Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

18. Vernetzungstreffen

Montag, 27.3. um 18:00 Uhr

für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit

27. März 2017 von 18.00 – 21.00 Uhr, Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Raum 8, 22767 Hamburg

Beim 18. Vernetzungstreffen für Engagierte in der Flüchtlingsarbeit setzen wir uns mit dem Thema Familiennachzug auseinander.

Für anerkannte geflüchtete Menschen besteht das Recht auf Familiennachzug. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Wie kann dieses Recht umgesetzt werden? Was sind die bürokratischen Hindernisse? Was muss bei Antragstellung beachtet werden?

Zu diesen und anderen Fragen möchten wir an diesem Abend mit Joachim Tröstler von der „Herberge für Menschen auf der Flucht“ und mit einer Mitarbeiterin der Migrationsberatung des Diakonischen Werks Hamburg ins Gespräch kommen.

Es wird auch ausreichend Zeit für Vernetzung und Austausch zwischen den Initiativen und Ehrenamtlichen geben.

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung zum 18.Vernetzungstreffen

Halt und Haltung

Donnerstag, 30.3. um 16:00 Uhr

für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit

30. März 2017,  16:00 – 19:00 Uhr

Unterstützung von Flüchtlingen in Deutschland wird gebraucht wie noch nie. Haupt- und Ehrenamtliche kommen an ihre Grenzen, verzweifeln an den vielen bürokratischen Hindernissen, an interkulturellen Hürden, an der Phantasielosigkeit von Verwaltungen, an dem Mitleiden mit Flüchtlingen, an der Ohnmacht angesichts von schweren Traumata und mangelnden Behandlungsmöglichkeiten. Warum engagiere ich mich? Was sind die Grundlagen? Was ist mein Halt? Welche Haltung ist hilfreich? Mit Methoden aus Seelsorge,  Gesprächsführung und eigener Reflektion wollen wir zeigen, wie wir uns miteinander stärken können.

Referentin: Fanny Dethloff, Pastorin

Kreuzweg

Freitag, 14.4. um 12:30 Uhr

Für die Rechte der Flüchtlinge

Karfreitag, 14. April

„Bleibet hier!“

Zum 18. Mal ziehen wir in Solidarität mit Geflüchteten am Karfreitag durch die Innenstadt Hamburgs. Wir halten an verschiedenen Stationen inne und machen die Ausgrenzung von Flüchtlingen unter uns sichtbar. Wir bringen dieses Jahr u.a. folgende Themen auf die Straße: Die Verlagerung der EU-Außengrenzen vor die Tore Europas, Bleiberecht statt Abschiebung nach Afghanistan und die miserable Situation für Geflüchtete in Griechenland.

Dazu laden wir herzlich ein!

Beginn: Rathausmarkt Hamburg, 12:30 Uhr
Abschluss: Ökumenisches Forums HafenCity, ca. 15:00 Uhr

MitträgerInnen des Kreuzwegs 2017: Brot & Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft, AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg, Ökumenisches Forum HafenCity, Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Zentrum für Mission und Ökumene, Katholische Flüchtlingsseelsorge in Hamburg , Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona – v.i.S.d.P., Dietrich Gerstner, www.brot-und-rosen.de, Fon: 69702085

Einladung zum anschließenden Beisammensein in der Shanghaiallee 12.

Bildungsurlaub I

Montag, 8.5. um 9:00 Uhr

Gekommen und Geblieben (Basisseminar)

08.-12. Mai 2017

Geflüchtete Menschen in Hamburg

Weltweit steigt die Zahl von Menschen auf der Flucht kontinuierlich an. Krieg und Verfolgung sind dabei die häufigsten Fluchtgründe. Viele der Fluchtrouten – wie z.B. die Mittelmeerüberfahrt – sind lebensgefährlich. Gleichzeitig schottet sich die Festung Europa ab: Das politische Europa reagiert mit der Ausrufung sicherer Herkunftsländer, dem „EU-Türkei-Deal“ sowie der gewaltsamen Sicherung der EU-Grenzen durch militärische Einsatzkräfte. Erreichen die Menschen Europa und Deutschland sind ihre ersten Stationen Aufnahmeunterkünfte, in denen oftmals miserable Zustände herrschen. Gleichzeitig müssen sie sich auf rechtlichem Weg um ihre Bleiberechtsperspektiven kümmern.
Im Seminar werden Fluchtursachen und -routen ebenso thematisiert wie die sozialen Bedingungen, auf die die Menschen hierzulande treffen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der rechtlichen Situation auf nationaler und europäischer Ebene.
Im Seminar wird der Fokus auf die Situation in Hamburg gelegt. Wie ist die Situation in unserer Stadt für Schutzsuchende zwischen Protesten gegen die Errichtung von Unterkünften und Hilfsbereitschaft? In welcher Weise werden Möglichkeiten zur Selbsthilfe geschaffen und inwiefern bedarf es eines Umdenkens in der Politik? Hinsichtlich des Engagements wird im Seminar auch die Frage nach Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten zwischen Politik und Zivilgesellschaft diskutiert.
Durch Besuche bei Behörden und Flüchtlingshilfsorganisationen, Gesprächen mit PolitikerInnen sowie einem Stadtrundgang, wird ein umfassendes Bild der Lebensrealitäten von Geflüchteten in Hamburg vermittelt.

 

Leitung: Bettina Clemens, Marjan van Harten, Diakonisches Werk Hamburg
Veranstalterin: Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg – Umdenken

Termin: Mo 08.05. – Fr 12.05.17

Preis: 130 € (erm. 50 €)

Ort: Hamburg

Anmeldung unter http://calendar.boell.de/de/event/gekommen-und-geblieben-basisseminar

 

Bildungsurlaub II

Montag, 10.7. um 9:00 Uhr

Geblieben und angekommen? (Aufbauseminar)

10.-14. Juli 2017

Integrationsprozesse in Hamburg

In Hamburg sind seit Anfang Januar 2015 ca. 30.000 Menschen aufgenommen worden, von denen viele eine Bleiberechtsperspektive haben. Aus der neuen Situation ergibt sich eine Vielzahl von Fragen, die im Seminar aufgegriffen werden: Wie kann die Integration in den Arbeitsmarkt gelingen, welche Verantwortung haben hier die Arbeitgeberseite und die Politik? Und wie unterschiedlich wirken sich die verschiedenen Arbeitsintegrationsmaßnahmen auf Frauen und Männer aus? Wie steht es um die Schulbildung der Kinder und den Spracherwerb der Erwachsenen?
Neben diesen Schwerpunkten werden im Seminar auch die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten, die Bereitstellung von Folgeunterkünften und der gesamtgesellschaftliche Integrationsprozess thematisiert. Schließlich muss neben konkreten Maßnahmen auch die politische Großwetterlage in Betracht genommen werden, deren Klima von der Neuen Rechten stark geprägt wird – Welche Folgen hat dies auf die Integrationsprozesse in unserer Stadt? Ausgehend von der allgemeinen Frage, was Integration konkret eigentlich bedeutet machen wir uns ein Bild des Prozesses, indem wir mit Vertreter*innen von Politik, Verbänden und Initiativen in Kontakt treten.

 

Leitung: Bettina Clemens, Marjan van Harten, Diakonisches Werk Hamburg
Veranstalterin: Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg – Umdenken

Termin: Mo 10.07. – Fr 14.07.2017

Preis: 130 € (erm. 50 €)

Ort: Hamburg

Zur Anmeldung gelangen Sie unter: http://calendar.boell.de/de/event/geblieben-und-angekommen-aufbauseminar