Fachtagung

Berufliche Integration von Zugewanderten – gemeinsam einen Schritt weiter: Fachlicher Dialog als Planungsgrundlage

Die berufliche Integration von Zuwanderern ist eine zentrale Voraussetzung für ihre Teilhabe an der Gesellschaft!

Auch alte Erkenntnisse brauchen hin und wieder neue Denkanstöße.

Die Veranstaltung möchte Raum geben für einen breiten Dialog zwischen Trägern, Verwaltung, Politik und Betrieben, in dem Erfahrungen aus der  Beratung und beruflichen Weiterbildung  thematisiert und reflektiert werden. Dabei sollen arbeitsmarkt- und bildungspolitische Bedarfe von erwachsenen Zugewanderten identifiziert, bestehende Konzepte kritisch betrachtet sowie integrationspolitische Leitlinien und ihre Umsetzung auf den Prüfstand gestellt werden mit der Frage, welche Perspektiven sich durch eine vielfältige Kooperation zwischen Planern und Umsetzern in der Integrationspolitik eröffnen lassen.

Die Fachtagung wird von „Vernetzung Flucht Migration Hamburg“ (passage gGmbH) in Kooperation mit dem Hamburger Bündnis „FLUCHT MIGRATION Bildung Arbeit“  veranstaltet.

Wann: 21.11.2017 (09:00 – 15:30)
Wo: Tagungsräume des DGB, Besenbinderhof 57 a

 

Weitere Informationen erfolgen nach der Sommerpause.

22. Vernetzungstreffen

für Engagierte in den Flüchtlingsunterkünften

Die zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer rettet über ihre Kapazitäten hinaus Menschenleben – und wird dafür massiv kritisiert und diffamiert. „Solidarität und Humanität sind beliebte Begriffe bei Politiker*innen. Doch in der Realität kann davon nicht die Rede sein“ schreibt ProAsyl. Dieses Jahr starben bereits mehr als 2400 Menschen auf der Route.

Conni Gunßer, aktiv beim Watch The Med –Alarmphone berichtet von ihrer Arbeit und der aktuellen Situation auf dem Mittelmeer.

Es wird zudem ausreichend Zeit für Vernetzung und Austausch zwischen den Initiativen und Ehrenamtlichen geben.

Zur besseren Planung von Getränken und Imbiss bitten wir um Anmeldung bei Hanna Hanke: hanna.hanke@kirchenkreis-hhsh.de

Wann: 20. November 2017 von 18 bis 21 Uhr
Wo: Diakonisches Werk, Königstraße 54, HH-Altona

Einladung 22. Vernetzungstreffen

Requiem 2017

 Du siehst mich. Siehst du mich? – Gedenken an die Toten auf der Flucht

Im Gedenkgottesdienst am Volkstrauertag in der Hauptkirche St. Jacobi soll auch in diesem Jahr an Menschen auf der Flucht erinnert werden. Gestaltet wird der Gottesdienst von Hauptpastorin Pröpstin Astrid Kleist gemeinsam mit Pastorin Dietlind Jochims (Beauftragte der Nordkirche für Menschenrechte, Migration und Flucht), Dietrich Gerstner (Referent für Menschenrechte und Migration im Zentrum für Mission und Ökumene), Norbert Bezikofer (Caritas Hamburg), Matthias Ristau (Seemannsmission der Nordkirche) und der Basisgemeinschaft „Brot & Rosen“.

Sonntag, 19. November, 18 Uhr
Jakobikirchhof 22, 20095 Hamburg

Einladung zum Jubiläum in Norderstedt

laden wir  in die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Harksheide, Kirchenplatz 1, 22844 Norderstedt ein. Gefeiert wird das 25-jährige Jubiläum der Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt sowie das 20-jährige Jubiläum der Mondfrauen. Wir möchten  uns ganz herzlich bei unseren Kooperationspartnern, Sponsoren, tatkräftigen Helfern und Freunden bedanken. Zu diesem Abnlass laden wir Sie herzlich ein, um mit uns zu feiern, zu lachen und sich zu erinnern.

