Frauen und Flucht

Geflüchtete Frauen und Mädchen brauchen Hilfe – für sie ist die Flucht und das Leben in der Fremde häufig besonders schwierig. Hier geht es um die Hilfe und Beratung in Hamburg, die es speziell für geflüchtete Frauen und Mädchen gibt. Menschen, die sich materiell, tatkräftig oder ideell engagieren möchten, stellt diese Webseite Kontakte zur Verfügung. Unter www.hamburgfuerfrauen.de finden Sie vielerlei nützliche Informationen und Kontakte!

Das Dossier “Frauen und Flucht” der Heinrich Böll Stiftung beleuchtet die Situation geflüchteter Frauen vor, während und nach ihrer Flucht. Das Dossier legt den Fokus sowohl auf Vulnerabilitäten, aber auch auf die Ressourcen und die Resilienz geflüchteter Frauen. Hieraus leiten die Autorinnen des Dossiers politische, rechtliche und zivilgesellschaftliche Rahmenbedingungen und Maßnahmen ab, durch die Frauen gestärkt und entlastet werden können. Kuratiert wurde das Dossier von den Migrationsforscherinnen Jenny Jesuthasan und Ingar Abels.

Das evangelische Kita-Werk Altona-Blankenese beschloss 2016, nachmittags Kita-Räume zu öffnen um für Frauen und Kinder aus den Erstaufnahmen Rückzugsräume zu schaffen und es ihnen zu ermöglichen zur Ruhe zu kommen, zu duschen, zu kochen und eine kleine Atempause von dem Alltag in den Notunterkünften zu nehmen. Ende Februar 2016 wurde somit das Projekt „Rückzugsräume für geflüchtete Frauen und deren Kinder“ mithilfe einer hauptamtlichen Projektleitung an fünf evangelischen Kitas eröffnet.
Unter den Beteiligten entstand die Idee, sich an einem „gemeinsamen Tag“ zu treffen (alle Frauen des Projekts, Ehrenamtliche, Geflüchtete und Leitung), um zusammen zu überlegen, was die Beteiligten sich wünschen und brauchen, um eine gemeinsame gute Zukunft zu gestalten. Ziel war es ins Gespräch zu kommen, sich weiter kennenzulernen und zu sehen, was uns alle verbindet und wie wir uns in unseren Wünschen gegenseitig helfen können. Aus einem gut angelaufenen Projekt zur Unterstützung geflüchteter Frauen aus den Erstaufnahmen sollte ein gemeinsames Inklusions-Projekt werden, das von den ehrenamtlichen und den geflüchteten Frauen gemeinsam evaluiert, besprochen und umgesetzt wird.
Mehr Informationen zu der Veranstaltung und die vollständige Evaluation des gemeinsamen Tages finden Sie hier.