Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

Konzert für Toleranz in Wandsbek

Samstag, 26.8. um 13:00 Uhr

Am letzten Augustwochenende 2017 findet das zweite Konzert für Toleranz auf dem Wandsbeker Marktplatz statt. Wieder übernimmt es ein Team aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, für Miteinander und Toleranz ein Zeichen zu setzen.

Beim Konzert für Toleranz auf der Bühne:

+++ Oriental Band +++ Jay Holler +++ OneStepAhead +++ Tunche Sundsystem +++ WegoEgo +++ Zauberkünstler Elias +++ Ali Baba +++ Mulue & Tesfom +++ Ahmad Shekib +++ Iridium Flair +++ Maloun +++

Samstag 26. August 2017 von 13 bis 22 Uhr
Wandsbeker Marktplatz

Weitere Informationen finden Sie hier.

Workshop gegen Stammtischparolen

Mittwoch, 30.8. um 16:00 Uhr

„Das wird man doch mal sagen dürfen….“ – Freiwillige berichten immer wieder von Unterhaltungen/ Situationen mit Freunden, Kollegen und Bekannten, die Ressentiments gegenüber Geflüchteten äußern.
Ohnmacht oder Widerspruch – wie können wir reagieren?
Wie schaffen wir es selbstsicher aufzutreten und im Idealfall zu
bestimmen, in welche Richtung die Diskussion verläuft?
Wo finden wir Gegenargumente?
Und gibt es Punkte, an denen es trotz allem vielleicht besser wäre, die Diskussion abzubrechen?

Mit diesen Fragen und möglichen Antworten wird sich der Politikwissenschaftler Tim Kiefer in einem interaktiven Vortrag beschäftigen und anschließend gemeinsam mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen auf Beispielsituationen angewandte Strategien gegen Argumente und Parolen entwickeln. Hierbei fließen Methoden zum Thema Rassismus mit ein. Der Workshop findet im Rahmen des Projekts „Bescheid wissen – sprechfähig sein“ der Diakonie Hamburg statt.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer der Veranstaltung.

am 30.08.2017 von 16.00-21.00 Uhr,
Dorothee-Sölle-Haus, Raum 8, Königstraße 54, 22767 Hamburg

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Anmeldung nur per email (bis zum 24.08.2017) an:
Anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Bitte angeben: Stichwort IK Ehrenamt, Name, Telefon
Wenn Sie nicht teilnehmen können, bitten wir Sie, 3 Tage vorher abzusagen, so dass wir
anderen Interessierten Ihren Platz anbieten können.
Rückfragen Nina Meyer; Referat Migration; Tel: 040-30620-419

Das Opferfest in Norderstedt

Samstag, 2.9. um 14:00 Uhr

Am 02. September feiert die diakonische Einrichtung „Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt“, der Interkulturelle Garten für Norderstedt e.V., der Verein Neue Nachbarn – Förderverein Flüchtlingshilfe Norderstedt e.V. und das Willkommen-Team Norderstedt e.V. das Opferfest. Auch die Projekte „Interkulturelle Öffnung“ und „Asylverfahrensberatung für Flüchtlinge und Asylsuchende in Norderstedt“, die in Trägerschaft der Diakonie sind, beteiligen sich.

Wir beginnen um 14 Uhr im Interkulturellen Garten im Stadtpark Norderstedt. Es sind Alle herzlich eingeladen!
Erbeten werden ein Beitrag zum Buffet sowie eigenes Geschirr und Besteck. Nähere Infos finden Sie in der Einladung.

Workshop

Mittwoch, 6.9. um 18:00 Uhr

Ökonomische Krisen und Antisemitismus – wie hängt das zusammen?

Argumentationshilfen für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit sowie Interessierte

In diesem Vortrag wird es darum gehen, aufzuzeigen, wie sich Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert äußert, woher sie kommt und was man gegen sie tun kann. Judenfeindschaft bedient sich heute wie vor über 150 Jahren neben Verschwörungstheorien des Stereotyps, wonach „Juden“ reich und mächtig wären. Diese Vorstellung basiert zugleich auf einer bestimmten Wahrnehmung der kapitalistischen Gesellschaft, mit der sich dieser Workshop – beginnend mit einer kleinen Kriminalgeschichte – beschäftigen wird. Von da ausgehend werden wir uns mit Verschwörungstheorien auseinandersetzen, die nicht nur in Europa, sondern auch in der arabischen Welt populär sind. Diese Veranstaltung ist eine Fortsetzung des Workshops vom 7. Juni dieses Jahres, erfordert aber keine Vorkenntnisse.

