Termine

Hier finden Sie Veranstaltungshinweise sowie Angebote zur Qualifizierung von uns und unseren Kooperationspartnern.

Das Diakonische Werk Hamburg veranstaltet regelmäßig Fortbildungen zu ausländerrechtlichen und interkulturellen Themen für haupt- und ehrenamtlich Tätige. Diese Veranstaltungen sind ganztägig und kostenpflichtig. Informationen zu diesen Fortbildungen finden Sie auf der Homepage des Diakonischen Werks Hamburg.

Wenn Sie Einzelankündigungen für unsere Fortbildungen erhalten möchten, schicken Sie bitte eine E-Mail an:
anmeldung.me@diakonie-hamburg.de
Wir nehmen Sie gerne in unseren Verteiler auf.

Fortbildung fürs Ehrenamt

Dienstag, 27.2. um 18:00 Uhr

Umgang mit Diskriminierungen

Fortbildung für ehrenamtliche Begleiter_innen von geflüchteten und migrierten Menschen in Hamburg

Dienstag,  27. Februar 2018 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Diakonischen Werk, Königstraße 54,  22767 Hamburg

Referentin: Frau Editha Masberg, basis & woge e.V. , Arbeitsbereich Antidiskriminierung

  • Was bedeutet Diskriminierung und wie ist diese zu erkennen?
  • Welche Diskriminierungsrisiken gibt es bei der Begleitung von migrierten und geflüchteten Menschen? (bei Behörden, im Alltag, bei der Wohnungssuche etc.)?
  • Arbeit anhand von Fallbeispielen
  • Wie kann man sich bei Diskriminierungen in Begleitungen oder persönlichen Situationen verhalten? An welche Beratungsstelle kann ich mich wenden?
  • Zeit für Diskussion und Fragen

Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte bis zum 20. Februar 2018 unter: fluechtlingslotsen@diakonie-hamburg.de  Bitte geben Sie dabei auch an, wo Sie sich ehrenamtlich engagieren und in welchem Rahmen Sie dort tätig sind.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und freuen uns auf eine spannende Fortbildung!
Projekt Flüchtlingslotsen
Nancy Hochgraef

fluechtlingslotsen@diakonie-hamburg.de
Tel.: 040- 30620-409

19. Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge

Freitag, 30.3. um 12:30 Uhr

„Und er fragte: Was ist Wahrheit?“

Der diesjährige Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge am Karfreitag, 30. März, beginnt um 12.30 Uhr vor dem Hamburger Rathaus.

Kreuzwege in der Passionszeit sind eine alte christliche Tradition. Bevor der römische Statthalter Pilatus Jesus kreuzigen ließ, fragte er ihn während seiner gerichtlichen Verhandlung: „Was ist Wahrheit?“.

Auch heute müssen sich Flüchtlinge fragen lassen: „Ist es wirklich wahr, dass es überall gefährlich ist in Afghanistan? Bist Du wirklich ein Christ geworden, oder versuchst Du Dir so Asyl zu erschleichen? Warum solltest Du Probleme in unseren europäischen Nachbarländern haben, in die wir dich zurückschicken werden?“ und unterstellen damit die mangelnde Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen!

Dieser Kreuzweg ist eine christliche Demonstration und ein politischer Gottesdienst, indem wir diese Fragen um Wahrheit und Glaubwürdigkeit öffentlich aussprechen und dabei auch vor Gott bringen und um Beistand bitten.

Zum 19. Mal führt der Kreuzweg für die Rechte Flüchtlinge durch Hamburgs Innenstadt, er wird unter anderem getragen von der evangelischen und der katholischen Flüchtlingsarbeit. Treffpunkt ist auf dem Hamburger Rathausmarkt um 12.30 Uhr.

Themen werden u.a. sein die Verlagerung der europäischen Außengrenzen vor die Tore der EU, die dramatische Situation in Syrien und was unsere Politik damit zu tun hat, sowie die Forderung, den Familiennachzug für Geflüchtete im März 2018 sofort wieder in Kraft zu setzen.

 

Beginn: 12.30 Uhr vor dem Hamburger Rathaus

Abschluss gegen 15 Uhr in der Kapelle des Ökumenischen Forums HafenCity (Shanghaiallee 12-14)

 

 

MitträgerInnen des Kreuzwegs 2018:

Brot & Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft, AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg, Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Ökumenisches Forum HafenCity, Zentrum für Mission und Ökumene, Katholische Flüchtlingsseelsorge in Hamburg , Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg

 

Weitere Infos bei Dietrich Gerstner, www.brot-und-rosen.de, Fon: 69702085 oder www.nordkirche-weltweit.de.

Fotos © Dietrich Gerstner und Kai-Thilo Martin

Geflüchtete Frauen in Hamburg

Montag, 9.4. um 9:00 Uhr

Geblieben und angekommen?

In Zusammenarbeit mit „Umdenken“ veranstaltet das Diakonische Werk Hamburg in diesem Jahr vom 9. bis 13. April einen Bildungsurlaub in Hamburg, der sich mit der Situation geflüchteter Frauen beschäftigt.

