Sommerfest

Die Initiative „Wir für Niendorf“ lädt herzlich zum Sommerfest ins Begegnungszentrum Alte Schule ein. Ab 15 Uhr beginnt ein Fest mit Essen und Trinken, Musik und Tanz, Spielen und Basteln, Kunstversteigerung und vieles mehr. Ein bunter Nachmittag für groß und klein, von hier und dort, jung und alt!

Begegnungszentrum Alte Schule, Tibarg 34, 22459 Hamburg (Eingang zwischen Storchenapotheke und Vodafone-Shop)

Weltflüchtlingstag

Interreligiöses Gebet

Als Menschen, als Hamburgerinnen und Hamburger, als Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Religionen, wollen wir an diesem Tag gemeinsam innehalten und für diejenigen beten, die ihre Heimat verlassen mussten.
Wir wollen auch gemeinsam Jener gedenken, denen verwehrt wurde, eine neue Heimat in Hamburg zu finden und die nun erneut einer unsicheren Zukunft entgegen gehen – insbesondere derjenigen, welche in der Haft am Hamburger Flughafen darauf warten abgeschoben zu werden.

Wir laden Sie daher herzlich ein, zu einer
Versammlung mit Interreligiösem Gebet
am Hamburger Flughafen, Terminal 1, Obere Ebene, vor der Anzeigentafel
am 20.06.2018, um 17.00 Uhr.

 

TV Themen-Reihe

Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni zeigt das ZDF eine Reihe mit dem Titel „Auf der Flucht – eine Welt in Bewegung“ mit vier Filmen, die anschließend in der Mediathek zu finden sind:

  • „Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung“ am Montag, 18. Juni 2018, 23.55 Uhr
    Paul ist ein Migrant aus Kamerun. Im Flüchtlingscamp im Norden Marokkos lernt er Filmemacher Jakob Preuss kennen, der ihn über Spanien und Frankreich bis nach Berlin begleitet. In „Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung“ beleuchtet Regisseur Jakob Preuss die einzelnen Aspekte der Migrationsdebatte ergreifend und anschaulich anhand des bewegenden Einzelschicksals von Paul Nkanami. Der Film thematisiert sowohl die Fluchtursachen, das Leben im Transit, die Gefahren einer Mittelmeerüberquerung, die Sichtweisen des Grenzschutzes als auch die Vorgaben durch das Europäische Asylsystem bis hin zur Ankunft am Sehnsuchtsort und die gelebte Willkommenskultur. Jakob Preuss schafft es, dem Thema Migration durch Paul Nkamani ein Gesicht zu geben. Im Rahmen des 38. Filmfestivals Max Ophüls Preis feierte „Als Paul über das Meer kam – Tagebuch einer Begegnung“ seine Deutschlandpremiere im Dokumentarfilmwettbewerb. Seitdem wurde der Film auf zahlreichen Festivals prämiert und gewann unter anderem beim 20th Shanghai International Film Festival den Golden Goblet Award als Bester Dokumentarfilm.
    Ein Film über eine persönliche Migrationsgeschichte und eine ungewöhnliche Freundschaft in einem politisch und weltgeschichtlich brisanten Umfeld.
  • „Implosion“ am Montag, 25. Juni 2018, 0.30 Uhr
    Mit dem Urlaub wollte der Vater mit dem Sohn dem anhaltenden Scheidungskrieg zuhause entfliehen. Scheinbar zufällig treffen sie auf Thomas‘ Spanischlehrerin Angélica, und Thomas erfährt von der Beziehung zwischen ihr und seinem Vater.
    Während Angélica und Niels von nun an versuchen, ihr neues Glück unbeschwert zu genießen, geht Thomas eigene Wege. Mit einem gemieteten Motorrad driftet er durch die fremde Stadt und ihre Umgebung. Dabei begegnet er Djamile, die mit einem havarierten Flüchtlingsboot an der Küste Spaniens gestrandet ist. Kurz entschlossen nimmt Thomas sie auf seinem Motorrad mit und versteckt sie heimlich in seinem Hotelzimmer.
  • „Geschwister“ am Montag 9. Juli 2018, 0.00 Uhr 
    In Moldawien waren die 18-jährige Bebe (Ada Condeescu) und ihr jüngerer Bruder Mikhail (Abdulkadir Tuncer) als Roma polizeilicher Willkür bis hin zur Folter ausgesetzt, wie eingespielte Rückblenden zeigen. Freunde verhelfen den beiden zur Flucht nach Deutschland, liefern aber die Geschwister dabei an zwielichtige Schlepper aus. Bebe und Mikhail wehren sich immer wieder und versuchen, ihre Persönlichkeit zu bewahren. Eine Schlepperfahrt unter doppeltem Lkw-Boden wird zum traumatischen Erlebnis, und noch nach der Ankunft in Deutschland versuchen Schurken aus den Geschwistern Geld herauszupressen. Der Münchner HFF-Absolvent Markus Mörth erzählt sein 2015 gedrehtes Roadmovie „Geschwister“ durch mehrere Länder aus seiner persönlichen Erfahrung in einer Einrichtung für Asylbewerber heraus – und stets mit dem Blick der Emigranten.
  • „Die Flucht“ am Montag, 16. Juli 2018, 0.10 Uhr
    Auf seiner Flucht aus Syrien kommt Cabir nach Edirne, einer Stadt im Dreiländereck der Türkei, Bulgariens und Griechenlands. Hier will er mit einer Gruppe von Flüchtlingen bei Nacht den Grenzfluss Mariza überqueren, um nach Griechenland zu gelangen. Die Gruppe wird von einer Grenzpatrouille gestellt, Cabir entkommt. Er gerät in eine einsame, sumpfige Gegend. Kenan Kavut ist ein vielversprechender türkisch-kurdischer Nachwuchsregisseur. „Die Flucht“ ist sein Debütfilm. Er schrieb selbst das Drehbuch, das bereits 2014 beim Connecting Cottbus Filmmarkt mit einem Preis ausgezeichnet wurde. Die türkische Koproduzentin ist die renommierte, vielfach preisgekrönte Regisseurin Yesim Ustaoglu.