Referent: Olaf Kistenmacher, Historiker und Publizist, hat 2016 die Broschüre „Was tun gegen Antisemitismus?! Anregungen zu einer Pädagogik gegen Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert“ veröffentlicht

Mittwoch, 06.09.2017 von 18.00-21.00 Uhr
Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, 22767 Hamburg

Anmeldung nur per email (bis zum 01.09.2017) an: Anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Veranstaltungsflyer

Vortrag zu Afghanistan

Sonntag, 10.9. um 15:00 Uhr

Abhängige oder unabhängige Landwirtschaft in Afghanistan

ein Vortrag von Rasaq Qadirie im WillkommensKulturHaus
Bernadottestr.7, 22765 Hamburg

Afghanistan liegt am Hindukusch und damit an der Schnittstelle von pfanzengeschichtlichen Räumen, zwischen Zentral-und Südasien. Es ist die Ursprungslandschaft vieler landwirtschaftlicher Kulturpfanzen. (z.B. …Weizensorten, Karotten, Bohnen,Melonen….)?

Durch die Kriege, die seit über 30 Jahren in das Land getragen werden, ist dort alles aus der Balance geraten – auch die Landwirtschaft und die Ernährung. Den Bauern wird unter dem Deckmantel der „humanitären Hilfe“ Hybridsaatgut von Monsanto u.a. aufgedrängt, zum Teil durch direktes Verschenken. Dadurch wird die über Jahrtausende bewährte, vielgestaltige und angepasste Saatgutkultur vernichtet. Das traditionelle Saatgut kann vom Bauern selbst vermehrt und im nächsten Jahr wieder verwendet werden. Hybridsaatgut muss jedes Jahr neu gekauft werden, dazu Dünger und Insektenschutzmittel. Hybridsaatgut ist somit ein Mittel, um die Bauern und das ganze Land abhängig zu machen.

Der Referent, gebürtiger Afghane und Geologe, hat das Land vielfach bereist und sich für den Erhalt und die Wiederverbreitung alten Saatguts eingesetzt. Er zeigt Bilder zum Thema und zu seiner Arbeit im Land.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Flyer.

Benefizveranstaltung

Dienstag, 12.9. um 19:00 Uhr

Deportation Class

Kinovorstellung mit Gespräch

Am Dienstag, den 12.9.17 findet um 19 Uhr eine Filmvorstellung des Dokumentarfilms Deportation Class als Benefizveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Flüchtlingsarbeit in Hamburg im Metropolis Kino statt. Der Eintritt ist frei – wir bitten um eine Spende zugunsten der abgeschobenen Familien.

Weitere Informationen zum Film finden Sie hier.

Im Anschluss laden wir ein zum Gespräch mit Torsten Moritz (Churches Commission for Migrants in Europe, CCME), Filmregisseur Hauke Wendler sowie Innensenator Andy Grothe (angefragt).

Bei Rückfragen:
Dietrich Gerstner, Zentrum für Mission und Ökumene, d.gerstner@nordkirche-weltweit.de, 040-88181-332
Marjan van Harten, Diakonisches Werk Hamburg, vanHarten@diakonie-hamburg.de, 040-30620-434

20. Vernetzungstreffen

Donnerstag, 14.9. um 18:00 Uhr

Taufe und Konversion im Asylverfahren

…ist das Thema des nächsten Vernetzungstreffen Flüchtlingssolidarität, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg. Der Referent ist Nils Baudisch, Diakon und Koordinator der Flüchtlingsarbeit in der Luthergemeinde Bahrenfeld.

