Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

Podiumsdiskussion

Dienstag, 21.8. um 11:00 Uhr

Empfehlungen für eine deutsche Einwanderungspolitik

Ergebnisse der Kommission Einwanderungsland Deutschland der Heinrich-Böll-Stiftung / Teil III
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Weltweit zählen die Vereinten Nationen 250 Millionen Migrant*innen. Weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, auf der Suche nach Sicherheit und besseren Perspektiven. In Deutschland beantragten seit 2015 etwa 1,4 Millionen Geflüchtete Asyl. Die Bundesrepublik gehört damit neben den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien zu den wichtigsten Einwanderungsländern unter den OECD-Staaten.
Bevölkerungsrückgang, demografischer Alterungsprozess, Etablierung Deutschlands als Einwanderungsland – diesen und weiteren Herausforderungen müsste ein Einwanderungsgesetz begegnen. Um den demografischen Wandel abzufedern ist Deutschland auf den Zuzug von mehreren Hunderttausend Arbeitskräften angewiesen. Diesen Zuzug gilt es sinnvoll zu steuern. Doch wie kann ein gesetzliches Instrumentarium hierfür aussehen?

Podiumsdiskussion mit

Filiz Polat – Sprecherin für Migration- und Integrationspolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied der Kommission
Christi Degen – Hauptgeschäftsführerin der Handelskammer Hamburg
Christian Jakob – Journalist, die taz, Berlin

Moderation
Dr. Dirk Hauer – Fachbereichsleitung Migration und Existenzsicherung, Diakonisches Werk Hamburg

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21. August 2018, 11- 13 Uhr
Diakonie Hamburg, Dorothee Sölle Haus, Raum 9, Königstraße 54, Hamburg

Anmeldung unter anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Mit anschließendem Mittagsimbiss!
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Veranstaltet von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit Diakonie Hamburg
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Zusammen gegen das Sterben im Mittelmeer!

Donnerstag, 23.8. um 18:00 Uhr

Zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Libyen und die damit
verbundene Seenotrettung.

Donnerstag, 23. August, 18-20 Uhr
WillkommensKulturHaus (Bernadottestr. 7, 22763 Hamburg)

Kapitän Ingo Werth, Gründungsmitglied von Seawatch und RESQSHIP, im
Gespräch mit Hansjürgen Menzel-Prachner, Schiffahrtskaufmann und
Vorsitzender des Ida Ehre Kulturvereins.
Anschließend wollen wir uns über unsere Handlungsmöglichkeiten austauschen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind sehr gerne gesehen.

Veranstaltungsflyer

Gespräch und Lesung

Freitag, 24.8. um 19:30 Uhr

mit Faisal Hamdo / Fern von Aleppo

Hamburg ist seine neue Heimat. Seit drei Jahren lebt und arbeitet Faisal Hamdo in der Hansestadt, nachdem ihm 2014, mit Anfang Zwanzig, die Flucht aus dem syrischen Aleppo gelungen war. Mit großer Neugier und Offenheit taucht Faisal Hamdo seitdem in die Lebens- und Arbeitswelt in Deutschland ein.
In seinem Buch »Fern von Aleppo« erzählt er von seiner Faszination für die deutsche Sprache, seinem Staunen über das innige Verhältnis der Deutschen zu ihren Haustieren oder über seine erste Begegnung mit dem Humor Loriots. Manches bleibt ihm in Deutschland unverständlich, wie der Alkoholkonsum oder die mediale Präsenz von Sexualität. Sein Blick auf die deutsche Realität wird so zu einem Spiegel unserer Identität.
Indem Hamdo die Erfahrungen hier mit seinem Leben in Syrien vergleicht, lernt der deutsche Leser zugleich den syrischen Alltag besser kennen. Voller Humor und berührender Lebensklugheit spricht er davon, wie das Leben sich anfühlt: mit einem Teil von Kopf und Herz in der umkämpften syrischen  Heimat und einem anderen in der neuen Heimat Deutschland.

Der Autor:
Faisal Hamdo, in Aleppo geboren, arbeitete nach dem Studium der Physiotherapie mit behinderten Kindern sowie zwei Jahre ehrenamtlich in provisorischen Krankenhäusern seiner Heimatstadt. Während des Arabischen Frühlings nahm er wie viele syrische Studenten an etlichen Demonstrationen gegen das Regime teil. 2014 flüchtete er aufgrund akuter Gefährdung über die Türkei nach Deutschland.
Nach zahlreichen Sprachkursen und Berufsanpassungsqualifikationen arbeitete Hamdo zunächst in der Altenpflege und einer Physiotherapiepraxis. Im März 2016 wechselte er an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und arbeitet seitdem auf der neuro-chirurgischen Intensivstation.
Das 2018 in der Körber-Edition erschienene Buch „Fern von Aleppo“ kann vor Ort käuflich erworben werden. Bei Interesse wird Faisal Hamdo gerne signieren.