Brüssel-Studienreise: Flucht und Migration

Globalisierung und Gerechtigkeit – welche Rolle spielt die Europäische Union?

Studienreise nach Brüssel zum Thema Flucht und Migration

vom 18. bis 22. Juni 2018

Bitte keine Bewerbungen mehr – die Warteliste ist voll.

Hamburg, 15. November 2018

Liebe Aktive in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit,

die EU beeinflusst mit ihren Regeln, Richtlinien und Verordnungen viele Bereiche unserer Gesellschaft und Politik. In wenigen anderen Feldern wird dies so deutlich wie in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit. Trotzdem bleibt die Vorstellung von „der EU“ oft vage. Mit unserer Studienreise nach Brüssel wollen wir dies ändern.

Was für ein Akteur ist die EU im Kontext der Globalisierung? Am Beispiel der Themen „Flucht und Migration“ möchten wir Einblick in die europäische Politik, ihre Handlungsmöglichkeiten und Ziele erhalten. In Brüssel kommen wir mit EU-Abgeordneten und mit zivilgesellschaftlichen Akteuren zu Fragen von Flucht und Migration, Lobbyarbeit und Entwicklungspolitik ins Gespräch. Wir werden in die Arbeitsweise der EU vor Ort eingeführt, besuchen das Europäische Parlament, die EU-Kommission und Nichtregierungsorganisationen (u.a. Churches Commission for Migrants in Europe (CCME),  Platform for International Cooperation on Undocumented Migrants (PICUM) und auch das Büro der Evang. Kirche in Deutschland), die in Brüssel zu Flucht und Migration arbeiten. Nebenbei wird es bestimmt auch die Gelegenheit geben, den Rathausmarkt, die Kathedrale und Manneken Pis oder das afrikanische Viertel in Ixelles zu sehen und Pralinen, Pommes oder Waffeln zu essen.

Die Reise findet statt von Montag, 18. bis Freitag, 22. Juni 2018. Wir fahren gemeinsam von Hamburg aus mit der Bahn nach Brüssel. Dort übernachten wir im Institute of Cultural Affairs (www.icab.be). Es ist eine schlichte Unterkunft, die aber den großen Vorteil hat, dass wir alles zu Fuß erreichen können. Wir beantragen die Anerkennung der Reise als Bildungsurlaub.

