Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

Informationsabend

Donnerstag, 3.5. um 17:00 Uhr

zum Projekt Flüchtlingslotsen

Sie wollen sich ehrenamtlich engagieren und sprechen mehrere Sprachen?

Um weiterhin möglichst viele Begleitungen für nach Hamburg geflüchtete und migrierte Menschen zu ermöglichen, sucht das Projekt Flüchtlingslotsen verstärkt nach Menschen, die neben Deutsch (min. B2) noch Arabisch, Dari, Farsi, Türkisch, Kurdisch, Russisch, Serbisch, Somalisch oder Tigrinja sprechen und Menschen bei ihren Terminen durch Sprachmittlung unterstützen können.

Zur Vorstellung des Projekts Flüchtlingslotsen der Diakonie Hamburg wird ein Informationsabend für Interessierte veranstaltet, zu dem Sie hiermit herzlich eingeladen werden. Es gibt Zeit alle Fragen zu beantworten und sich gegenseitig kennen zu lernen.

Wir treffen uns:
Am Donnerstag, den 03. Mai 2018, von 17-18 Uhr
Im Diakonischen Werk Hamburg Altona
Königstraße 54/ 22767 Hamburg/ Raum 8

Zur besseren Planung bitten wir um eine Anmeldung an: fluechtlingslotsen@diakonie-hamburg.de

Nancy Hochgraef
Projekt Flüchtlingslotsen
Diakonie-Hilfswerk Hamburg
Königsstraße 54
22767 Hamburg
Telefon: 040 30620-409

Informationsveranstaltung zur unabhängigen freiwilligen Perspektiv- und Rückkehrberatung

Montag, 14.5. um 18:00 Uhr

Am 14. Mai 2018 spricht Solveigh Deutschmann um 18 Uhr im Rathaus Norderstedt, Raum K 130 über “Unabhängige freiwillige Perspektiv- und Rückkehrberatung in Schleswig-Holstein”.

Veranstalter sind das Willkommen-Team Norderstedt e.V. in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Hamburg-West/Südholstein.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Flucht und Behinderung

Mittwoch, 30.5. um 9:00 Uhr

Einladung zur Vorstellung des Leitfadens zur

Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und
Flucht

für Mitarbeitende aus Beratungseinrichtungen, der Eingliederungshilfe und Interessierte

am Mittwoch, den 30.05.2018 von 09:00 Uhr – 12:30 Uhr
im Diakonisches Werk Hamburg, Raum 9, Königstraße 54, 22767 Hamburg

Die Vorstellung des Leitfadens als Arbeitshilfe für Mitarbeitende in der Migrationssozialarbeit und der Eingliederungshilfe sowie eine anschließende Diskussion stehen im Fokus dieser Veranstaltung.

Der Leitfaden, erstellt von Maren Gag, passage gGmbH, Hamburg und Dr. Barbara Weiser, Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. beinhaltet eine Zusammenfassung der komplexen Rechtslagen und analysiert gesetzliche Ausschlüsse hinsichtlich des Personenkreises Migrant*innen sowie explizit auch Flüchtlinge und Asylsuchende.

Kontakt: passage gGmbH, Koordination FLUCHTort Hamburg, Nagelsweg 10,20097 Hamburg
Maren Gag, Tel. 040 24 19 27 85

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter anmeldung.me@diakonie-hamburg.de bis zum 23.05.2018

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

Ali Mahlodji kommt nach Norderstedt

Mittwoch, 6.6. um 11:45 Uhr

Am 06. Juni 2018 kommt Ali Mahlodji ins Kulturwerk nach Norderstedt.

Er ist ein internationaler Unternehmer, Keynotespeaker,  Berater und Motivator, und zeigt den Jugendlichen in seinem Vortrag Wege auf, in die berufliche Zukunft zu starten. Er macht Mut den eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Veranstalter: Die Projekte Interkulturelle Öffnung, Partizipieren statt Resignieren und die Integrationsbeauftragten von Norderstedt, Heide Kröger.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Brüssel-Studienreise: Flucht und Migration

Montag, 18.6. um 9:00 Uhr

Globalisierung und Gerechtigkeit – welche Rolle spielt die Europäische Union?

Studienreise nach Brüssel zum Thema Flucht und Migration

vom 18. bis 22. Juni 2018

Bitte keine Bewerbungen mehr – die Warteliste ist voll.

Hamburg, 15. November 2018

Liebe Aktive in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit,

die EU beeinflusst mit ihren Regeln, Richtlinien und Verordnungen viele Bereiche unserer Gesellschaft und Politik. In wenigen anderen Feldern wird dies so deutlich wie in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. Trotzdem bleibt die Vorstellung von „der EU“ oft vage. Mit unserer Studienreise nach Brüssel wollen wir dies ändern.