Donnerstag, 14. September, 18 – 21 Uhr
Diakonisches Werk Hamburg
Königstraße 54, 22767 Hamburg

Zur besseren Planung von Getränken und Imbiss bitte anmelden unter:
fluechtlingshilfe@ lutherkirche.net

Workshop

Montag, 18.9. um 17:00 Uhr

Warum wir wie über den Islam denken: von Stereotypen und woher sie kommen

für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit sowie Interessierte

Über ein so umfassendes Thema wie den Islam zu reden, bedeutet in der Regel, auf Verallgemeinerungen zurückzugreifen. Dabei kann auch der Versuch, bestimmte Verhältnisse objektiv zu beschreiben, von einer Vielzahl von Stereotypen geprägt sein. Woher aber kommen diese Ideen? Was prägt unser Islambild? Die Grundlagen dieser Vorstellung geht der Hamburger Islamwissenschaftler Jannik Veenhuis auf den Grund. Er studierte Geschichte und Islamwissenschaften und arbeitet als Referent und Workshoptrainer im Kontext Flucht und Migration. Jannik Veenhuis ist Vorsitzender des Vereins LIQA e.V., der die Begegnung und den Austausch zwischen Europa und dem arabischen Sprachraum zum Ziel hat. Außerdem hat die Co- Leitung der Jungen Akademie für Zukunftsfragen inne, die junges Engagement und eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der heutigen Migrationsgesellschaft fördert. Es handelt sich um eine Folgeveranstaltung – die Teilnahme an der ersten Veranst altung am 12.07.2017 ist jedoch keine Voraussetzung – es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Anmeldung nur per email (bis zum 13.09.2017) an: Anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Montag, 18.09.2017 von 17.00-20.00 Uhr
Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, 22767 Hamburg

Veranstaltungsflyer

Fortbildung

Donnerstag, 28.9. um 18:30 Uhr

„Die Zeit rinnt mir durch die Finger …“ – Methoden des Zeitmanagements

Donnerstag 28. September, 18.30 – 21.30 Uhr
Rockenhof 1, 22359 Hamburg-Volksdorf

Die gewohnte Zeiteinteilung wird in einem ehrenamtlichen Engagement für eine geflüchtete Familie außer Kraft gesetzt. Diese Erfahrung machen viele Ehrenamtliche, die eine Familie betreuen. Ursprünglich ging es vielleicht um einen kleinen Dienst. Aber wenn man mit der Familie erst bekannt ist und sich gut versteht, kommen mehr und mehr Aufgaben dazu. Obwohl Sie sich eigentlich nur den Vormittag Zeit nehmen wollten, braucht es jetzt doch etwas länger!

Da hilft unter anderen ein guter Umgang mit Zeit. Das verschafft eine Grundlage, um eigene Entscheidungen zu treffen und strukturiert Ihr Engagement. Sie bekommen an diesem Abend Hinweise, wie Sie jeden Tag Prioritäten setzen können. Sie lernen Vorgehensweisen und Methoden zur Selbstorganisation kennen, mit denen Sie die Ihnen zur Verfügung stehende Zeit besser nutzen können.

Methoden: Fachlicher Input, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit und Austausch im Plenum

Referentin: Annette Schröder, Diplom-Sozialpädagogin und Kommunikationstrainerin

Leitung: Annette Janssen

Teilnahmebeitrag: 5 Euro

Anmeldung: bis 21.09. an ifo@ife-hamburg.de

Fachtagung

Dienstag, 21.11. um 9:00 Uhr

Berufliche Integration von Zugewanderten – gemeinsam einen Schritt weiter: Fachlicher Dialog als Planungsgrundlage

Die berufliche Integration von Zuwanderern ist eine zentrale Voraussetzung für ihre Teilhabe an der Gesellschaft!

Auch alte Erkenntnisse brauchen hin und wieder neue Denkanstöße.

Die Veranstaltung möchte Raum geben für einen breiten Dialog zwischen Trägern, Verwaltung, Politik und Betrieben, in dem Erfahrungen aus der  Beratung und beruflichen Weiterbildung  thematisiert und reflektiert werden. Dabei sollen arbeitsmarkt- und bildungspolitische Bedarfe von erwachsenen Zugewanderten identifiziert, bestehende Konzepte kritisch betrachtet sowie integrationspolitische Leitlinien und ihre Umsetzung auf den Prüfstand gestellt werden mit der Frage, welche Perspektiven sich durch eine vielfältige Kooperation zwischen Planern und Umsetzern in der Integrationspolitik eröffnen lassen.

Die Fachtagung wird von „Vernetzung Flucht Migration Hamburg“ (passage gGmbH) in Kooperation mit dem Hamburger Bündnis „FLUCHT MIGRATION Bildung Arbeit“  veranstaltet.

Wann: 21.11.2017 (09:00 – 15:30)
Wo: Tagungsräume des DGB, Besenbinderhof 57 a

 

Weitere Informationen erfolgen nach der Sommerpause.