Gedenkgottesdienst

Am Abend des Volkstrauertags findet wir jedes Jahr der Gedenkgottesdienst für die Toten an den Grenzen Europas statt.

Dieses Jahr unter dem Motto „Bleib erschütterbar und widersteh!“

Es wirken u.a. mit

die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Pastorin Dietlind Jochims, Hauptpastorin und Pröpstin Astrid Kleist, Diakon Andreas Petrausch als Flüchtlingsseelsorger beim Caritasverband für das Erzbistum Hamburg e.V., ein afghanisches Musikensemble, Mitglieder der Basisgemeinschaft Brot & Rosen.

Zu Gast ist die Aktivistin Marily Stroux mit der Initiative der Überlebenden des Schiffsunglücks vor Kythira.

Die Kollekte geht an dieses Projekt.

Der Verein Medical Volunteers e.V. wird mit einer Ausstellung über ihre Arbeit an den Außengrenzen der EU präsent sein.

Wann: Sonntag, 19. November, 18 Uhr
Wo: Hauptkirche St. Jacobi (Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg)

Veranstaltungsplakat

YouTube: „Sie fehlen“ – Gottesdienst für die Toten an den EU-Grenzen

 

Ukrainischer Abend

Wann: Freitag, 17. November um 19 Uhr
Wo: Alte Schule Niendorf (Tibarg 34, 224509 Hamburg)

Beim Ukrainischen Abend in der Alten Schule wollen wir bei traditionellen Speisen, zubereitet von unseren neuen Nachbarinnen und Nachbarn, viel über die Ukraine von ihnen erfahren. Begleitet wird der Abend von Tatjana Beliuha mit Gesang und Oles Volinchik an der Gitarre mit alter und moderner ukrainischer Musik. Eine Diashow wird uns die Schönheit des Landes näherbringen. Wir freuen uns sehr auf einen gemeinsamen und informativen Abend.

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um verbindliche Anmeldung unter: anmeldung@wirfuerniendorf.de

Stricken und Klönen

Neu im Wochenplan des WKH:

Jeden Freitag 13:30 – 15 Uhr:

Stricken&Klönen mit Christa,
für Anfänger*innen und Fortgeschrittene. Material ist vorhanden.
Einfach vorbeikommen.

Wo: WillkommensKulturHaus der Gemeinde Ottensen (Bernadottestr. 7, 22763 Hamburg)

Veranstaltungsflyer

Konzert und Lesung

Brücken bauen – Menschen verbinden

 Konzertlesung mit Aeham Ahmad (Pianist aus den Trümmern) und Andreas Lukas (Autor)

Die Botschaft „Music for hope“ begleitet den Musiker Aeham Ahmad bei seinen Auftritten. Sie führt Schicksale und Menschen zusammen. Dies ins Bewusstsein zu rufen ist auch die Idee der Konzertlesung, die eine Form der Begegnung mit und innerhalb von Musik und Worten bietet, bei der die Zuhörer*innen mitgenommen werden. Mit Musik und Worten werden Geschichten erzählt.

Im neuen Buch „TAXI DAMASKUS“ von Aeham Ahmad, das er zusammen mit dem Autor Andreas Lukas geschrieben hat, erhalten die Menschen in ihrem schweren Alltag in Syrien eine Stimme. Wie der Musiker und Komponist bei seinen Auftritten den Zuhörern als Mensch unter Menschen begegnet, erlebt der Leser den Taxifahrer Ahmed mit seinen Erzählungen von Mensch zu Mensch. Er widmet sich ganz den Geschichten seiner Fahrgäste, die er in seinem Taxi befördert. Manchmal sinniert er für sich über die Situation in Syrien, sein eigenes Leben als Taxifahrer und das schwierige Geschäft. Öfter packt ihn auch die Sorge, ob er mit seiner Arbeit seine Familie morgen noch ernähren kann.

Zerbrechlichkeit, Sehnsucht, Überschwang, Freiheitsdrang, Trauer, Freude – dies wird in Klaviertönen und Worten gebündelt! Es stellt sich eine Verbindung zwischen verschiedenen Gesellschaften und Kulturen ein. Damit wollen die Autoren auch ein Plädoyer für eine offene und urteilsfreie Begegnung der Menschen geben.