Was für ein Akteur ist die EU im Kontext der Globalisierung? Am Beispiel der Themen „Flucht und Migration“ möchten wir Einblick in die europäische Politik, ihre Handlungsmöglichkeiten und Ziele erhalten. In Brüssel kommen wir mit EU-Abgeordneten und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Fragen von Flucht und Migration, Lobbyarbeit und Entwicklungspolitik ins Gespräch. Wir werden in die Arbeitsweise der EU vor Ort eingeführt, besuchen das Europäische Parlament, die EU-Kommission und Nichtregierungsorganisationen (u.a. Churches Commission for Migrants in Europe (CCME),  Platform for International Cooperation on Undocumented Migrants (PICUM) und auch das Büro der Evang. Kirche in Deutschland), die in Brüssel zu Flucht und Migration arbeiten. Nebenbei wird es bestimmt auch die Gelegenheit geben, den Rathausmarkt, die Kathedrale und Manneken Pis oder das afrikanische Viertel in Ixelles zu sehen und Pralinen, Pommes oder Waffeln zu essen.

Die Reise findet statt von Montag, 18. bis Freitag, 22. Juni 2018. Wir fahren gemeinsam von Hamburg aus mit der Bahn nach Brüssel. Dort übernachten wir im Institute of Cultural Affairs (www.icab.be). Es ist eine schlichte Unterkunft, die aber den großen Vorteil hat, dass wir alles zu Fuß erreichen können. Wir beantragen die Anerkennung der Reise als Bildungsurlaub.

Im Rahmen eines Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus in Hamburg-St. Georg (Freitag, 20.4. / Samstag, 21.4.18) werden wir die Studienreise gemeinsam mit Referent*innen inhaltlich und organisatorisch vorbereiten. Wir erhalten eine erste Einführung in die Arbeitsweise der EU und bringen uns auf den aktuellen Stand der EU-Flüchtlingspolitik. Darüber hinaus werden wir das Programm der Reise vorstellen und organisatorische Fragen beantworten. Die Teilnahme am Vorbereitungsseminar ist bindender Bestandteil der Reise.

Der Eigenbeitrag für das Vorbereitungsseminar und die Reise beträgt voraussichtlich 300 € (reduziert 200 €). Darin enthalten sind Übernachtung und Verpflegung während des Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus, sowie die Bahnfahrt hin und zurück von Hamburg nach Brüssel, Übernachtung und Frühstück im ICAB sowie eine weitere Mahlzeit an den drei „Programmtagen“ in Brüssel und natürlich die Kosten für das Programm.

Veranstalter der Studienreise ist der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche in Kooperation mit dem Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit. Die Reiseleitung übernehmen Dietrich Gerstner, Referent für Menschenrechte und Migration im Zentrum für Mission und Ökumene und seine Kollegin Claudia Hug.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung.

Die Reise richtet sich explizit an Menschen, die in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit aktiv sind. Sie werden daher gegenüber anderen Interessierten bevorzugt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung vergeben. Wir planen eine Gruppengröße von bis zu 20 Personen.

Anmeldungen bitte bei Ines Behrends unter 040 / 881 81-240 oder ines.behrends@ked.nordkirche.de

Informationen zu Inhalten und Programm der Reise gibt es bei Dietrich Gerstner  unter 040 / 881 81-332 oder d.gerstner@nordkirche-weltweit.de

Veranstaltungsreihe

Freitag, 6.7. um 11:00 Uhr

Ergebnisse der Kommission Einwanderungsland Deutschland der Heinrich-Böll-Stiftung

Teil II

Internationale Migrationssteuerung zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Freitag, 06.07.18 / 11–13 Uhr
mit anschließendem Mittagsimbiss
Diakonie Hamburg, Königstraße 54, Hamburg

Weltweit zählen die Vereinten Nationen 250 Millionen Migrant*innen. Weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, auf der Suche nach Sicherheit und besseren Perspektiven. In Deutschland beantragten seit 2015 etwa 1,4 Millionen Geflüchtete Asyl. Die Bundesrepublik gehört damit neben den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien zu den wichtigsten Einwanderungsländern unter den OECD-Staaten.

Die aktive Aufnahme von Schutzsuchenden und gleichzeitig die Steuerung von Migrations“strömen“ fordern eine verstärkte und an den Menschenrechten orientierte internationale Zusammenarbeit. Diese bewegt sich zwischen Grenzsicherung und Humanität. Dabei ist die aktive Aufnahme von Schutzsuchenden ein unverzichtbares Instrument, um diesen Menschen eine neue, zusätzliche Handlungsperspektive zu eröffnen – jenseits lebensgefährlicher Fluchtrouten. Zukunftsorientierte Flüchtlingspolitik sollte deshalb globale Aspekte ebenso wie die Interessen, Fähigkeiten und Handlungsoptionen der Geflüchteten in den Blick nehmen und diese als selbständig handelnde Menschen anerkennen.

Podiumsdiskussion mit
Ramona Lenz – Abteilung Flucht und Migration, medico international
Sophia Wirsching – Referentin für Migration und Entwicklung, Brot für die Welt
Antje Möller – MdHB, Grüne Sprecherin für Innen- und Flüchtlingspolitik und
Arbeitsmarktpolitik, Mitglied der Kommission
Moderation: Dr. Dirk Hauer – Fachbereichsleitung Migration und Existenzsicherung,
Diakonisches Werk Hamburg

Anmeldung unter anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Die Teilnahme ist kostenfrei!

Veranstaltet von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit Diakonie Hamburg

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich. Ein barrierefreies WC ist vorhanden. Für den Fall, dass
weitere Unterstützung benötigt wird, bitten wir um Benachrichtigung an info@umdenken-boell.de
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.