Am 12. November 2017 von 10:00 – 17:00 Uhr, in Norderstedt

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Fortbildung sexualisierte Gewalt

Für eine Kultur der Achtsamkeit  und Wertschätzung

Erscheinungsformen sexualisierter Gewalt in der Flüchtlingsarbeit – Basiswissen und Herausforderungen – Gewaltschutzkonzepte

Samstag, 28. Oktober 2017
von 10 bis 17 Uhr
Sankt Ansgar Haus, Schmilinskystraße 78, 20099 Hamburg

Gewalt in den Herkunftsländern und auf der Flucht kennzeichnet den Weg vieler geflüchteter Menschen. Sie bedürfen eines besonderen Schutzes sowie der Sicherstellung ihrer grundlegenden Rechte. Der Umgang mit Prävention von sexualisierten Gewalt in der Arbeit mit geflüchteten Menschen unterscheidet sich in vielfacher Hinsicht von der Arbeit mit anderen Zielgruppen. Darüber hinaus ist das ehrenamtliche Engagement in den Projekten oftmals geprägt von Emotionalität, Nähebereitschaft oder verschwimmenden Grenzen zwischen Person und Rolle, Privatsphäre und Arbeitsumfeld.

In dieser Fortbildung möchten wir jenseits der medialen und oft polarisierenden Thematisierung sexualisierter Gewalt, Risiko- und Schutzfaktoren in der Arbeit mit Geflüchteten aufzeigen.

Referent*innen: Carmen Kerger-Ladleif und Patrick Böttcher
Veranstalter: Fachstelle – Kinder-und Jugendschutz des Erzbistums Hamburg

Die Veranstaltung richtet sich an Ehren- und Hauptamtliche, die sich in Gemeinden, Verbänden oder Einrichtungen in der Flüchtlingshilfe engagieren. Die Fortbildung ist kostenlos.

Es wird um eine verbindliche Anmeldung gebeten. Weitere Informationen und den Anmeldebogen finden Sie in diesem Flyer.

 

„Manchmal ist mir das fremd…“

Interkulturelles Training für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit sowie Interessierte

am 20.10.2017 von 17.00-20.00 Uhr und 21.10.2017 von 11.00-17.00 Uhr,
Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Raum 2 und 8, 22767 Hamburg

In der Arbeit mit Geflüchteten – unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Frauen oder Familien – sind Kultur und kulturelle Unterschiede zentrale Themen. Kulturelle Praktiken wie Kochen oder Musikmachen stiften Gemeinschaft und überwinden sprachliche Barrieren. Dennoch bleibt in der Begegnung manches Mal ein Gefühl der Fremdheit, das das Miteinander erschweren kann oder zu Unzufriedenheit führt.

Ein interkulturelles Training macht uns fit für den Umgang mit den Geflüchteten. Zunächst nähern wir uns dem komplexen Begriff der ‚Kultur‘. Was verstehen wir unter Kultur oder kulturellen Differenzen? Vor diesem Hintergrund werden in verschiedenen Übungen die
Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur und der Umgang mit dem eigenen Fremdheitserleben thematisiert. Ihre konkreten Erfahrungen können als Fallbeispiele Teil des Seminars werden.

Da zahlreiche Flüchtlinge aus muslimisch geprägten Ländern stammen, führt das Seminar auch in die Grundlagen des Islam ein. Dabei sollen auch Schwierigkeiten thematisiert werden und es ist ausreichend Zeit ein grundlegendes Verständnis dieser Religion zu
entwickeln.

