Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

Unerwünscht. Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte

Donnerstag, 29.6. um 18:30 Uhr

Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, 21109 Hamburg

Die drei Brüder Mojtaba, Masoud und Milad

wachsen im Iran der 1980er Jahre als Kinder regimekritischer Eltern auf.

Als ihre Mutter bei einer verbotenen Flugblattaktion auffliegt, müssen sie untertauchen bis sie im Sommer 1996 mit nichts als einem Koffer illegal nach Deutschland gelangen.

Ohne Geld, ohne Papiere und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, landen sie in einem Auffanglager bei Münster.

Dann der Schock: Ihr Asylantrag wird abgelehnt, sie werden zur sofortigen Ausreise aufgefordert …

Wie Mojtaba, Masoud und Milad eine Integration gegen alle Widerstände gelingt,

wie ihnen trotz Rückschlägen, bürokratischer Schikanen und eines dramatischen Kampfs gegen die Abschiebung der Sprung aufs Gymnasium und das Einserabitur glückt, und wie sie auch an deutschen Eliteuniversitäten

lernen müssen, ihren eigenen Weg zu gehen – davon berichten sie gemeinsam in diesem Buch.

Aus drei Perspektiven und mit drei unverwechselbaren Stimmen.

Bewegend wie ein Roman erzählt UNERWÜNSCHT so von der Suche nach Heimat und Freiheit und dem Wunsch, dazuzugehören.

Es ist die Geschichte eines Flüchtlingsschicksals – vor allem aber eine so noch nicht gelesene Parabel über Brüderlichkeit, Mut und Menschlichkeit.

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss an die Lesung wird das Buch verkauft und gerne auch signiert.

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Frauen und Flucht

Freitag, 30.6. um 19:00 Uhr

Begegnung – Vernetzung – Perspektiven

Diese Veranstaltung besteht aus 2 Teilen: Fortsetzung Samstag, 1. Juli 2017, 10:00-17:00 Uhr

Das Forum für Begegnung und Vernetzung von Frauen mit und ohne Fluchthintergrund bietet einen Open Space für aktuelle Themen und thematisiert Handlungsmöglichkeiten zum Schutz vor sexueller Gewalt.

Kosten: 35 Euro incl. Verpflegung (30 Euro für Frühbucherinnen bis 31. Mai 2017, Eintritt für Geflüchtete frei)

Anmeldung über das Frauenwerk der Nordkirche: 0431-5577 9100

Weitere Informationen

Veranstalter Frauenwerk im Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein

Leitung Irene Pabst, Ulrike Koertge, Michaela Will, Hanna Hanke, Flüchtlingsbeauftragte, Marjan van Harten und Bettina Clemens, Diakonisches Werk Hamburg. – Referentinnen: Sabine Bender-Jarju, Projekt Savia Hamburg, Claudia Rabe, Projekt myriam Kiel

Ort Dorothee-Sölle-Haus (Königstraße 54, 22676 Hamburg)

Bildungsurlaub II

Montag, 10.7. um 9:00 Uhr

Geblieben und angekommen? (Aufbauseminar)

10.-14. Juli 2017

Integrationsprozesse in Hamburg

In Hamburg sind seit Anfang Januar 2015 ca. 30.000 Menschen aufgenommen worden, von denen viele eine Bleiberechtsperspektive haben. Aus der neuen Situation ergibt sich eine Vielzahl von Fragen, die im Seminar aufgegriffen werden: Wie kann die Integration in den Arbeitsmarkt gelingen, welche Verantwortung haben hier die Arbeitgeberseite und die Politik? Und wie unterschiedlich wirken sich die verschiedenen Arbeitsintegrationsmaßnahmen auf Frauen und Männer aus? Wie steht es um die Schulbildung der Kinder und den Spracherwerb der Erwachsenen?
Neben diesen Schwerpunkten werden im Seminar auch die Gesundheitsversorgung von Geflüchteten, die Bereitstellung von Folgeunterkünften und der gesamtgesellschaftliche Integrationsprozess thematisiert. Schließlich muss neben konkreten Maßnahmen auch die politische Großwetterlage in Betracht genommen werden, deren Klima von der Neuen Rechten stark geprägt wird – Welche Folgen hat dies auf die Integrationsprozesse in unserer Stadt? Ausgehend von der allgemeinen Frage, was Integration konkret eigentlich bedeutet machen wir uns ein Bild des Prozesses, indem wir mit Vertreter*innen von Politik, Verbänden und Initiativen in Kontakt treten.

 

Leitung: Bettina Clemens, Marjan van Harten, Diakonisches Werk Hamburg
Veranstalterin: Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg – Umdenken

Termin: Mo 10.07. – Fr 14.07.2017

Preis: 130 € (erm. 50 €)

Ort: Hamburg

Zur Anmeldung gelangen Sie unter: http://calendar.boell.de/de/event/geblieben-und-angekommen-aufbauseminar

Geht Europa auch solidarisch?

Montag, 17.7. um 18:00 Uhr

Die Forderung, sofort 1000 Geflüchtete aus Griechenland nach HH zu holen, bleibt Kern der Anliegen von „Hamburg hat Platz!“.

Aber es gibt Forderungen, die untrennbar damit verbunden sind, wie ein Abschiebungsstopp, uneingeschränkte Familienzusammenführungen, legale und sichere Fluchtwege nach Europa u.a.m. Ganz klar ist auch, dass die Kampagne eingebettet sein muss in das Ringen um ein demokratisches und soziales Umsteuern der EU, wozu für uns vor allem eine solidarische Flüchtlings- und Migrationspolitik gehört.

Gemeinsam diskutieren Prof. Gesine Schwan, Andreas Lipsch, Johanna Bussemer und Helene Heuser über Alternativen zur europäischen Flüchtlingspolitik.

Montag 17. Juli 2017 um 18 Uhr
Hörsaal Rechtshaus, Uni HH, Rothenbaumchaussee 33

Im Flyer finden Sie weitere Informationen

Veranstalter: Aktionskreis Hamburg Hat Platz, AHHP
(AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit, Attac, Bündnis Hamburger Flüchtlingsinitiativen, Flüchtlingsrat
Hamburg e.V. und Ottenser Gespräche zu Flucht und Migration) in Kooperation mit:
der Refugee Law Clinic Hamburg und der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg