Corona

Allgemeines zum Thema

Das Sars-Covid 19 Virus hat eine Pandemie ausgelöst. Weltweit sind bereits über 860.000 Menschen infiziert (Stand 01.04.2020). Das Ethno-Medizinische-Zentrum hat Hinweise zu der Krankheit in 15 verschiedenen Sprachen zusammengestellt. Auf www.hamburgasyl.de sammeln wir aktuelle Informationen auch und vor allem im Bezug auf Hamburg.

Das Virus Sars-Covid 19 löst eine Atemwegserkrankung aus, die schwer verlaufen und im äußersten Falle zum Tod führen kann. Das Corona-Virus wird per Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen. Das Wichtigste ist jetzt die Lage ernst zu nehmen, Ruhe zu bewahren und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Jeder und jede muss dabei mitwirken, um sich selbst und die Mitmenschen zu schützen.

Das gelingt, wenn Sie diese Regeln beachten:

  1. Bleiben Sie zu Hause in Ihrer Wohnung oder Ihrer Unterkunft.
  2. Vermeiden Sie engen persönlichen/physischen Kontakt zu anderen Menschen und halten Sie einen Sicherheitsabstand von 2 Metern ein.
  3. Waschen Sie sich oft und gründlich die Hände.
  4. Symptome für eine Infektion sind Husten bis hin zu Atemnot, Fieber und eine laufende Nase. Sollten Sie diese bei sich bemerken, gilt: Halten Sie sich von anderen Menschen fern! Begeben Sie sich umgehend in eine 14 tägige Quarantäne und rufen Sie die Notfallnummer an: 040 116117 Sie können auch zu Hause getestet werden.
  5. Wenn Sie noch keine Krankenversicherung haben, erfolgt die Kostenübernahme eines Tests durch das Gesundheitsamt. Sprechen Sie die Verantwortlichen in Ihrer Unterkunft oder bei den Sozialämtern telefonisch an.

Das Robert Koch Institut veröffentlicht regelmäßig neue Informationen zur Ausbreitung des Virus und gibt Handlungsempfehlungen.

Caritas und Diakonie Hamburg haben ein umfassendes Briefing zur Migrationssozialarbeit in der Corona Krise herausgegeben. Sie können das Dokument hier herunterladen.

Es ist eine Herausforderung sich neuerdings fast ausschließlich zu Hause aufzuhalten. Hier finden Sie Tips, wie sie die Zeit in der Quarantäne gut überstehen.

ProAsyl hat einen Newsticker eingerichtet und veröffentlicht Informationen, die für Geflüchtete und Unterstützer*innen relevant sind.


Das Virus in Hamburg

Auf Empfehlung der Bundesregierung setzt die Stadt Hamburg seit dem 16.03.2020 Maßnahmen um, die zur Eindämmung des Corona-Virus führen sollen.

Es besteht bundesweit ein sogenanntes Kontaktverbot. Sie dürfen sich in der Öffentlichkeit nur noch mit einer weiteren haushaltsfremden Person (die nicht zur Familie gehört mit der sie zusammenleben) treffen und bewegen. Die Polizei kontrolliert die Einhaltung des Verbotes.

Veranstaltungen, Gottesdienste und touristische Übernachtungen sind untersagt, die meisten Geschäfte sowie Bars und Kneipen sind geschlossen worden. Es gilt die Empfehlung die Wohnung nur in dringenden Fällen zu verlassen. Wenn sich viele Menschen nicht daran halten, ihr Freizeit- und Sozialverhalten nicht anpassen und die Ausbreitung ungebremst weitergeht, kann die Bewegungsfreiheit noch weiter eingeschränkt werden.

Wenn Sie gegen eine amtliche Anordnung auf Quarantäne oder eine andere Einschränkung der Bewegungsfreiheit verstoßen, kann das mit hohen Geldstrafen oder sogar mit Haft bestraft werden. Halten Sie sich unbedingt an die geltenden Vorschriften!

Hier gibt es Hilfe wenn während der Ausgangseinschränkungen Probleme auftauchen.

