Kreuzweg

Am Karfreitag, 7. April, beginnt um 12:30 Uhr vor dem Hamburger Rathaus der 23. Kreuzweg für die Rechte von Geflüchteten, veranstaltet von Brot & Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft und einer Vielzahl weiterer Akteure.

Im Lukasevangelium sagt Jesus zu den Menschen auf dem Weg zur Kreuzigung: „Weint über Euch und Eure Kinder!“ (Lukasevangelium 23, 28)

Dieses Bibelwort steht als Motto über dem Kreuzweg 2023. Es erinnert uns daran, dass wir nicht nur die Menschenrechte und Menschenwürde von Geflüchteten und Migrant*innen verletzen, wenn wir sie an den Außengrenzen in Lager stecken oder gänzlich zurückweisen, sie hier mit Misstrauen und Angst begrüßen oder sie zurückschieben ins Unrecht.

Auch unsere eigene Würde als Menschen-Geschwister in der Einen Welt, als Bürger*innen in einem demokratischen Rechtsstaat in der EU, als Glieder der einen Kirche als Leib Jesu Christi ist bedroht.

„Was Ihr den Geringsten getan habt, das habt Ihr mir getan,“ sagt Jesus an anderer Stelle. Wir selbst sind also angefragt in den Rechts- und Regelverletzungen, in den Hartherzigkeiten und Engstirnigkeiten unserer Flüchtlingsaufnahme.

Der Kreuzweg für die Rechte von Geflüchteten ist eine christliche Demonstration und ein politischer Gottesdienst, in dem wir solche Fragen öffentlich aussprechen und dabei auch vor Gott bringen und um Beistand bitten.

Abschluss gegen 15 Uhr in der Norwegischen Seemannskirche, Ditmar-Koel-Straße 4 in der Nähe der Landungsbrücken.

Aktuelle Infos zum Kreuzweg werden zu finden sein auf www.kreuzweg-flucht.de und
bei Brot & Rosen.

Veranstaltungsplakat