Podcasts zum 25. Jubiläum

Zum 25.  Jubiläum der diakonischen Einrichtung „Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt“ werden ab dem 06.09.2017 bis zum 08.11.2017 jede Woche mittwochs um 07:15 Uhr auf TIDE 96.0 Podcasts mit und über hervorragende Persönlichkeiten, die in der Geschichte der Einrichtung wirkten, ausgestrahlt. Wer es verpasst hat kann entweder freitags ab 12:00 Uhr nochmal reinhören oder einfach dem Link folgen, der ab dem 06.09. ab 15 Uhr zur Verfügung steht.

 

    • Podcast 1: Martin Link
      Zeitlebens hat Martin Link dort gearbeitet, wo er seine Vorstellungen einer gerechten Welt bearbeiten kann. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt erzählt er uns, wie er durch seine Stelle als Flüchtlingsberater beim Diakonischen Werk diesem Ziel etappenweise näher kommt. Im Gespräch mit Yampier Aguiar Durañona spricht er unter anderem von Tücken des Asylbewerberleistungsgesetzes, wie die Kirche auf strukturellen Rassismus hinweist und wie es zur Gründung der Einrichtung des Diakonischen Werks HamburgWest/Südholstein kam.
    • Podcast 2: Gisela Nuguid
      Anfang der 90er Jahre hatten viele Norderstedter Angst vor der Aufnahme von Flüchtlingen. Gisela Nuguid engagiert sich, und arbeitet gegen diese Stimmung in der Nachbarschaft. Nach einer Versammlung ihres Kirchenkreises fängt sie als Ehrenamtliche bei der Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt an, die dieses Jahr 25. Jubiläum feiert. Mit Yampier Aguiar Durañona erinnert sich Gisela Nuguid an die ersten Tage der Einrichtung, an die Mondfrauen, Anekdoten einzelner Familien und die verschiedene Aktivitäten und Ausflüge, die sie mit den Flüchtlingen zusammen gemacht hat.
    • Podcast 3: Ernst Soldan
      Ernst Soldan behandelt seit etwa 25 Jahren Flüchtlinge, die über die Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt zu ihm kamen. Nach rassistischen Übergriffen 1991 betreut der Hausarzt eine Gruppe von Geflüchteten aus Norderstedt, die die Schalom-Kirche besetzen. Die Gründung der Einrichtung ist nicht zuletzt auch diesem Ereignis geschuldet. Im Talk mit Yampier Aguiar Durañona erzählt er uns, was das Wort „albawasir“ bedeutet, welche Sprachkenntnisse er dank seiner Arbeit erworben hat und welche Beweggründe ihn dazu gebracht haben, in der Flüchtlingshilfe aktiv zu werden.
    • Podcast 4: Elke Thiedig
      „Etwas gemeinsam zu tun, ist die beste Form, Nähe zu schaffen, andere Menschen kennenzulernen“. Elke Thiedig ist seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv in der Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt. Sie hat die Gruppe „Mondfrauen“ mit ins Leben gerufen und setzt sich für den interkulturellen Garten ein. Dieses Jahr, anlässlich des 25. Jubiläums der Einrichtung ist sie mit Yampier Aguiar Durañona im Gespräch und erzählt von ihrem Leben, was sie alles aus der Arbeit mit den Flüchtlingen gelernt hat und wie man die Leute am besten an die Hand nimmt.
    • Podcast 5: Mirghani Khiri
      Mirghani Khiri hilft Brücken zu bauen, zwischen den Kulturen und das Ankommen für die Geflüchteten in Deutschland und der deutschen Kultur zu erleichtern. Nach mehrjährigem freiwilligem Engagement bei der Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt arbeitet er inzwischen als Kulturmittler und Übersetzer. In seinem Gespräch mit Yampier Aguiar Durañona erzählt er, worauf es bei der Integration ankommt, wie er selbst die deutsche Sprache bezwungen hat, dass das Verstehen unterschiedlicher Kulturen auch durch den Magen geht und man mit Ehrlichkeit am Weitesten kommt.