Im Rahmen eines Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus in Hamburg-St. Georg (Freitag, 20.4. / Samstag, 21.4.18) werden wir die Studienreise gemeinsam mit Referent*innen inhaltlich und organisatorisch vorbereiten. Wir erhalten eine erste Einführung in die Arbeitsweise der EU und bringen uns auf den aktuellen Stand der EU-Flüchtlingspolitik. Darüber hinaus werden wir das Programm der Reise vorstellen und organisatorische Fragen beantworten. Die Teilnahme am Vorbereitungsseminar ist bindender Bestandteil der Reise.

Der Eigenbeitrag für das Vorbereitungsseminar und die Reise beträgt voraussichtlich 300 € (reduziert 200 €). Darin enthalten sind Übernachtung und Verpflegung während des Vorbereitungsseminars im St. Ansgar-Haus, sowie die Bahnfahrt hin und zurück von Hamburg nach Brüssel, Übernachtung und Frühstück im ICAB sowie eine weitere Mahlzeit an den drei „Programmtagen“ in Brüssel und natürlich die Kosten für das Programm.

Veranstalter der Studienreise ist der Kirchliche Entwicklungsdienst der Nordkirche in Kooperation mit dem Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit. Die Reiseleitung übernehmen Dietrich Gerstner, Referent für Menschenrechte und Migration im Zentrum für Mission und Ökumene und seine Kollegin Claudia Hug.

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung.

Die Reise richtet sich explizit an Menschen, die in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit aktiv sind. Sie werden daher gegenüber anderen Interessierten bevorzugt. Die Plätze werden in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung vergeben. Wir planen eine Gruppengröße von bis zu 20 Personen.

Anmeldungen bitte bei Ines Behrends unter 040 / 881 81-240 oder ines.behrends@ked.nordkirche.de

Informationen zu Inhalten und Programm der Reise gibt es bei Dietrich Gerstner  unter 040 / 881 81-332 oder d.gerstner@nordkirche-weltweit.de

Ali, was geht?

Am 06. Juni 2018 kommt Ali Mahlodji anlässlich des 6. Diversity-Tags ins Kulturwerk nach Norderstedt.

Er ist ein internationaler Unternehmer, Keynotespeaker,  Berater und Motivator, und zeigt den Jugendlichen in seinem Vortrag Wege auf, in die berufliche Zukunft zu starten. Er macht Mut den eigenen Weg zu finden und zu gehen.

Veranstalter: Die Projekte Interkulturelle Öffnung, Partizipieren statt Resignieren und die Integrationsbeauftragten von Norderstedt, Heide Kröger.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

„Vielseitigkeit des Islam in Deutschland“

 „Vielseitigkeit des Islam in Deutschland“

 

ein Vortrag und Workshop am Freitag, 08. Juni 2018 von 17.00-21.00 Uhr

Haus Drei, Hospitalstr. 107, 22767 Hamburg-Altona

 In dieser Veranstaltung geht es darum, Informationen über „den Islam“, die verschiedenen darunter gefassten religiöse Strömungen, ihre Werte, Normen und Glaubensgrundsätze zu geben, Zahlen und Fakten zu benennen und sich über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen.

Inhalte

– Entstehungsgeschichte des Islams

– Glaubensgrundsätze und die fünf Säulen

– Glaubensrichtungen/islamische Konfessionen

– Frauenbilder im Islam: Geschlechterrollen

– Muslime in Deutschland (Daten, Zahlen, Fakten)

Methoden:

  • Praktische Übungen
  • Vortrag

 

Referentin: Dr. Sameh Dridi Interkulturelle Trainerin, Islamwissenschaftlerin und Sprachdozentin

Diese Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung der Diakonie Hamburg, dem Willkommenskulturhaus, der Motte und dem Haus Drei.

___________________________________________________________________

Anmeldung nur per email (bis zum 08. Juni 2018) an:

Anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

 

Rückfragen Marjan van Harten; Referat Migration; Tel: 040-30620-434 vanharten@diakonie-hamburg.de

 

„Vielseitigkeit des Islam in Deutschland“

 „Vielseitigkeit des Islam in Deutschland“

 ein Workshop am Freitag, 08. Juni 2018 von 17.00-21.00 Uhr

Haus Drei, Hospitalstr. 107, 22767 Hamburg-Altona

In dieser Veranstaltung geht es darum, Informationen über „den Islam“, die verschiedenen darunter gefassten religiöse Strömungen, ihre Werte, Normen und Glaubensgrundsätze zu geben, Zahlen und Fakten zu benennen und sich über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen.

