Offene Gesellschaft – Part II

Wie offen ist unsere Gesellschaft? Lebensrealitäten von Menschen in unserer Stadt

am Mittwoch, 12. Juni, 17.30-20.30 Uhr

im Afrikanischen Zentrum Borgfelde, Jungestr. 7, 20535 Hamburg

Thema wird sein: Kein Platz für Rassismus in unserer Gesellschaft

Perspektiven Schwarzer Menschen aus zwei Generationen

 Wondibel Maxine Opoku, Afrikanisches Zentrum Borgfelde und Dr. Gladys Awo, LESSAN e.V. und Mitglied des Integrationsbeirats Hamburg berichten von ihren persönlichen Erfahrungen von Diskriminierung aufgrund ihrer Hautfarbe und ihrem Umgang damit. Gemeinsam mit ihnen wollen wir Strategien für empowerment zur Überwindung von Rassismus sammeln.

In einer offenen Gesellschaft ist jede Hautfarbe einzigartig und keine Hautfarbe der anderen überlegen, dieses Ziel können wir nur gemeinsam erreichen.

Anmeldung

Frauenwerk der Nordkirche

0431 55 779 112

seminare@frauenwerk.nordkirche.de

Kosten

5 € pro Abend, Ermäßigung möglich. Sprechen Sie uns an.

Veranstalter*innen

Afrikanisches Zentrum Borgfelde im Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-Ost, Diakonisches Werk Hamburg, Fachrat Islamische Studien Hamburg e.V., Frauenwerk im Ev-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, Frauenwerk der Nordkirche, Liberale Jüdische Gemeinde Hamburg

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer. Offene-Gesellschaft-Juni   Offene-Gesellschaft-Flyer-2019

Interkulturelle Sensibilisierung für Freiwillige

Am Dienstag, den 28. Mai 2019 findet von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr im Diakonisches Werk Hamburg, Raum 7 in der Königstraße 54, 22767 Hamburg ein Workshop „Interkutlurelle Sensibilisierung“ statt:
In der ehrenamtlichen Tätigkeit mit geflüchteten und migrierten Menschen treffen unterschiedliche Menschen aufeinander, die durch ihren individuellen kulturellen Kontext geprägt sind. In der Fortbildung soll über das eigene kulturelle Selbstverständnis sowie bestehende Stereotypen reflektiert werden, um Verständnis und Empathie für unterschiedliche Lebensweisen zu wecken.
Das Seminar beinhaltet folgende Bausteine:
Wahrnehmungen, Reflektion über Stereotypen, Kulturtheorien, Übungen zur interkulturellen Kommunikation und Umgang mit Regeln.

Referentin: Isabel Marin Arrizabalaga, Koordinatorin MiMi Hamburg, Trainerin für interkulturelle Sensibilisierung und Sprachmittlerin

Informationen zur Anmeldung finden Sie hier:Einladung zur Fortbildung Interkulturelle Sensibilisierung 28 Mai 2019 – Projekt Integrationspaten

Demonstration – ein Europa für ALLE

Am 19. Mai, eine Woche vor der Europawahl, finden unter dem Motto „Ein Europa für alle – Deine Stimme gegen Nationalismus“ in vielen Städten Europas Demonstrationen statt – auch in Hamburg. Um 12:00 Uhr startet die Demo am Rathausmarkt in der City, um für eine EU der Menschenrechte, der Demokratie, der sozialen Gerechtigkeit und des ökologischen Wandels einzustehen. Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis unterstützt diese Demo, auch die Diakonie Deutschland.

Wir als Arbeitsgemeinschaft Kirchlicher Flüchtlingsarbeit unterstützen den Aufruf und hoffen darauf, dass wir Viele werden!

Wer sich in Hamburg gemeinsam mit Menschen aus der Nordkirche und der Diakonie Hamburg an dieser Demonstration beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen ab 11:30 Uhr zum Portal der Petrikirche (Mönckebergstraße/Ecke Bergstraße) zu kommen. Um als Gruppe erkennbar zu sein, wäre es gut, ein Kleidungsstück in Lila oder Blau zu tragen. Das Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche sorgt für Banner und Fähnchen.

