Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

Fortbildung Kirchenasyl

Donnerstag, 28.2. um 18:30 Uhr

Kirchenasyl im Kontext neuer Anweisungen und Verfahrenspraktiken des Innenministeriums und des BAMF

Wann: Donnerstag, 28. Februar, 18:30 – 21:00h
Wo: W3, Nernstweg 32-34, Seminarraum, 1. Etage,Tür rechts, bitte Hinweisschildern folgen

mit Anne Harms (fluchtpunkt Hamburg) und Rechtsanwalt Christoph Capelle

Die Fortbildung soll über die Rechtssituation bei Kirchenasyl angesichts der neuen Verschärfungen bei der Praxis im Umgang mit Kirchenasyl durch das Innenministerium und BAMF informieren. Thematisiert wird, welche konkreten Auswirkungen das für Geflüchtete, Kirchengemeinden und Unterstützer*innen hat. Die neue Praxis im Umgang mit Kirchenasyl durch das Innenministerium und BAMF ist bereits Gegenstand mehrerer Gerichtsurteile, die hierzu ergangen sind. In der Fortbildung werden die wesentlichen Aussagen dieser Gerichtsurteile vorgestellt.

Bitte meldet euch für die Fortbildungen bis 26.02. an unter info@fluechtlingsrat-hamburg.de

Veranstaltungsflyer

Vortrag Bosnien

Donnerstag, 28.2. um 19:30 Uhr

Wie geht es den Menschenin Bosnien heute?

Do 28. Februar, 19.30 Uhr | Buntes Haus

Wolfgang Schoen, Leiter der Hilfsbrücke Hamburg-Bosnien e.V., berichtet von seiner jüngsten Reise in den Balkanstaat – und die schleppende Entwicklung dort, 22 Jahre nach Kriegsende.
Hier gelangen Sie zum Flyer.

Eintritt frei, Spenden erbeten

In Kooperation mit dem Runden Tisch Blankenese – Hilfe für Geflüchtete
Adresse: Blankeneser Bahnhofstraße 30

Wie Migration Gesellschaften prägt

Mittwoch, 20.3. um 20:00 Uhr

Mi 20. März, 20 Uhr | Gemeindehaus

Vortrag von Dr. Wolbert G.C. Smidt, Autor und Gastprofessor u.a. in Mekelle, Äthiopien Zuwanderung ist kein neues Phänomen – ethnohistorische Einsichten zu einem heftig debattierten Thema. Hier gelangen Sie zum Flyer.

Eintritt: 5 €

In Kooperation mit dem Runden Tisch Blankenese – Hilfe für Geflüchtete www.runder-tisch.blankenese.de

Lesung und Gespräch

Samstag, 30.3. um 18:00 Uhr

Die Bibel – das Buch der Flucht

Die Bibel erzählt von Menschen, die vertrieben und verschleppt werden, fliehen müssen, in der Fremde leben und Heimat suchen – von der Vertreibung aus dem Paradies über den Auszug aus Ägypten und das Babylonische Exil bis zu Jesus und seinen Aposteln, die heimatlos durch die Welt ziehen. Ein roter Faden durchzieht die Bibel, der bisher kaum wahrgenommen wurde: Der Untergang der Heimat, Flucht, Exil und die Sehnsucht nach Rückkehr in ein gelobtes Land prägen Geschichten, prophetische Reden und Lieder. Die biblischen Geschichten, Lieder, Gebote und Theologien wurden Verfolgten und Vertriebenen zur neuen, unverlierbaren Heimat – und sind es für viele Menschen bis heute.

Dr. Johann Hinrich Claussen, langjähriger Hauptpastor an der Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern und heute Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland, lässt uns in seiner neusten Veröffentlichung „Das Buch der Flucht. Die Bibel in 40 Stationen“ in lebendigen Nacherzählungen und Erläuterungen die Bibel als DAS Buch der Flucht neu entdecken. Eine bewegende Lektüre für alle Sesshaften, Suchenden und Heimatlosen.

Wir laden ein zur Lesung mit Johann Hinrich Claussen und zum anschließenden Gespräch mit der Flüchtlingsbeauftragten der Nordkirche, Pastorin Dietlind Jochims, sowie weiteren GesprächspartnerInnen. Ein Abend mit musikalischen Unterbrechungen und im Anschluss einem Imbiss „mit Migrationshintergrund“. Dazu schenken wir leckere Getränke aus fairem Handel von der Bramfelder Laterne aus.

Sonnabend, 30. März, 18 Uhr
Martin-Luther-King Gemeinde Steilshoop, Gründgensstraße 28, 22309 Hamburg

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Flüchtlingsarbeit in Hamburg (Dietrich Gerstner für Brot & Rosen und Zentrum für Mission und Ökumene in der Nordkirche) und die Ev.-Luth. Martin Luther King-Gemeinde in Steilshoop (Pastor Dr. Andreas Holzbauer)

Weitere Infos bei Dietrich Gerstner (d.gerstner@nordkirche-weltweit.de) oder 040-88181-332.