Notfall-Hotlines bei Problemen zu Hause: 
Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 0800 116 016 
Nummer Gegen Kummer für Kinder und Jugendliche: 116 111 
Eltern-Telefon: 0800 111 0 550 
Kinderschutz Hamburg: (040) 4 28 63 7009

Hotlines für Nachbar*innen-Hilfe: 
Hamburg: 0176 29208918 
Harburg: 0176 68663113 
St. Pauli: 0152 27210682 
Veddel: 0152 02563582 
Wilhelmsburg: 0157 33859764 
Münzviertel: 0152 10816889

Telefonsprechstunde für Eltern (auch auf Farsi/Arabisch)

Den Flyer finden sie hier.

Weitere wertvolle Infos zur solidarischen nachbarschaftlichen Hilfe in Hamburg während der Corona Krise.

Eine weitere umfassende Informationssammlung der LVG &AFS finden Sie hier.

Offizielle Informationen finden Sie hier.


Grenzschließung

Die Europäische Union hat ihre Grenzen für Drittstaatsangehörige bis auf Weiteres geschlossen. An Landübergängen und Flughäfen werden Menschen, die nicht Bürger*innen der EU oder Großbritanniens sind von der Polizei systematisch abgewiesen. Quelle

Auch innerhalb Europas gelten weitreichende Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen. Alle Informationen zu den Maßnahmen der EU hierzu erhalten Sie hier.

Laufend aktualisierte Informationen zur aktuellen Lage in Deutschland erhalten Sie in den folgenden Kästchen.

Bei handbook germany in

Bei der Integrationsbeauftragten

Bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in

Auf YouTube beim Kanal ‚WDR for You‘ – wie z.B.

Für mehr Informationen und Inhalt (Mekrzettel, Aushängetipps, etc.) klicken Sie hier.


Beratungsstellen

Um einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Epidemie zu leisten, sind kirchlich-diakonische Beratungsstellen derzeit regelmäßig bis auf Weiteres nicht persönlich erreichbar und können mit wenigen Ausnahmen nicht aufgesucht werden. Wir bemühen uns trotzdem, Ihnen weiterhin zu helfen und haben eine Liste mit Beratungsstellen und den jeweiligen Erreichbarkeiten zusammengestellt:

Weitere Informationen zu Beratungsstellen, Einrichtungen und Projekten finden Sie hier.


Für Informationen, die sowohl mittelbar als auch unmittelbar mit der Situation von Geflüchteten (Aufenthalt, Duldung, Abschiebung, etc.) in der aktuellen Corona-Krise zusammenhängen, klicken Sie hier.


Arbeiten während der Corona-Krise

Muss ich weiterhin zur Arbeit gehen? Wann muss ich mich krank melden? Bekomme ich weiterhin Geld? Diese und weitere Fragen stellen sich derzeit viele Arbeitnehmer*innen in Deutschland.

Informationen über Ihre Rechte und Pflichten als Arbeitnehmer*in in der Corona-Krise finden sie in mehreren Sprachen auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.


Existenzsichernde Leistungen/Jobcenter

Trotz der weitgehenden Einstellung des Publikumsverkehrs sollen weiterhin alle Leistungen rechtzeitig und vollständig ausgezahlt werden. Eine entsprechende Weisung an die Sozialämter lesen Sie hier.

Weitere Informationen für Arbeitnehmer*innen und Selbstständige

Informationen für Fachkräfte in der Jugendhilfe

Der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge (BumF) hat eine Informationssammlung herausgegeben. Unter anderem zu den Themen Vormundschaft in der Corona-Krise, Unterstützung bei Digitalisierung und E-Learning zu Trauma.

Die Informationen finden Sie hier.

Unterstützung für Vereine und Initiativen während Corona

Falls Sie/Ihre gemeinnützige Organisation während der Corona-Krise nicht arbeiten kann bzw. in existenzielle Nöte gerät, kann diese Übersicht von Fördermöglichkeiten hilfreich sein.

Link zu den Fördermöglichkeiten