ALTE SCHULE Hamburg-Niendorf
Tibarg 34 / Hinterhof
Durchgang ab Tibarg zwischen Storchen Apotheke und Telefon-Shop
Eintritt: frei

Präsentiert durch das Quartiersprojekt Niendorf / Lokstedt – Diakonie Hamburg / Perspektive Hamburg

In Kooperation mit WIR FÜR NIENDORF & Büchereck Nord.

Einladung zum Opferfest in Norderstedt

Samstag, 25.8. um 14:00 Uhr

Am Samstag, den 25.08.2018 laden wir ab 14 Uhr zum Opferfest in den Interkulturellen Garten im Norderstedt im „Feldpark“ Stadtpark ein. Erreichbar sind wir an diesem Tag wegen einer anderen Veranstaltung über den Wollgrasweg.

Veranstalter sind die diakonische Einrichtung „Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt“, der Interkulturelle Garten für Norderstedt e.V., der Verein Neue Nachbarn – Förderverein Flüchtlingshilfe Norderstedt e.V. und das Willkommen-Team Norderstedt e.V.. Auch die Projekte Asylverfahrensberatung und Interkulturelle Öffnung, in Trägerschaft des Diakonischen Werks, trugen ihren Teil bei. Mit der Organisation des Opferfestes soll gegenseitiger, interkultureller Austausch initiiert und gestützt werden.

Das Opferfest wird von Muslimen weltweit zum Höhepunkt der Wallfahrt nach Mekka gefeiert, ist das höchste muslimische Fest und dauert traditionell vier Tage. Es wird der Opferbereitschaft des Propheten Ibrahim gedacht. Dabei ist es, wenn die finanziellen Mittel vorhanden sind, üblich ein Schaf zu opfern. Das Fleisch wird unter Bedürftigen verteilt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Den Flyer finden Sie hier

Fachtag “Flucht und Männlichkeit”

Donnerstag, 30.8. um 9:00 Uhr

In der öffentlichen Berichterstattung sind geflüchtete Männer und Migranten allgegenwärtig.

Der gemeinsame Fachtag des Zentrums für Mission und Ökumene der Nordkirche und der inpad GmbH leistet einen Beitrag zur Versachlichung der Auseinandersetzung in unserer Gesellschaft.

Im Vordergrund stehen ein auf das Verständnis gerichteter Einblick in die Lebenslage geflüchteter Männer. Dabei richtet sich der Fachtag nicht nur an Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten, sondern an alle Interessenten.

Der Fachtag wird am 30. August von 9 – 16 Uhr in den Räumen der Stiftung und der Evangelischen Hochschule Rauhes Haus stattfinden.

Ablauf

09:00 Ankunft & Kaffee
09:30 Begrüßung
09:45 Vortrag & Austausch mit Dr. Ali Ekber Kaya
11:30 Vorstellung der Workshops
12:00 Mittagessen
13:00 Workshops
15:00 Präsentation der Ergebnisse & Kaffee
16:15 Abschlussrunde

Workshops

  1. “Let’s talk about sex”
  2. Religion als Ressource für Männer
  3. Radikalisierung und Deradikalisierung im Kontext von religiösem Extremismus
  4. Bedarf männlicher, traumatisierter UMA
  5. Rollenbild geflüchteter Männer
  6. Psychische Erkrankung und Gesundung von Männern
  7. Frauen in der Arbeit mit geflüchteten Männern

Kosten

95€ inklusive Verpflegung. Falls die Kosten von 95,- € zu hoch sein sollten, dann meldet dies gerne zurück und fragt nach Ermäßigung. Dies gilt v.a. für Ehrenamtliche. Dann können wir sicherlich einen angepassten Preis vereinbaren.

 

Anmeldung bis zum 20. August 2018 bei Isabelle Stritzke i.stritzke@inpad-hamburg.de Es sind noch Plätze frei! (14.08.2018)

Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer.

Ausstellungseröffnung

Donnerstag, 30.8. um 14:00 Uhr

Viele Augen, eine Welt – gemeinsam sehen wir mehr

 Das Projekt Interkulturelle Öffnung freut sich, gemeinsam mit der Künstlerin Karin Dürmeyer die Ausstellung Viele Augen, eine Welt – gemeinsam sehen wir mehr zu eröffnen:

Am Donnerstag, den 30.08.2018, von 14 Uhr bis 16 Uhr

Im Sozialwerk Norderstedt, Ochsenzoller Straße 85

Das Projekt Interkulturelle Öffnung in Trägerschaft des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein ist ein Teilprojekt des Netzwerks Mehr Land in Sicht! – Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein.