Aeham Ahmad ist klassisch ausgebildeter Pianist. Seinen Stil bezeichnet er selbst als „Modern Classic Jazz Mix“ oder „World Music“. Klavier zu spielen ist für Aeham Ahmad so etwas wie ein „Zuhause“. Der palästinensisch-syrische Musiker aus Yarmouk/Damaskus hat den Beethovenpreis für Menschrechte erhalten. Er wurde als „Pianist aus den Trümmern“ über die Grenzen von Deutschland und Europa bekannt. Als er in den Trümmern von Yarmouk sein Klavier in die Ruinen der Straßen schob, um gegen Hunger, Krieg, Zerstörung und Ausgrenzung zu spielen, wurde er von dem Gedanken der Hoffnung für die Menschen getragen. „Leid und Hoffnung liegen oft nahe beieinander“, erklärt er. Seit seiner Flucht im Jahr 2015 lebt er in Deutschland, inzwischen mit seiner Familie. Bei seinen zahlreichen Konzerten begeistert er die Zuschauer immer wieder mit der Intensität seiner Lieder und der Virtuosität seines Klavierspiels.

Dr. Andreas Lukas, aufgewachsen im Saarland, promovierte in Politikwissenschaft. Er ist Autor, freier Journalist, Mitglied und Juror der literarischen Gruppe 48“. Sein zweiter Roman „Die ungleichen Gleichen“, die Begegnung zweier junger Menschen, sie auf dem Lande aufgewachsen, er Flüchtling, führte ihn mit dem Musiker aus Damaskus zusammen. Daraus ist das gemeinsame Buch TAXI DAMASKUS entstanden, das auch in einer italienischen Ausgabe erschienen ist. Im Dezember 2019 war Andreas Lukas für den Radio-Sonderpreis zum Berliner Literaturpreis „Wortrandale“ nominiert, erreichte die „Best of …“ bei „Literatur zwischen den Jahren“ 21/22 von radio889fmKultur und gewann beim Hildesheimer Literatur-Wettbewerb 2022 den Publikumspreis. 

Wann: Dienstag, den 14.11.23, 19.00 Uhr
Wo:
Hochschule für Musik und Theater (Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg)

Eintritt: Solibeitrag nach Selbsteinschätzung

Weitere Tourdaten:

08.11.23 Lübeck
19:00 Uhr St.Lorenz Kirche
Steinrader Weg 10, 23558 Lübeck

09.11.23 Plön
19:00 Uhr Johanniskirche
Hamburger Straße 1, 24306 Plön

10.11.23 Husum
19:00 Uhr Marienkirche
Am markt, 25813 Husum

11.11.23 Rostock
19:00 Uhr Petrikirche
Alter Markt 1, 18055 Rostock

12.11.23 Heide
18:00 Uhr Gemeindehaus
St.Jürgen
Markt 26a, 25746 Heide

Eine Veranstaltung der ökumenischen Arbeitsstellen in der Nordkirche.

Veranstaltungsplakat

Esquina tropical

Neu im Wochenplan des WKH:

Jeden Sonntag 17 – 18:30 Uhr (6 Termine, 5.11.-10.12.)

Esquina tropical. Tanzen & Tanzen lernen mit Melvin.
Bachata, Salsa und mehr.
Wir freuen uns über viele Mittänzer*innen.  Allein und/oder paarweise.
Der Workshop ist kostenlos, Spenden sind willkommen!

Kontakt: antje.kurz@kirche-ottensen.de.
Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich.

Wo: WillkommensKulturHaus der Gemeinde Ottensen (Bernadottestr. 7, 22763 Hamburg)

Veranstaltungsflyer

TibArt

Am Sonntag, den 5. November ist wieder TibART auf dem Tibarg in Niendorf. In der Alten Schule (Tibarg 34) präsentieren die Schneider*innen ihre Werke und das Café Mittenmang lädt ein zu Beisammensein und Austausch. Neben Kunst aus den Kunstkursen und vom Kollektiv pART of us zeigen wir ein Preview der Ausstellung „Gemeinsam für Gemeinschaft“ mit Fotos von Marily Stroux und Textauszügen von Ehrenamtlichen aus der Alten Schule.