Vielfalt und Gemeinsamkeiten

Podiumsdiskussion zum Thema Fasten – Religion – Gesundheit

Wann: 7. Mai, 18 Uhr

Wo: LaLi Kulturhaus, Tangstedter Landstraße 182a

Viele Menschen wissen, dass im Ramadan gefastet wird. Dass aber in fast allen größeren Religionen ebenfalls Fastenregeln existieren, ist nur wenigen bekannt.

Anfang Mai beginnt in diesem Jahr wieder der Fastenmonat Ramadan – ein guter Anlass, um über das Thema Fasten in verschiedenen Religionen und auch das gesundheitliche Fasten ins Gespräch zu kommen. Vertreter*innen verschiedener Religionen und eine Expertin des Gesundheitsfastens sprechen am 7.5.19 in einer moderierten Podiumsdiskussion miteinander über dieses Thema, zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf, erklären Hintergründe und das Publikum ist aktiv dabei –
Fragen und eigene Erfahrungsberichte sind ausdrücklich erwünscht.

Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung erbeten unter: schiffner@diakonie-hamburg.de

Veranstaltungsinfos

Heimat und Heimatbegriff in der medialen Darstellung

Gespräch

Heimat und Heimatbegriff in der medialen Darstellung

Aus der Reihe „Heimat – Konjunktur eines Begriffs“

Donnerstag, 02.05.19 / 11-13 Uhr

Saal der GLS-Bank, Düsternstr. 10, 20355 Hamburg

Teilnahmegebühr: 3 €

Heimat: Zuhause, Herkunft, Identität – Der Begriff wird gerade in Verbindung mit Einwanderung politisch immer wieder neu diskutiert. Er wirkt oft konservativ und altmodisch, aber dann auch anziehend und schillernd. Heimat steht für etwas, zu dem jede und jeder emotional etwas zu sagen hat. Für Viele – gerade auch zugewanderte Menschen – bedeutet er oft Ausgrenzung und Rechtfertigungsdruck oder steht für einen Sehnsuchtsort.
Wir diskutieren, wie sich „Heimat“ darstellt – aus vielfältigen Perspektiven, Haltungen und Erfahrungen in Kultur, Medien und Gesellschaft. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wer den Begriff in welchen Zusammenhängen politisch nutzt, deutet und exklusiv für sich zu vereinnahmen sucht.

Im zweiten Teil unserer Veranstaltungsreihe widmen wir uns dem Thema Heimat und Medien. Dabei werden unter anderem die Fragen diskutiert: Wie wird der Begriff Heimat in den Medien dargestellt? Gibt es einen Journalismus mit Migrationshintergrund? Wie werden migrantische Themen erörtert, falls es sie überhaupt noch gibt?

Es diskutieren

Veronica Laleye – Diversity-Management und Beratung, Sensibilisierungstrainings, Interkulturelle Schulungen, NDR Hamburg
Tarik Tesfu – Netzaktivist , „Tariks Genderkrise“ ZDF

Mit anschließendem Mittagsimbiss.

Die Veranstaltung ist für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich. Ein barrierefreies WC ist vorhanden. Für den Fall, dass weitere Unterstützung benötigt wird, bitten wir um Benachrichtigung an info@umdenken-boell.de

Anmeldung unter anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Veranstaltet von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und dem Diakonischen Werk Hamburg

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Arab Flimclub

Der „Arab Filmclub“ entstand 2016 über das Projekt des Thalia-Theaters „Embassy of Hope“.

Engagierte Menschen mit deutscher und arabischer Muttersprache fanden sich zusammen und machten sich an die Arbeit, um arabische Kurz- und Spielfilme auf Deutsch zu untertiteln.

Mit Stolz präsentiert der „Arab Filmclub“ drei selbst untertitelte arabische Kurzfilme.

Bei einem kleinen orientalischen Snack-Buffet haben wir die Möglichkeit mehr über die Filmclubber zu erfahren.

Wann: Samstag, 27. April um 16 Uhr

Wo: Kapelle 6, Nordring, Friedhof Ohlsdorf, Hamburg

Veranstaltungsflyer

20. Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge

„Denn sie wissen nicht, was sie tun“

Am Karfreitag, 19. April, beginnt um 12.30 Uhr vor der Hafenpolizeiwache an der Kehrwiederspitze der diesjährige Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge.