Übergänge – Junge Geflüchtete zwischen den Systemen

Dienstag, 9.4. um 11:00 Uhr

Der Bundesverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) weist auf eine Fachtagung im Rahmen des Projekts „Blick nach vorn“ hin: Profis und ehrenamtlich mit jungen Geflüchteten Arbeitende erhalten Informationen zu Angeboten und gehen in Austausch mit dem besonderen Fokus auf Übergangssituationen. Diese Wechsel stellen Beratende immer wieder vor neue Herausforderungen; sei es, der Übergang von Schule zu Ausbildung und Arbeitswelt, ein Wechsel des Rechtssystems oder das Verlassen der Jugendhilfe. Welche Förderinstrumente sind vorhanden? Welche Beratungsstrukturen gibt es bereits und welche fehlen? Wie kann eine gute Vernetzung gelingen? Und wie können Helfer/innen dabei auch noch traumasensibel mit Geflüchteten arbeiten? Die zweitägige Tagung in Hannover gibt Inputs dazu und bietet eine Plattform zum vertieften Austausch und Vernetzen.

Hannover, Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung
Beginn: 09.04.19 um 11h
Ende: 10.04.19 um 16:30h

Heimat – Konjunktur eines Begriffs

Donnerstag, 11.4. um 11:00 Uhr

Veranstaltungsreihe

Heimat: Zuhause, Herkunft, Identität – Der Begriff wird gerade in Verbindung mit Einwanderung politisch immer wieder neu diskutiert. Er wirkt oft konservativ und altmodisch, aber dann auch anziehend und schillernd. Heimat steht für etwas, zu dem jede und jeder emotional etwas zu sagen hat. Für Viele – gerade auch zugewanderte Menschen – bedeutet er oft Ausgrenzung und Rechtfertigungsdruck oder steht für einen Sehnsuchtsort.

Wir diskutieren, wie sich „Heimat“ darstellt – aus vielfältigen Perspektiven, Haltungen und Erfahrungen in Kultur, Medien und Gesellschaft. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wer den Begriff in welchen Zusammenhängen politisch nutzt, deutet und exklusiv für sich zu vereinnahmen sucht.

Teil I Heimat – ein gesellschaftspolitisch umstrittenes Konzept

Wann: Donnerstag 11.04.19 / 11–13 Uhr / mit anschließendem Mittagsimbiss
Wo: Saal der GLS-Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg

Zum Auftakt der Veranstaltung geht es um die Fragen: Was ist Heimat? Ein Platz, eine Haltung, vertraute Menschen? Die Sehnsucht nach einem geborgenen Ort? Weltweit verlassen heute mehr Menschen denn je ihre Heimat – im regionalen Sinne – auf der Suche nach einem besseren Leben. So unterliegt der Begriff Heimat einer Konjunktur und wird immer wieder neu diskutiert. Wie lässt er sich gesellschaftskritisch umreißen und wissenschaftlich füllen?

Es diskutieren
Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse Kabarettistin aus Berlin
Claus-Marco Dieterich Philipps-Universität Marburg/dgv e.V., Kulturwissenschaftlicher Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde

Veranstaltungsflyer

20. Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge

Freitag, 19.4. um 12:30 Uhr

“Denn sie wissen nicht, was sie tun”

Am Karfreitag, 19. April, beginnt um 12.30 Uhr vor der Hafenpolizeiwache an der Kehrwiederspitze der diesjährige Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge.

Dieser Kreuzweg ist eine christliche Demonstration und ein politischer Gottesdienst, indem wir solche Fragen öffentlich aussprechen und dabei auch vor Gott bringen und um Beistand bitten. Zum 20. Mal führt der Kreuzweg für die Rechte Flüchtlinge durch Hamburgs Innenstadt. Aus Anlass dieses Jubiläums wird dieses Jahr auch die Ev.-Luth. Bischöfin für den Sprengel Hamburg und Lübeck-Lauenburg, Kirsten Fehrs, mit dabei sein.

Themen beim Kreuzweg werden u.a. sein die andauernde Diskriminierung der Roma in ihren Herkunftsländern und in unserem Asylsystem, die weltweite Verfolgung von Menschen aus geschlechtsspezifischen Gründen und die Kriminalisierung der Seenotrettung im Mittelmeer und der tausendfache Tod dadurch.

Beginn: 12.30 Uhr vor der Hafenpolizeiwache an der Kehrwiederspitze (Nähe UBahn Baumwall)

Abschluss gegen 15 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-reformierten Gemeinde in der Ferdinandstraße 21.

Weitere Infos bei Dietrich Gerstner, basisgemeinschaft@brot-und-rosen.de oder Fon: 69702085 und auf den Internetseiten www.brot-und-rosen.de und www.nordkircheweltweit.de.

Veranstaltungsflyer