Zusätzlich starten wir eine Sammelaktion für Der Hafen Hilft. Wir hoffen auf viele Sachspenden, damit Der Hafen Hilft im kommenden Winter viele Menschen unterstützen kann.
Die Spenden können von 15 bis 17 Uhr abgegeben werden – Was gerade besonders gesucht wird findet ihr hier: https://www.wirfuerniendorf.de/wir-sammeln-sachspenden-fuer-menschen-in-not-bei-der-tibart-am-5-11-von-15-17-uhr/

Wandern mit Elbblick

Wann: Samstag, 4. November, 11:30 Uhr
Wo: Treffpunkt 11:30 Uhr Hauptbahnhof, Blumenpavillon Ausgang Steintorplatz / Museum für Kunst & Gewerbe und ca. 12:10/12:15 S Blankenese (Bushaltestelle 189)

Gemeinsam mit Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, mit Nachbar*innen und Interessierten besuchen wir mit der Biologin Petra Sänger  von der Gesellschaft für ökologische Planung (GöP) interessante Ziele in Hamburg. Wir freuen uns über viele Mitspaziergänger*innen, Spenden willkommen.

Bitte anmelden unter antje.kurz@kirche-ottensen.de

PS: Bei schlechtem Wetter gehen wir ins Zoologische Museum!

Veranstaltungsflyer

Feierabend mit Tanz

Wann: Freitag, 3. November, 19 Uhr
Wo: WillkommensKulturHaus Ottensen (Bernadottestraße 7, 22763 Hamburg)

Feierabend im WillkommensKulturhaus – das heißt: Teilen.
Wir teilen Geschichten und Zeit, Abendessen und Getränke, Laune und Tanzlust und mehr. Geflüchtete und Nachbar*innen sind dabei, länger Engagierte und neue Interessierte.
DJ Faya und andere Gäste sorgen für Musik.

Veranstaltungsflyer

 

Veranstaltungsreihe GEAS

Gemeinsame Veranstaltungsreihe gegen die Pläne des vereinbarten „Gemeinsamen Asylsystems“ GEAS

Der Asylkompromiss der EU-Innen- und Justizminister:innen, wie er am 8.6.23 und vom Europäischen Rat in der Instrumentalisierungsrichtlinie am 23.6.23 beschlossen wurde, hebelt faire Asylverfahren an den EU-Außengrenzen aus und weicht die Kriterien für sichere Drittstaaten auf.

Nach den o.g. Beschlüssen werden künftig nur wenige Menschen das Recht und die Chance haben, in der Europäischen Union Asyl zu beantragen. Durch die Ausweitung des Sicheren Drittstaatsprinzips können sich Mitgliedsstaaten ihrer Schutzverpflichtung zukünftig entziehen.

Die EU darf ihre Schutzverantwortung nicht an Drittstaaten abgeben. Sie muss am Ziel von fairen und sorgfältigen Asylverfahren festhalten und insbesondere die Belange und Rechte von vulnerablen Gruppen wie z.B. Frauen und Familien mit zum großen Teil traumatisierten Kindern wahren.

Eine humanitäre und an den Prinzipien der Menschenrechte orientierte Asylpolitik ist eine tragende Säule der europäischen Leitlinien. Wird diese Säule demontiert, wird nicht nur die EU als Anwalt von Menschenrechten international ihr Gesicht verlieren, sondern werden auch massenweise Schutzsuchende der ausweglosen Illegalisierung ausgesetzt.

Mit dem was die Politik zulasten von Schutzsuchenden und Unterstützer:innen plant, wollen wir uns in einer vierteiligen digitalen Veranstaltungsreihe befassen.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

1) Aktuelle Rechtslage auf der EU-Ebene und in der deutschen Asylgewährung

Wann: Mittwoch, 27.09.2023 (17:00 – 19:30 Uhr) – digital

Referent: Reinhard Pohl, Gesellschaft für politische Bildung – Kiel

Grußwort: lifeline e.V.