Inhalte

– Entstehungsgeschichte des Islams

– Glaubensgrundsätze und die fünf Säulen

– Glaubensrichtungen/islamische Konfessionen

– Frauenbilder im Islam: Geschlechterrollen

– Muslime in Deutschland (Daten, Zahlen, Fakten)

Methoden:

  • Praktische Übungen
  • Vortrag

Referentin: Dr. Sameh Dridi Interkulturelle Trainerin, Islamwissenschaftlerin und Sprachdozentin

Diese Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung der Diakonie Hamburg, dem Willkommenskulturhaus, der Motte und dem Haus Drei.

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Anmeldung nur per email (bis zum 08. Juni 2018) an:

Anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

 Rückfragen Marjan van Harten; Referat Migration; Tel: 040-30620-434 vanharten@diakonie-hamburg.de

 

 

 

IFTAR-Fest in Norderstedt

Am Donnerstag, den 31. Mai 2018 laden die Ev.-Luth. Emmaus-Kirchengemeinde Norderstedt, die Darul Erkam Moschee, das Familienzentrum Garstedt, die Flüchtlings- und Migrationsarbeit des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein in Kooperation mit den Projekten Interkulturelle Öffnung, Asylverfahrensberatung für Flüchtlinge und Asylsuchende in Norderstedt und Partizipieren statt Resignieren! ab 19:30 Uhr in die Christuskirche in Norderstedt ein, um gemeinsam das IFTAR-Fest zu feiern.

Nähere Informationen finden Sie HIER.

Flucht und Behinderung

Einladung zur Vorstellung des Leitfadens zur

Beratung von Menschen mit einer Behinderung im Kontext von Migration und
Flucht

für Mitarbeitende aus Beratungseinrichtungen, der Eingliederungshilfe und Interessierte

am Mittwoch, den 30.05.2018 von 09:00 Uhr – 12:30 Uhr
im Diakonisches Werk Hamburg, Raum 9, Königstraße 54, 22767 Hamburg

Die Vorstellung des Leitfadens als Arbeitshilfe für Mitarbeitende in der Migrationssozialarbeit und der Eingliederungshilfe sowie eine anschließende Diskussion stehen im Fokus dieser Veranstaltung.

Der Leitfaden, erstellt von Maren Gag, passage gGmbH, Hamburg und Dr. Barbara Weiser, Caritasverband für die Diözese Osnabrück e.V. beinhaltet eine Zusammenfassung der komplexen Rechtslagen und analysiert gesetzliche Ausschlüsse hinsichtlich des Personenkreises Migrant*innen sowie explizit auch Flüchtlinge und Asylsuchende.

Kontakt: passage gGmbH, Koordination FLUCHTort Hamburg, Nagelsweg 10,20097 Hamburg
Maren Gag, Tel. 040 24 19 27 85

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter anmeldung.me@diakonie-hamburg.de bis zum 23.05.2018

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

Bericht aus Griechenland

Die Situation der Geflüchteten in Griechenland  zwei Jahre nach dem „EU – Türkei Deal“

Salinia Stroux, Ethnologin und freie Journalistin mit griechischen Wurzeln, arbeitet seit einigen Jahren für Pro Asyl und deren Partnerorganisation R.S.A. (Refugee Support Agean) in Griechenland. Sie dokumentiert die Situation von Geflüchteten und sie sorgt, mit anderen, für Unterstützung von besonders schutzbedürftigen Personen, wie minderjährige unbegleitete Flüchtlinge (zur Zeit leben über 200 alleine im Hotspot Moria auf der Insel Lesbos), allein reisende Frauen und Menschen mit schweren Erkrankungen. Salinia Stroux berichtet an diesem Abend mit Fotos von diesen persönlichen Erfahrungen.

Auf diesem Flyer finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

Die Veranstaltung wird von der Initiative „Wir für Niendorf“ und dem Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V. organisiert. Sie findet im Begegnungszentrum Alte Schule, Tibarg 34, 22459 Hamburg (Eingang zwischen
Storchenapotheke und Vodafone-Shop) statt. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Frau Prüßner unter alteschule@kirche-in-niendorf.de