Die Bilder entstanden im Rahmen der Kurse der Kreativen Malschule in Norderstedt unter der Leitung von Karin Dürmeyer. Die Ausstellung thematisiert gesellschaftliche Vielfalt. Diversität im weiten Sinne spiegelt auch die Unterschiedlichkeit der Bilder:

  • Vielfalt im Auge des Malers und des Betrachters
  • Vielfalt in der Auswahl der Porträts (vom Baby bis zur alten Frau, Menschen aller Hautfarben und Kulturen)
  • Vielfalt in der gewählten Technik (Bleistift, Kohle, Rötel, Aquarell, Acryl)

Und der Künstler:

  • Menschen unterschiedlichsten Alters (10 – 84 Jahre)
  • Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen (Anfänger bis „Profi“)
  • Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen.

Die Ausstellung ist bis Januar 2019 im Sozialwerk zu sehen. Das Projekt Interkulturelle Öffnung stellt dort seit Oktober 2017 Bilder aus. Die Pilotausstellung hieß Menschen-Feste-Schicksale, Interkulturelle Feste – ein Anker für die Seele. Diese war zusammen mit einer gleichnamigen Broschüre entstanden. Von März bis August 2018 wurden in Kooperation mit der KiTa Unter der Eiche des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein Bilder junger Künstler gezeigt.

 

Alte Heimat-Neue Heimat Veranstaltungsreihe – Besser Verstehen: Judentum

Freitag, 31.8. um 18:00 Uhr

Am Freitag, den 31. August 2018 findet ab 18 Uhr in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte, Rathausallee 50 die veranstaltung Besser Verstehen: Judentum statt.

Veranstalter sind das Willkommen-Team Norderstedt e.V., die Stadtbücherei Norderstedt und die diakonische Einrichtung „Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt“, sowie das Projekt Interkulturelle Öffnung, in Trägerschaft der Diakonie.

Programm

  • Impuls-Vortrag über das Judentum von Frau Ayala Nagel, erste Vorsitzende vom Verein Chaverim-Freundschaft mit Israel e.V.
  • Fragen und Antworten

 

Fragestellung

  • Wie hat sich das Gemeindeleben durch die Geflüchteten verändert?
    Wie geht es Geflüchteten der jeweiligen Religion mit der Gemeinde?
  • Gibt es Berührungspunkte mit dem Judentum durch die Geflüchteten?
  • Welche Themen verbinden die Geflüchteten mit dem Judentum?
  • Wie geht die Gemeinde damit um?

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

 

Hier geht es zum Flyer der Veranstaltung

Let’s talk about: Hochschulzugang für Geflüchtete

Donnerstag, 13.9. um 18:00 Uhr

Herzliche Einladung

Let´s talk about: Hochschulzugang für Geflüchtete

Praxistreff für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit

Wann: 13. September 2018 von 18 bis 20 Uhr

Wo: Diakonisches Werk, Königstraße 54, HH-Altona

Der neu geschaffene Praxistreff ist die Nachfolgeveranstaltung des bisherigen Vernetzungstreffens. Im ersten Teil gibt es weiterhin einen thematischen Input – im Anschluss soll es einen Raum geben, um Ihre konkreten Fragen und Fallbeispiele mit den jeweiligen Referent*innen zu besprechen.

Beim zweiten Praxistreff am Donnerstag, den 13. September 2018 haben Sie die Gelegenheit mehr über das Thema Hochschulzugang für Geflüchtete zu erfahren.

Paul Grabbe, Teamassistent der Flüchtlingsbeauftragten der Universität Hamburg informiert über das Programm #UHHhilft ─ Studienorientierung für Geflüchtete der Universität Hamburg. Valeria Ruf ist Mentoring & Counselling Coordinator bei Kiron und berichtet von der Arbeit der internationalen Non-Profit-Organisation, die das Ziel hat, Geflüchteten und Asylsuchenden unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus den Zugang zu Hochschulen zu ermöglichen.

Selbstverständlich wird es auch weiterhin die Möglichkeit geben, sich untereinander auszutauschen.

Zu besseren Planung von Getränken und Imbiss bitten wir um Anmeldung bei

Hanna.hanke@kirchenkreis-hhsh.de

Eine Veranstaltung der AG kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg

Veranstaltungsflyer

Diskussion

Mittwoch, 26.9. um 18:30 Uhr

Wie soll die deutsche Gesellschaft aussehen?

