Ausstellungseröffnung YOUNIWORTH

Mit einer multimedialen und interaktiven Ausstellung laden der Jugendmigrationsdienst EvaMigrA Hamburg und die Berufliche Schule Energietechnik Altona junge Menschen zum Dialog ein. Unter dem Titel YOUNIWORTH gehen sie gemeinsam der Frage nach, wie sie in Deutschland zusammenleben möchten. 

An sieben Stationen können sich junge Menschen über Themen rund um Jugend, Migration und Zusammenleben informieren und austauschen. Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.youniworth.de

 YOUNIWORTH wird vom 24. Januar 2024 bis 01. Februar 2024 präsentiert.

Die Ausstellungseröffnung findet statt am Dienstag, den 23. Januar 2024 um 18:00 Uhr.
Wo: Beruflichen Schule Energietechnik Altona (Museumstraße 19, 22765 Hamburg)

Programm:

  • Eröffnung durch Susanne Jacobs (Abteilungsleitung AV-M dual)
  • Blitzinterviews zu dem Thema „Wie wollen wir zusammenleben?“ mit dem Schirmherrn Michel Abdollahi (Journalist und Künstler) und anderen Gästen
  • Internationale musikalische Beiträge von dem Rapper Hosein 0093, jiddische Musik von Alexei Volinchik und der Ukrainerin Marina NEWMA
  • Freie Begehung der Ausstellung

Gruppenführungen können ab sofort per Email vereinbart werden.

Anmeldungen und Kontakt:  christina.yildiz@bs22.hamburg.de

Workshop

Was können wir gegen Alltagsrassismus und Diskriminierung tun?
Mit Sam Schulz

Wann: Samstag, 20. Januar, 14 Uhr – 17 Uhr
Wo:
WillkommensKulturHaus Ottensen (Bernadottestr. 7, 22763 Hamburg)

In dieser Session werden wir mit Hilfe des Rollenspiels „Lebenslinien“ erforschen, wie Rassismus sich auf das Leben von Menschen auswirkt und Strategien überlegen, was wir dagegen tun können. Wir werden dabei fünf fiktive Menschen und ihre Lebenswege kennenlernen.
Der Workshop ist offen für Menschen mit und ohne eigene Diskriminierungserfahrung.

Teilnahmebeitrag 15 € (wenn möglich!)
Anmeldung bitte bis 14.01. an antje.kurz@kirche-ottensen.de.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Rassismus und Diversität der Gemeinde Ottensen.

Veranstaltungsflyer

Zufluchtsort Altona

Vortrag und Gespräch

Wann: Donnerstag, 18. Januar, 18.00 Uhr
Wo:
WillkommensKulturHaus Ottensen (Bernadottestr. 7, 22763 Hamburg)

Der Historiker Prof. Klaus Neumann präsentiert seine Forschungsergebnisse zum Umgang mit Schutzsuchenden im Bezirk Hamburg-Altona seit den 90ern. Anschließend Austausch und Gespräch zur aktuellen Debatte um Flucht und Migration, moderiert von Magdalena Zimmermann, Flüchtlingsbeauftragte des Kirchenkreises Hamburg West-Südholstein.

Eine Veranstaltung zum 10jährigen Jubiläum der Schule ohne Grenzen im WillkommensKulturHaus Ottensen.

Veranstaltungsflyer

Mehr Infos zu Klaus Neumann und seinem Forschungsprojekt:

Mithilfe lokaler Geschichten erzählt Klaus Neumann eine deutsche Geschichte über die Aufnahme von Asylsuchenden und anderen ungebetenen Fremden in den vergangenen 34 Jahren – von DDR-Übersiedlern bis zu Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine. Dabei interessiert er sich insbesondere für die öffentlichen und teilweise erbittert geführten Diskussionen um den Bau und Betrieb von sogenannten Gemeinschaftsunterkünften, wie zum Beispiel die 2007 aufgelöste Flüchtlingsunterkunft im Blankeneser Björnsonweg, die Neumühlener Wohnschiffe oder das Pavillondorf im Hemmingstedter Weg. 30 Jahre nach der Entscheidung des Bundestags, das Recht auf Asyl (Artikel 16 des Grundgesetzes) einzuschränken, fragt er außerdem, ob es heute eigentlich gute Gründe dafür geben könnte, Schutzsuchenden in Deutschland Schutz zu gewähren

Klaus Neumann ging 1985 nach Australien. Er promovierte dort mit einer ethnografischen Studie über koloniale und postkoloniale Geschichten in Papua-Neuguinea; lange Jahre arbeitete er als Professor für Geschichte in Melbourne. 2018 kehrte er nach Deutschland zurück. Derzeit schreibt er, mit maßgeblicher Unterstützung der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur, ein Buch über den lokalen politischen, behördlichen und zivilgesellschaftlichen Umgang mit ungebetenen Fremden nach dem Mauerfall.

Diskussionsveranstaltung Togo

… mit Razakou Aboubakari, Koordinator von Afrique-Europe-Interact Togo

Wann: Montag, 15.01.24 um 19 Uhr
Wo:
W3 (Hamburg-Altona, Nernstweg 32)

Migration ist in Togo allgegenwärtig­ – wie in vielen Ländern Westafrikas. Von den acht Millionen Togoer*innen leben zwei Millionen im Ausland – sei es in Nachbarländern, in Europa, der Türkei, den USA oder Kanada.

