Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

Menschenrechte für Alle!

Donnerstag, 28.12. um 9:00 Uhr

Für eine Stadt des Ankommens –
Menschenrechte für Alle!

Veranstaltung des Bündnisses Stadt des Ankommens zum Internationalen Tag der Menschenrechte – mit Gästen aus Hamburg, den USA, England und Spanien sowie dem St. Georger Stadtteilchor „Drachengold“

Samstag | 9. Dezember 2017 | 18.00 bis 21.00 Uhr
Dreieinigkeitskirche, St. Georgs Kirchhof

Am Vorabend des Internationalen Tages der Menschenrechte lädt das Bündnis Stadt des Ankommens Gäste aus den USA, England und Spanien und AkteurInnen aus verschiedenen Hamburger Einrichtungen und Initiativen ein, um zu erörtern, wie Menschenrechte der hier lebenden Geflüchteten und Obdachlosen umgesetzt werden müssten und könnten.

Das Programm:
Den Eingangsworten, u. a. von Amnesty International und einem Film von jungen Geflüchteten, folgen drei Diskussionsblöcke:
• Das Recht auf Ankommen (u. a. Sanctuary Cities),
• Das Recht auf Wohnen,
• Das Recht auf Menschenrechte in der Stadt (u. a. Urban Citizenship).

Position beziehen werden Richard Williams (Brighton), Nancy Meyer-Adams (Süd-Kalifornien) und Dirk Gebhardt (Barcelona) sowie Mitglieder von Initiativen und Einrichtungen aus Hamburg, darunter Hinz&Kunzt, Never mind the Papers, Hamburg hat Platz!, Lampedusa in Hamburg, Sea-Watch, Women in action, Migrar/Ver.di, Silent University, Medibüro Hamburg, Urban Citizenship, Sasedi, Caritas-Verband und AG kirchliche Flüchtlingsarbeit. Drachengold, der Stadtteilchor aus St. Georg, trägt internationale Lieder vor.

Der Veranstalter:
Das Bündnis „Stadt des Ankommens“ (SdA) setzt sich zusammen aus AkteurInnen aus Willkommens- und Stadtteilinitiativen, Kirchen, Bildung, Wissenschaft und Gewerkschaften. Es befasst sich mit dem sozialen Zusammenleben in Hamburg, mit politischen und administrativen Rahmenbedingungen ebenso wie mit Initiativen und Projekten, die neu angekommenen und benachteiligten Personen ein würdevolles Leben ermöglichen wollen.

Existenzielle Grundlage dafür sind soziale Rechte, wie sie in internationalen Konventionen – z. B. der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der EU-Grundrechtecharta und dem UN-Sozialpakt – festgeschrieben sind. Der Freien und Hansestadt obliegen dabei wesentliche Kompetenzen in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Grundsicherung und Wohnen, die es in vollem Maße auszuschöpfen gilt. Und Hamburg müsste auch nicht abschieben wie z. B. nach Afghanistan.

Rückfragen bitte an Michael Joho:
mobil 0160 91 48 10 27 ∙ MichaJoho@gmx.de ∙ Stadtteilbüro St. Georg, Hansaplatz 9, 20099 Hamburg

Brüssel-Studienreise: Flucht und Migration

Montag, 18.6. um 9:00 Uhr

Globalisierung und Gerechtigkeit – welche Rolle spielt die Europäische Union?

Studienreise nach Brüssel zum Thema Flucht und Migration

vom 18. bis 22. Juni 2018

Bitte keine Bewerbungen mehr – die Warteliste ist voll.

Hamburg, 15. November 2018

Liebe Aktive in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit,

die EU beeinflusst mit ihren Regeln, Richtlinien und Verordnungen viele Bereiche unserer Gesellschaft und Politik. In wenigen anderen Feldern wird dies so deutlich wie in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. Trotzdem bleibt die Vorstellung von „der EU“ oft vage. Mit unserer Studienreise nach Brüssel wollen wir dies ändern.

Was für ein Akteur ist die EU im Kontext der Globalisierung? Am Beispiel der Themen „Flucht und Migration“ möchten wir Einblick in die europäische Politik, ihre Handlungsmöglichkeiten und Ziele erhalten. In Brüssel kommen wir mit EU-Abgeordneten und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Fragen von Flucht und Migration, Lobbyarbeit und Entwicklungspolitik ins Gespräch. Wir werden in die Arbeitsweise der EU vor Ort eingeführt, besuchen das Europäische Parlament, die EU-Kommission und Nichtregierungsorganisationen (u.a. Churches Commission for Migrants in Europe (CCME),  Platform for International Cooperation on Undocumented Migrants (PICUM) und auch das Büro der Evang. Kirche in Deutschland), die in Brüssel zu Flucht und Migration arbeiten. Nebenbei wird es bestimmt auch die Gelegenheit geben, den Rathausmarkt, die Kathedrale und Manneken Pis oder das afrikanische Viertel in Ixelles zu sehen und Pralinen, Pommes oder Waffeln zu essen.

Die Reise findet statt von Montag, 18. bis Freitag, 22. Juni 2018. Wir fahren gemeinsam von Hamburg aus mit der Bahn nach Brüssel. Dort übernachten wir im Institute of Cultural Affairs (www.icab.be). Es ist eine schlichte Unterkunft, die aber den großen Vorteil hat, dass wir alles zu Fuß erreichen können. Wir beantragen die Anerkennung der Reise als Bildungsurlaub.

Im Rahmen eines Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus in Hamburg-St. Georg (Freitag, 20.4. / Samstag, 21.4.18) werden wir die Studienreise gemeinsam mit Referent*innen inhaltlich und organisatorisch vorbereiten. Wir erhalten eine erste Einführung in die Arbeitsweise der EU und bringen uns auf den aktuellen Stand der EU-Flüchtlingspolitik. Darüber hinaus werden wir das Programm der Reise vorstellen und organisatorische Fragen beantworten. Die Teilnahme am Vorbereitungsseminar ist bindender Bestandteil der Reise.

Der Eigenbeitrag für das Vorbereitungsseminar und die Reise beträgt voraussichtlich 300 € (reduziert 200 €). Darin enthalten sind Übernachtung und Verpflegung während des Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus, sowie die Bahnfahrt hin und zurück von Hamburg nach Brüssel, Übernachtung und Frühstück im ICAB sowie eine weitere Mahlzeit an den drei „Programmtagen“ in Brüssel und natürlich die Kosten für das Programm.

Veranstalter der Studienreise ist der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche in Kooperation mit dem Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit. Die Reiseleitung übernehmen Dietrich Gerstner, Referent für Menschenrechte und Migration im Zentrum für Mission und Ökumene und seine Kollegin Claudia Hug.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung.

Die Reise richtet sich explizit an Menschen, die in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit aktiv sind. Sie werden daher gegenüber anderen Interessierten bevorzugt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung vergeben. Wir planen eine Gruppengröße von bis zu 20 Personen.

Anmeldungen bitte bei Ines Behrends unter 040 / 881 81-240 oder ines.behrends@ked.nordkirche.de

Informationen zu Inhalten und Programm der Reise gibt es bei Dietrich Gerstner  unter 040 / 881 81-332 oder d.gerstner@nordkirche-weltweit.de