    • Podcast 6: Fanny Dethloff
      „Aus der Geschichte lernen, Hürden abbauen, wir können all das“. Pastorin Fanny Dethloff spricht im Gespräch mit Yampier Aguiar Durañona unter anderem von der Willkommenskultur und blickt zurück auf Ihre Zusammenarbeit mit der Einrichtung Flüchtlings- und Migraitonsarbeit in Norderstedt. Sie war über mehrere Jahre Flüchtlingsbeauftrage der Nordelbischen Ev.- Luth. Kirche. Kirchenasyl sieht sie als Evaluations- und Menschenrechtsinstrument für das Bundesamt. Das unser Reichtum dazu führte, dass so viele Menschen auf der Strecke bleiben, damit dürfen wir uns nicht abfinden.
    • Podcast 7: Sabine Callesen
      Sabine Callsen kam  zunächst als Ratsuchende in die Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt. Im Gespräch mit Yampier Aguiar Durañona erzählt sie, wie sie selbst über das Angebot der Mondfrauen ein Stück Heimat wiedergefunden hat. So kam es, dass sie schließlich über diese Treffen selbst aktiv wurde bei Projekten für Sprachpatenschaften, Begegnungen und schließlich auch Verantwortliche für die Entstehung des Interkulturellen Gartens in Norderstedt war.
    • Podcast 8: Hero Taher
      Es gibt Personen, die in der Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt gar nicht mehr wegzudenken sind. Eine von ihnen ist Hero Taher. Im Gespräch mit Yampier Aguiar Durañona erzählt sie, wie sie von der ehrenamtlichen Mitarbeit bei den Mondfrauen zur hauptamtlichen Kulturmittlerin geworden ist, welche Erfahrungen sie während ihrer ersten Zeit in Deutschland machen musste und warum sie sich so sehr für andere einsetzt – sie möchte nicht, dass sie erleben müssen, was ihr selbst widerfahren ist.
    • Podcast 9: Die Mondfrauen
      Eine Gruppe von Zuwanderinnen mit und ohne Fluchthintergrund und einheimischen NorderstedterInnen treffen sich jeden Monat: Die Mondfrauen. Die internationale Frauengruppe ist ein Projekt der Einrichtung Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt. Hier lernen sich Frauen aus ihren eigenen und anderen Communities kennen. Zur Tagesordnung gehören Feste, Ausflüge, gemeinsame Spiele, Kochen, Backen, Singen, die Möglichkeit, für ein paar Stunden die Sorgen und Ängste des Alltags zu vergessen und sich auszutauschen. Elke Thiedig, Samira Al-Jouma, Gisela Nuguid, Sabine Callsen und Hero Taher sind Mondfrauen und haben die Gruppe mit ins Leben gerufen. Ein friedliches Miteinander der Kulturen seit 20 Jahren. Die Mondfrauen: ein Feature von Yampier Aguiar Durañona.
    • Jubiläumssendung „Die Tür Auftun“
      Die Flüchtlings- und Migrationsarbeit in Norderstedt feiert 25. Jubiläum. Beratungssprechstunden, Gruppenangebote zur interkulturellen Öffnung, Gemeinwesenarbeit. Fantasie, Vision, Mut und Einsatz. Die Arbeit der Beratungsstelle steht für ein anderes Modell Deutschlands. Die Mondfrauen, das Wilkommensteam und der Interkulturelle Garten in Norderstedt sind nur einige Stichpunkte. Ein Leitsatz: Menschen in Not und Verfolgung ein Gastrecht zu gewähren. Ganz im biblischen Sinne. Und bei so vielschichtiger Unterstützung in diversen Bereichen, sind seit der Entstehung der Einrichtung 1992 wie im Handumdrehen 25 Jahre vergangen. Es haben zurückgeblickt und in die Zukunft geschaut: Martin Link, Gisela Nuguid, Elke Thiedig, Ernst Soldan, Hero Taher, Mirghani Khiri, Fanny Dethloff, Sabine Callsen, Jeremy Ananou und Jack Nuguid.