…für eine Gesellschaft der Vielen

ACHTUNG! Änderung von Daten und Zeiten der geplanten Demonstration:

„Leider wurde unsere für den 5.9. geplante Demonstration nicht genehmigt, da gleichzeitig mehrere andere Aktionen in der Hamburger Innenstadt angemeldet sind. Wir haben deshalb entschieden, die Demo um eine Woche auf Samstag, den 12.9.20 zu verschieben – auch wenn das dann leider nicht mehr innerhalb der bundesweiten Aktionstage vom 2.-5.9. ist. Die Kundgebung an der ZEA in Rahlstedt findet aber am 4.9. wie geplant statt.“

„Unfortunately, our demonstration planned for September 5th was not approved, because several other actions in the Hamburg city center are registered at the same time. We have therefore decided to postpone the demonstration by one week to Saturday, 12.9.20 – even if this is then unfortunately no longer within the nationwide action days from 2 to 5.9. However, the rally at the ZEA in Rahlstedt will take place on 4.9. as planned.“

Den Aufruf zur Demonstration mit den geänderten Daten für Hamburg finden Sie hier sowohl in DEUTSCH als auch in ENGLISCH.

Den Bundesweiten Aufruf gibt es hier in DEUTSCH und in ENGLISCH.


Vom 02.-05.09.2020, 5 Jahre nach dem „March of Hope“, ruft das bundesweite Netzwerk We’ll Come United zusammen mit vielen anderen Selbstorganisationen von Geflüchteten und Migrant*innen, antirassistischen Gruppen und Flüchtlingsräten unter dem Titel „United against Racism – Für eine Gesellschaft der Vielen!“ zu dezentralen Aktionen auf (siehe auch hier). In Hamburg rufen verschiedene Gruppen am 04. und 05.09.2020 zu folgenden Aktionen auf:

Den rassistischen Normalzustand bekämpfen!
Gleiche Rechte und Wohnungen für Alle statt Entrechtung und Isolation in Lagern!

Kundgebung vor der ZEA-Hamburg Rahlstedt
Am Freitag, 04. Sept. 2020, 17:00 Uhr, Bargkoppelstieg 14


United against Racism
Für eine Gesellschaft der Vielen!

Menschenkette am Samstag, 5. September
11-13 Uhr durch das Sachsentor in Bergedorf


Bringt das Lampedusa-Zelt zurück – Stoppt Rassismus und Diskriminierung – Gleiche Rechte für alle!

Kundgebung am Samstag, 5. September, 15 Uhr Jungfernstieg,

um 16 Uhr Demonstration zum Steindamm

Wir, die Gruppe Lampedusa in Hamburg, kämpfen seit Frühjahr 2013 für unser Recht, in Hamburg zu bleiben. Seitdem haben wir viele Aktionen und Demonstrationen organisiert und wir haben von vielen von Euch viel Unterstützung für unsere Forderung nach einer Aufenthaltserlaubnis erhalten, die uns erlaubt, zu arbeiten, Zugang zu Gesundheits- und Sozialdiensten und zum Bildungssystem zu haben. Das Symbol unseres Kampfes wurde unser Informationszelt am Steindamm, das bereits im Frühjahr 2013 eröffnet wurde. Es wurde am 26. März 2020 nach einer gewaltsamen Polizeirazzia unter dem Vorwand der Vorbeugung gegen die Ausbreitung des Corona-Virus abgeräumt, obwohl wir alle notwendigen Maßnahmen ergriffen hatten, um die Menschen, die zumZelt kamen, zu schützen.
Nun rufen wir die Hamburger Bürgerinnen und Bürger erneut auf, uns dabei zu helfen, Druck auf die Hamburger Regierung auszuüben und unsere Forderungen zu unterstützen:

1. Die Unterdrückung von Schwarzen und people of colour muss aufhören!
2. Bringt das Lampedusa-Zelt am Hauptbahnhof zurück! Das Zelt ist ein Symbol fürBewegungsfreiheit undWiderstand gegen Polizeigewalt, Rassismus und Diskriminierung.
3. Gebt uns das Bleiberecht nach Paragraph 23 Aufenthaltsgesetz!

Wir fordern für alle Geflüchteten und Migrant*innen:

– das Bleiberecht
– das Recht auf Wohnung
– das Recht auf Arbeit oder den Zugang zum Arbeitsmarkt
– das Recht auf Gesundheitsversorgung
– das Wahlrecht
– das Recht auf Freizügigkeit und sicheren Aufenthalt

Es rufen auf: break isolation Rahlstedt, Lampedusa in Hamburg, Flüchtlingsrat Hamburg, Bündnis Solidarische Stadt, WomeNINAction, Seebrücke Hamburg, Freie deutsch-syrische Gesellschaft u.v.a.


From September 02-05, 2020, 5 years after the „March of Hope“, the nationwide network We’ll Come United, together with many other self-organizations of refugees and migrants, anti-racist groups and refugee councils, is calling for decentralized actions under the title „United against Racism – For a Society of the Many! In Hamburg (see also here) . In Hamburg,  various groups are calling for the following actions on September 04 and 05

Fight the racist normality!

Equal rights and housing for all – stop the isolation in camps!

Manifestation in front of the ZEA-Hamburg Rahlstedt (arrival camp)

on Friday, 4th September at 5pm, Bargkoppelstieg 14


Bring back the Lampedusa tent – stop racism and discrimination –

equal rights for all!

Demonstration on Saturday, 5th of September

at 2 pm from Rathausmarkt to Steindamm

We, the Group Lampedusa in Hamburg, are fighting for our right to stay in Hamburg since spring 2013. Since then we have organized a lot of actions and demonstrations and we have got a lot of support from many of you for our demand for a residence permit which would allow us to work, to access the health and social services and the education system. The symbol of our fight became our information tent at Steindamm which was already opened in spring 2013. It was removed on the 26th of March 2020 after a violent police raid with the excuse of prevention against the spread of the Corona virus, although we had taken all necessary measures to protect the people coming to the tent.

Now, we call again upon the citizens of Hamburg to help us put pressure on the government of Hamburg and to support our demands:

1. The oppression of black people and people of colour must stop!

2. Bring back the Lampedusa tent at Hauptbahnhof!

The tent is a symbol of freedom of movement, resistance against police violence, racism and discrimination.

3. Give us the right to stay according to paragraph 23 Aufenthaltsgesetz!

We also demand for all refugees and migrants:

– the right to stay

– the right to housing

– the right to work or access to the labor market

– the right to healthcare

– the right to vote

– the right to free movement and safe residence

This call is supported by: break isolation Rahlstedt, Lampedusa in Hamburg, Flüchtlingsrat Hamburg, Bündnis Solidarische Stadt, WomeNINAction, Seebrücke Hamburg, Freie deutsch-syrische Gesellschaft etc.