Die besonderen Fluchtgeschichten von Frauen und Mädchen begründen spezifische Bedarfe für ihre Integration hierzulande wie z.B. besonderen Schutz in Unterkünften und Hilfen bei der Bewältigung von Gewalterfahrungen. Auch Spracherwerb, familiäre Situation und mitgebrachte Geschlechterrollen beeinflussen den Integrationsprozess. Wir diskutieren politische und gesellschaftliche Bedarfe – auch in Hinblick auf Arbeitsmarktintegration – und machen uns durch Exkursionen und Fachgespräche ein Bild vor Ort.

Kosten: 130€/erm. 50€

Leitung: Bettina Clemens, Marjan van Harten – Diakonisches Werk Hamburg

Der genaue Veranstaltungsort wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.

Hier können Sie sich anmelden:

http://calendar.boell.de/de/event/gefluechtete-frauen-hamburg

Brüssel-Studienreise: Flucht und Migration

Montag, 18.6. um 9:00 Uhr

Globalisierung und Gerechtigkeit – welche Rolle spielt die Europäische Union?

Studienreise nach Brüssel zum Thema Flucht und Migration

vom 18. bis 22. Juni 2018

Bitte keine Bewerbungen mehr – die Warteliste ist voll.

Hamburg, 15. November 2018

Liebe Aktive in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit,

die EU beeinflusst mit ihren Regeln, Richtlinien und Verordnungen viele Bereiche unserer Gesellschaft und Politik. In wenigen anderen Feldern wird dies so deutlich wie in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. Trotzdem bleibt die Vorstellung von „der EU“ oft vage. Mit unserer Studienreise nach Brüssel wollen wir dies ändern.

Was für ein Akteur ist die EU im Kontext der Globalisierung? Am Beispiel der Themen „Flucht und Migration“ möchten wir Einblick in die europäische Politik, ihre Handlungsmöglichkeiten und Ziele erhalten. In Brüssel kommen wir mit EU-Abgeordneten und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Fragen von Flucht und Migration, Lobbyarbeit und Entwicklungspolitik ins Gespräch. Wir werden in die Arbeitsweise der EU vor Ort eingeführt, besuchen das Europäische Parlament, die EU-Kommission und Nichtregierungsorganisationen (u.a. Churches Commission for Migrants in Europe (CCME),  Platform for International Cooperation on Undocumented Migrants (PICUM) und auch das Büro der Evang. Kirche in Deutschland), die in Brüssel zu Flucht und Migration arbeiten. Nebenbei wird es bestimmt auch die Gelegenheit geben, den Rathausmarkt, die Kathedrale und Manneken Pis oder das afrikanische Viertel in Ixelles zu sehen und Pralinen, Pommes oder Waffeln zu essen.

Die Reise findet statt von Montag, 18. bis Freitag, 22. Juni 2018. Wir fahren gemeinsam von Hamburg aus mit der Bahn nach Brüssel. Dort übernachten wir im Institute of Cultural Affairs (www.icab.be). Es ist eine schlichte Unterkunft, die aber den großen Vorteil hat, dass wir alles zu Fuß erreichen können. Wir beantragen die Anerkennung der Reise als Bildungsurlaub.

Im Rahmen eines Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus in Hamburg-St. Georg (Freitag, 20.4. / Samstag, 21.4.18) werden wir die Studienreise gemeinsam mit Referent*innen inhaltlich und organisatorisch vorbereiten. Wir erhalten eine erste Einführung in die Arbeitsweise der EU und bringen uns auf den aktuellen Stand der EU-Flüchtlingspolitik. Darüber hinaus werden wir das Programm der Reise vorstellen und organisatorische Fragen beantworten. Die Teilnahme am Vorbereitungsseminar ist bindender Bestandteil der Reise.

Der Eigenbeitrag für das Vorbereitungsseminar und die Reise beträgt voraussichtlich 300 € (reduziert 200 €). Darin enthalten sind Übernachtung und Verpflegung während des Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus, sowie die Bahnfahrt hin und zurück von Hamburg nach Brüssel, Übernachtung und Frühstück im ICAB sowie eine weitere Mahlzeit an den drei „Programmtagen“ in Brüssel und natürlich die Kosten für das Programm.

Veranstalter der Studienreise ist der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche in Kooperation mit dem Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit. Die Reiseleitung übernehmen Dietrich Gerstner, Referent für Menschenrechte und Migration im Zentrum für Mission und Ökumene und seine Kollegin Claudia Hug.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung.

Die Reise richtet sich explizit an Menschen, die in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit aktiv sind. Sie werden daher gegenüber anderen Interessierten bevorzugt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung vergeben. Wir planen eine Gruppengröße von bis zu 20 Personen.

Anmeldungen bitte bei Ines Behrends unter 040 / 881 81-240 oder ines.behrends@ked.nordkirche.de

Informationen zu Inhalten und Programm der Reise gibt es bei Dietrich Gerstner  unter 040 / 881 81-332 oder d.gerstner@nordkirche-weltweit.de