Methoden:
 Theoretischer Input
 Diskussion
 Übungen

Referentinnen: Barbara Janocha, Religionswissenschaftlerin – interkulturelle Trainerin,
Marjan van Harten, Diakonisches Werk Hamburg

Bitte beachten Sie, dass dies eine 2tägige Veranstaltung ist und eine Teilnahme an beiden Tagen Voraussetzung ist!
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Anmeldung nur per email (bis zum 11. Oktober 2017) an:
Anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Bitte angeben: Stichwort IK Ehrenamt, Name, Telefon

Wenn Sie nicht teilnehmen können, bitten wir Sie, 3 Tage vorher abzusagen, so dass wir anderen Interessierten Ihren Platz anbieten können.

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Eröffnung der Fotoausstellung
Menschen*Feste*Schicksale
Interkulturelle Feste: ein Anker für die Seele

Am Donnerstag, den 19. Oktober 2017 laden wir ein

in das Sozialwerk, Ochsenzoller Strasse 85, 22848 Norderstedt.

14:00 Uhr bis ca. 14:15 Uhr                  Einführung zur Fotoausstellung (Konferenzraum im Erdgeschoss)

14:15 Uhr bis 15:30 Uhr                        Kaffee/ Kuchen und Besuch der Fotoausstellung

 

Die ausgestellten Fotos und Texte geben tiefere Einblicke, was Feste einzelnen Menschen bedeuten können. Sie sind eine Einladung, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle von Menschen zu teilen, die über Flucht und Migration eine Heimat verlassen und in eine neue Heimat gekommen sind. Die Fotos spiegeln Verlust, Heimat und ebenso Neuanfang, Hoffnung, Offenheit und Willkommen-Sein wider.

Feste – eine Möglichkeit von Willkommenskultur und Integration mit Leichtigkeit?!

Wir freuen uns über einen lebendigen Austausch.

Ihr Team des Projekts Interkulturelle Öffnung

Sea Watch Vortrag

„Sea Watch- über die Kriminalisierung von Menschlichkeit“

Als Sea-Watch 2015 gegründet und die Mission im zentralen Mittelmeer startete, war die öffentliche Aufmerksamkeit und der Zuspruch überwältigend. Die Medien brachten Sonderberichte und Sendungen, Sea Watch Mitarbeitende wurden in Talkshows eingeladen und mit Preisen ausgezeichnet.

Zwei Jahre später hat sich die Situation komplett verändert. Rettungsorganisationen werden diffamiert und kriminalisiert. Michael Schwickart: „Wir wurden auf dem Wasser beschossen und erhalten an Land Drohungen. Unsere Arbeit wird durch eine mehr als fragwürdige Unterstützung und Stärkung der libyschen Küstenwache durch Italien und die EU erschwert bzw. unmöglich gemacht. Wir sollen gezwungen werden, einen Verhaltenskodex zu unterschreiben, der, selbst nach Auffassung des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, völkerrechtswidrig ist. Politiker aller Parteien wiederholen haltlose und unbewiesene Vorwürfe, ohne dabei auf Fakten und Studien einzugehen. Frontex zieht sich aus der Seenotrettung fast vollständig zurück, beschuldigt NGOs der Unterstützung von Schleppern, um dann die Vorwürfe später wieder zu relativieren“.

Über diese Erfahrungen, die Entwicklungen vom Anfang bis heute sowie über den Umgang mit Anfeindungen und Diffamierungen wird Michael Schwickart berichten und in den Austausch gehen.

Methoden:
 Theoretischer Input
 Diskussion

Referent: Michael Schwickart, Head of Fundraising / Crewmember Sea-Watch e.V.

am 12.10.2017 von 18.00-21.00 Uhr,
Dorothee-Sölle-Haus, Königstraße 54, Raum 9, 22767 Hamburg

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Anmeldung nur per email (bis zum 06.10.2017) an:
Anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Bitte angeben: Stichwort IK Ehrenamt, Name, Telefon

Wenn Sie nicht teilnehmen können, bitten wir Sie, 3 Tage vorher abzusagen, so dass wir anderen Interessierten Ihren Platz anbieten können.