Kulturwochen Mittlerer Osten in Hamburg 2018

Uni Hamburg, Westflügel, Raum 221 (ESA W 221)
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg

„Weil ich Jesidin bin und die demokratischen Werte verteidige, erhalte ich Todesdrohungen.“ So beginnt Düzen Tekkals Buch „Deutschland ist bedroht. Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen“. Unerschrocken spricht die Fernsehjournalistin und
Filmemacherin die deutsche Türkeipolitik, IS-Terror in Europa und Fehler der deutschen Integrationspolitik an. Sie warnt vor den „bösen Zwillingen“ des islamistischen und des nationalistischen Extremismus und fordert die deutsche Gesellschaft auf, ihre
demokratischen Werte zu verteidigen. Wie können Demokratie, Minderheitenschutz und Religionsfreiheit gestärkt werden und was tragen die Kirchen dazu bei?

Mit Düzen Tekkal diskutieren:
Dr. Ursula Günther, Arbeitsstelle Ökumene – Interkulturelle Kirche im Kirchenkreis HH-Ost und
Pater Richard Nennstiel, Beauftragter für interreligiöse Beziehungen im Erzbistum Hamburg.

 

Der Mittlere Osten ist in Europa angekommen. Unsere Welten greifen ineinander. Menschen aus dem Mittleren Osten bringen ihre Diversität, ihre Erfahrungen, Gesellschaftskonzepte, Konflikte und Hoffnungen mit nach Deutschland. Was machen wir gemeinsam daraus? Das wird entscheidend auch davon abhängen, wie viel wir von den vielfältigen Facetten des mittelöstlichen Kulturkreises kennenlernen und Erfahrungen „aus erster Hand“ hören.
Das Programm der Kulturwochen Mittlerer Osten bietet wieder viele Möglichkeiten, über die religiöse und kulturelle Prägung des Orients, seine geschichtlichen Erfahrungen, die Dramen seiner politischen Konflikte, die Vielgestaltigkeit seiner Völker, Religionen und Kulturen, die Schönheit seiner Altstädte und die Tränen ihrer Bewohner mehr zu erfahren. Gemeinsam mit den in Hamburg vertretenen orientalischen Kirchen und der Hauptkirche St. Petri laden wir am 26. Oktober zu einem Friedensgebet für die Menschen im Mittleren Osten ein.
Ein herzliches Willkommen allen Interessierten!
Hanna Lehming | Nahostreferentin der Nordkirche
Abut Can | Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg

www.kulturwochenmittlererosten.de

Film: Leyla

Dienstag, 23.10. um 19:00 Uhr

 – Junge Bürgermeisterin einer kurdischen Stadt

Kulturwochen Mittlerer Osten in Hamburg 2018

Metropolis-Kino, Eintritt: € 3,-
Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg

Deutschland 2016, Regie: Aslı Özarslan
Gast: Leyla Imret, Cizre/Bremen

Leyla, eine in Deutschland lebende Kurdin, kehrt mit 26 Jahren in ihren Heimatort Cizre zurück. Dort wird sie zur Bürgermeisterin gewählt, der jüngsten in der Türkei. Sie hofft, die vom Bürgerkrieg zerstörte Krisenregion und Kurdenhochburg wieder zu einem  lebenswerten Ort machen zu können. Doch dann kommt alles anders und Cizre wird schließlich zerstört. Während der dramatischen Ereignisse wird Leyla Imret von der Regisseurin Aslı Özarslan mit ihrer Kamera begleitet.
Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir ein zum Gespräch mit Leyla Imret.
MO D E R AT I O N: Abut Can
Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

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Der Mittlere Osten ist in Europa angekommen. Unsere Welten greifen ineinander. Menschen aus dem Mittleren Osten bringen ihre Diversität, ihre Erfahrungen, Gesellschaftskonzepte, Konflikte und Hoffnungen mit nach Deutschland. Was machen wir gemeinsam daraus? Das wird entscheidend auch davon abhängen, wie viel wir von den vielfältigen Facetten des mittelöstlichen Kulturkreises kennenlernen und Erfahrungen „aus erster Hand“ hören.
Das Programm der Kulturwochen Mittlerer Osten bietet wieder viele Möglichkeiten, über die religiöse und kulturelle Prägung des Orients, seine geschichtlichen Erfahrungen, die Dramen seiner politischen Konflikte, die Vielgestaltigkeit seiner Völker, Religionen und Kulturen, die Schönheit seiner Altstädte und die Tränen ihrer Bewohner mehr zu erfahren. Gemeinsam mit den in Hamburg vertretenen orientalischen Kirchen und der Hauptkirche St. Petri laden wir am 26. Oktober zu einem Friedensgebet für die Menschen im Mittleren Osten ein.
Ein herzliches Willkommen allen Interessierten!
Hanna Lehming | Nahostreferentin der Nordkirche
Abut Can | Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg

www.kulturwochenmittlererosten.de