Das hat mit der Geschichte des Landes zu tun, das seit über einem halben Jahrhundert autokratisch von der Familie Gnassingbé regiert wird. Das brutale Vorgehen gegen die demokratische Opposition während all der Jahre und der Verlust der Hoffnung auf einen politischen Wandel waren und sind ein Grund dafür, dass viele Menschen das Land verlassen. Gerade für junge Menschen ist es ohne Beziehungen zu einflussreichen Personen aus dem Staatsapparat oder der Privatwirtschaft nahezu unmöglich, einen der eigenen Ausbildung angemessenen Job zu ergattern. Hat jemand dennoch etwas Geld, um sich etwas aufzubauen, dann meist dank im Ausland lebender Angehöriger. Aufgrund dieser Erfahrung ist es v.a. die gut ausgebildete Jugend aus den Städten, die keine andere Perspektive sieht, als «auf Abenteuer» zu gehen, wie es in Togo heißt, sprich: ebenfalls auszuwandern. Hinzu kommen die Auswirkungen des Klimawandels, die gerade Bauern und Bäuerinnen sowie Viehhirt*innen alltäglich zu spüren bekommen. Über 50 Prozent der Bevölkerung leben auf dem Land. Für viele von ihnen ist die Klimakrise eine existenzielle Frage des Überlebens, denn mit der Landwirtschaft ist ihre Lebensgrundlage unmittelbar bedroht.

In seinem Vortrag wird Razakou Aboubakri diese Zusammenhänge darstellen und von seiner Arbeit mit abgeschobenen Migrant*innen und jungen Kandidat*innen der Migration berichten.

Eine Veranstaltung von afrique-euripe-interact und Flüchtlingsrat Hamburg e.V.

https://afrique-europe-interact.net/2194-0-Veranstaltungsrundreise-Januar-2024.html

Human Rights Situation

Bleibe e.V. veranstaltet am 18. Dezember die 3. Afghanistan Konferenz gemeinsam mit einer afghanischen Gruppe evakuierter Journalist*innen und Menschenrechtsaktivist*innen, um die Lage der Menschen in Afghanistan nicht zu vergessen.

Durch gute Vernetzung ins Herkunftsland hat die Gruppe die Möglichkeit, von der aktuellen Situation in Afghanistan zu berichten und gefährdete Aktivist*innen in Afghanistan und angrenzenden Ländern über Zoom zu Wort kommen zu lassen.

Die hier lebenden afghanischen Aktivist*innen dieser Gruppe möchten ihre Stimme für die erheben, denen das aus Gefährdungsgründen nicht möglich ist.

Eingeladen sind alle, die zu der aktuellen Situation der Menschen in Afghanistan Information und Austausch wünschen.

 

Wann: Montag, den 18. Dezember von 10 bis 13 Uhr
Wo: Curio-Haus (Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg)

Pierogi und Lesung

… mit Mariusz Hoffmann

Immer dienstags findet im Kölibri auf St. Pauli der „Krisenherd“ statt, unter dem Motto solidarische Rezepte gegen die Krise. An diesem Abend wird polnisch gekocht und im Anschluss liest Mariusz Hoffmann aus seinem autobiografisch geprägtem Roman „Polnischer Abgang“.

Der Autor hat während seines Studiums einige Jahre auf St. Pauli gelebt und kennt den Kiez. Auch seine Geschichte knüpft an die vieler Nachbar*innen an. „Mariusz Hoffmann erzählt geradlinig und empathisch von Ankunft und Bleiben, Abschied und Wiederfinden.“ (WDR 5).

Wir freuen uns auf leckeres Essen, spannende Literatur und gute Gepräche.
Die Lesung findet in Kooperation mit der Diakonie Hamburg statt.

Wann: 12. Dezember, 17 Uhr Kochen | 18 – 19.30 Uhr Essen und Schnacken | 19.30 Lesung
Wo: Kölibri (Hein-Köllisch-Platz 12, 20359 Hamburg)

Weitere Informationen zum Krisenherd

Herbstlicher Naturerlebnis-Spaziergang

Durch den Billepark mit Holger
Gehen, sprechen, lernen und einander kennen lernen!

Der Hamburger Oberlauf der Bille an der Grenze zu Schleswig-Holstein ist eine der naturnahesten und damit artenreichsten Parkanlagen Hamburgs. Eine Vielzahl von Biotopen und Ökosystemen treffen hier aufeinander.
Naturkundliche Parkführung in leichter Sprache. Für Menschen mit oder und ohne Fluchterfahrung und alle Interessierten Bürger*innen.

Wir freuen uns über viele Mitspaziergänger*innen!
Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden willkommen.
Bitte anmelden unter antje.kurz@kirche-ottensen.de / 0176 43 789 200.

Wann: Sonntag, 26. November, 14 Uhr
Wo: Treffpunkt 14 Uhr Hauptbahnhof, Blumenpavillon Ausgang Steintorplatz / Museum für Kunst & Gewerbe.

Veranstaltungsflyer

Korrigierte Daten: Hier ist ein Fehler passiert. Der bis vor kurzem für dieses Datum beworbene Vortrag im WKH fand am 16. November statt. Wir bitten um Entschuldigung!

Upcycling Näh-Café

Du hast Spaß am Nähen oder wolltest es schon immer mal ausprobieren?
Dann komm ins offene Näh-Café auf dem Regerhof. Du findest Materialien und Ideen hier oder kannst eigene Näh-Projekte mitbringen. Ob Reparatur eines Lieblingsteils, Upcycling von Textilien, Nähen an der Nähmaschine oder von Hand, alle Ideen sind willkommen.

Das Angebot ist offen für alle Menschen und kostenlos.

Wann: Dienstags 16-18 Uhr (letzter Termin am 5.12.)
Wo: Regerhof (Regerstraße 73, 22761 Hamburg)

Veranstaltungsflyer