Dieser Kreuzweg ist eine christliche Demonstration und ein politischer Gottesdienst, indem wir solche Fragen öffentlich aussprechen und dabei auch vor Gott bringen und um Beistand bitten. Zum 20. Mal führt der Kreuzweg für die Rechte Flüchtlinge durch Hamburgs Innenstadt. Aus Anlass dieses Jubiläums wird dieses Jahr auch die Ev.-Luth. Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck, Kirsten Fehrs, mit dabei sein.

Themen beim Kreuzweg werden u.a. sein die andauernde Diskriminierung der Roma in ihren Herkunftsländern und in unserem Asylsystem, die weltweite Verfolgung von Menschen aus geschlechtsspezifischen Gründen und die Kriminalisierung der Seenotrettung im Mittelmeer und der tausendfache Tod dadurch.

Beginn: 12.30 Uhr vor der Hafenpolizeiwache an der Kehrwiederspitze (Nähe UBahn Baumwall)

Abschluss gegen 15 Uhr im Gemeindehaus der Ev.-reformierten Gemeinde in der Ferdinandstraße 21.

Weitere Infos bei Dietrich Gerstner, basisgemeinschaft@brot-und-rosen.de oder Fon: 69702085 und auf den Internetseiten www.brot-und-rosen.de und www.nordkircheweltweit.de.

Veranstaltungsflyer

Veranstaltung Lesvos

„Ich träume nicht mehr hier, ich bin wie ein Stück Papier……“
Bericht und Fotos zur Situation der Geflüchteten auf der griechischen Insel Lesvos.

Von Marily Stroux, Fotografin,
Wann: 11. April 2019, 19:30 Uhr
Wo: Café MITTENMANG, Alte Schule Niendorf, Tibarg 34 (U-Bahn Niendorf Markt)

Mit ganz persönlichen Erlebnissen und Geschichten erzählt Marily Stroux, wie es vielen Geflüchteten auf der Insel Lesvos und im „Hotspot“ Moria, ergeht.

Sie zeigt eigene Fotos und auch Fotos von Ahmad Ebrahimi und der Gruppe „Refugee Media Production Lesvos“, dies sind geflüchtete Fotograf*innen und Journalist*innen, die auf der Insel festsitzen und mit Berichten und Bildern auf ihre Situation und die katastrophale Lage der Menschen aufmerksam machen.

Veranstaltungsflyer

Heimat – Konjunktur eines Begriffs

Veranstaltungsreihe

Heimat: Zuhause, Herkunft, Identität – Der Begriff wird gerade in Verbindung mit Einwanderung politisch immer wieder neu diskutiert. Er wirkt oft konservativ und altmodisch, aber dann auch anziehend und schillernd. Heimat steht für etwas, zu dem jede und jeder emotional etwas zu sagen hat. Für Viele – gerade auch zugewanderte Menschen – bedeutet er oft Ausgrenzung und Rechtfertigungsdruck oder steht für einen Sehnsuchtsort.

Wir diskutieren, wie sich „Heimat“ darstellt – aus vielfältigen Perspektiven, Haltungen und Erfahrungen in Kultur, Medien und Gesellschaft. Ein weiterer Fokus liegt auf der Frage, wer den Begriff in welchen Zusammenhängen politisch nutzt, deutet und exklusiv für sich zu vereinnahmen sucht.

Teil I Heimat – ein gesellschaftspolitisch umstrittenes Konzept

Wann: Donnerstag 11.04.19 / 11–13 Uhr / mit anschließendem Mittagsimbiss
Wo: Saal der GLS-Bank, Düsternstraße 10, 20355 Hamburg

Zum Auftakt der Veranstaltung geht es um die Fragen: Was ist Heimat? Ein Platz, eine Haltung, vertraute Menschen? Die Sehnsucht nach einem geborgenen Ort? Weltweit verlassen heute mehr Menschen denn je ihre Heimat – im regionalen Sinne – auf der Suche nach einem besseren Leben. So unterliegt der Begriff Heimat einer Konjunktur und wird immer wieder neu diskutiert. Wie lässt er sich gesellschaftskritisch umreißen und wissenschaftlich füllen?

Es diskutieren
Idil Nuna Baydar aka Jilet Ayse Kabarettistin aus Berlin
Claus-Marco Dieterich Philipps-Universität Marburg/dgv e.V., Kulturwissenschaftlicher Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde

Veranstaltungsflyer