Bitte melden Sie sich unter nachfolgenden Link an: https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/aktuelle-rechtslage-auf-der-eu-ebene-und-in-der-deutschen-asylgewaehrung

 

2) Bundesdeutsche Geflüchtetenpolitik und nationale Strategien bei der Durchsetzung der GEAS

 Wann: Donnerstag, 05.10.2023 (17:00 – 19:30 Uhr) – digital

Referent: Dr. Thomas Hohlfeld, Referent Bundestagsfraktion Die Linke, Berlin

Grußwort: Runder Tisch gegen Faschismus und Rassismus, Kiel

Bitte melden Sie sich unter nachfolgenden Link an: https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/bundesdeutsche-gefluechtetenpolitik-und-nationale-strategien-bei-der-durchsetzung-der-geas

 

3) Was bedeuten die EU-Planungen und welche Konsequenzen haben sie für die Geflüchteten auf den Fluchtwegen, in Drittstaaten, an den EU-Grenzen und in den EU-Mitgliedstaaten

 Wann: Donnerstag, 12.10.2023 (17:00 – 19:30 Uhr) – digital

Referentin: Wiebke Judith, PRO ASYL, Berlin

Grußwort: amnesty-Asyl-Gruppe, Kiel

Bitte melden Sie sich unter nachfolgenden Link an: https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/was-bedeuten-die-eu-planungen-und-welche-konsequenzen-haben-sie-fuer-die-gefluechteten-auf-den-fluchtwegen-in-drittstaaten-an-den-eu-grenzen-und-in-den-eu-mitgliedstaaten

 

4) Was hat das mit uns zu tun? Europäischer Asylkompromiss und Auswirkungen auf die Geflüchtetenarbeit und –politik in Schleswig-Holstein

 Wann: Mittwoch, 01.11.2023 (17:00 – 19:30 Uhr) – digital

Referent*in: NN

Grußwort: Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.                                                                                                                       

Bitte melden Sie sich unter nachfolgenden Link an: https://www.diakonie-sh.de/veranstaltungen/detail/was-hat-das-mit-uns-zu-tun-europaeischer-asylkompromiss-und-auswirkungen-auf-die-gefluechtetenarbeit-und-politik-in-schleswig-holstein

Veranstaltungsflyer

Gemeinsam den Horizont weiten

In der Fortbildungsreihe Gemeinsam den Horizont weiten für ehrenamtlich Engagierte haben wir am 24. Oktober die Diplom-Pädagogin Berrit Schöne von Dunkelziffer e.V. zu Gast.
Gerade auf so einem unsicheren Weg wie dem der Flucht, aber auch in Unterkünften und in offenen Hilfsangeboten, zählen Geflüchtete und ihre Kinder besonders häufig durch Abhängigkeiten, zu den Opfern von Missbrauch und sexualisierter Gewalt. Dunkelziffer e.V. hat sehr viel Erfahrung mit diesem Thema und beleuchtet neben den Hintergründen, Zahlen, Daten und Fakten auch Themen wie: Missbrauch erkennen, Täterstrategien, präventive Maßnahmen und zeigt Wege ins Hamburger Hilfesystem.

Wann: Dienstag, den 24. Oktober um 18 Uhr
Wo: Alte Schule Niendorf (Tibarg 34, 22459 Hamburg)

Für Ehrenamtliche des geplanten Angebots zur Hilfe beim Ausfüllen und Durchblicken durch Formulare bieten wir zusätzliche Fortbildungen an. Diese richten sich auch an alle, die etwa im Begegnungscafé oder anderswo bei Fragen zu Formularen besser helfen wollen.

      • Do 26.10. 18 Uhr: Erstantrag und Weiterbewilligung Bürger*innengeld
      • Do 2.11. 18 Uhr: Kindergeldformulare
      • Do 23.11. 18 Uhr: Wohngeld

Für die Planung der Fortbildungen bitten wir um Anmeldung: anmeldung@wirfuerniendorf.de