Gedenken an die Toten auf der Flucht

2018 ist ein weiteres tödliches Jahr für Menschen, die auf ihrer Flucht versuchen, Europa zu erreichen. Retter*innen werden kriminalisiert, die humanitäre Pflicht zur Rettung in Frage gestellt.
Das Requiem für die Toten im Mittelmeer, in der libyschen Wüste und an den Grenzzäunen findet jedes Jahr am Volkstrauertag statt und ist aktueller denn je.
„Der Toten gedenken bedeutet, sich für die Lebenden einzusetzen. Das Gedenken ist auch eine Anklage gegen die immer perfider werdende Abschottungspolitik der EU“, so die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Pastorin Dietlind Jochims.

Für Sonntag, den 18.11.2018 um 18 Uhr lädt das ökumenische Vorbereitungsteam herzlich zu diesem besonderen Gottesdienst in die Hauptkirche St. Jacobi ein.

Gäste:
Anja Reschke, NDR
Imam Erkan Yüksekkaya

Musik:
Javad Sarempour (Geige) und Mohammad Rafi Bareghzhi (Rubab)
Chor der katholischen Eritreischen Gemeinde Hamburg
Gerhard Löffler (Orgel)