My Escape – Meine Flucht

Dokumentarfilm und Diskussion

„My Escape – Meine Flucht“

Was Geschichten der Flucht mit Grenzen und dem Leben in Europa zu tun haben.

Eine Kooperation zwischen dem Diakonischen Werk Hamburg und dem Projekt zeitAlter – Generation
Global der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.

am 11.10.2017 von 18:00 – 21:00 Uhr
im Saal der W3 – Werkstatt für internationale Politik und Kultur e.V.
Nernstweg 34, 22765 Hamburg

Der Abend startet mit der Vorführung des Dokumentarfilms #My Escape, eine Produktion von Deutsche Welle, WDR und Berlin Producers.
Als Montage aus selbst gefilmten (Handy-) Videos von Menschen, die aus verschiedenen Herkunftsländern Richtung Deutschland geflohen sind, rückt der Film die persönliche Perspektive von Betroffenen in den Mittelpunkt. Damit entstehen authentische Einblicke in ganz individuelle Schicksale, die sehr unterschiedliche Hintergründe, Verläufe und Wege der Flucht aufzeigen. Die Bedeutung, die die europäischen Grenzen und rechtlichen Regelungen für Nicht-EU-Bürger_innen auf ihrer lebensgefährlichen – und oft genug nicht erfolgreichen – Reise nach Europa entfalten, werden anhand der Geschichten der Protagonist_innen ungeschönt greifbar.
Im Anschluss an die Vorführung erläutert der Mitwirkende Mohammed Ghunaim Hintergründe und Fragen zum Film und geht dabei insbesondere auf seinen eigenen Weg von Syrien nach Deutschland ein. Miriam Edding von der Stiftung:do erschließt ergänzende Informationen zur Asyl- und Grenzpolitik der EU, aktuellen Fluchtwegen nach Europa und der derzeitigen Situation von Asylsuchenden in Deutschland.
Im Diskussionsteil soll es auch darum gehen, wie individuelles Engagement für das Thema aussehen kann und welche Unterstützung in der deutschen Bevölkerung aus Sicht von Menschen mit Fluchterfahrungen sinnvoll ist.

Weitere Informationen finden Sie hier im Flyer.

Startveranstaltung

Es wird ein Neues Netzwerk zu globalen Fragen in Hamburg geben!

Seit Ende 2016 denken entwicklungspolitisch interessierte Menschen und Vertreter_innen von Organisationen über ein neues Netzwerk nach, das perspektivisch das Eine Welt Netzwerk in Hamburg ablösen soll. Wir hoffen, dass das Neue Netzwerk den Wünschen und Anforderungen vieler Hamburger Akteure besser gerecht wird.

Nun ist dieses Neue Netzwerk im Entstehen und es lebt von der Mitgestaltung und Beteiligung möglichst vieler Menschen!

1.       Diskutiert mit! Auf der vorläufigen Website www.neuesnetzwerk.hamburg sind die Ergebnisse von zwei Veranstaltungen nachzulesen, bei denen viele Akteure Ihre Ideen und Visionen eingebracht haben. Unter dem Punkt „work in progress“ können die bisherigen Arbeitsergebnisse kommentiert werden – vor allem der Entwurf eines Leitbilds, der Name und die Organisationsformdes „Neuen Netzwerks“.

2.       Bleibt informiert! Wir bitten alle, sich auf www.neuesnetzwerk.hamburg in den E-Mail-Verteiler einzutragen. Die bisherigen Verteiler werden wir noch ein- oder zweimal nutzen, ab dann werden wir nur noch über den neuen E-Mail-Verteiler kommunizieren. Die Eintragung in den neuen Verteiler benötigt eine Bestätigungsmail. Diese landet (wegen der Endung „.hamburg“) manchmal im Spam-Ordner. Also bitte nach der Anmeldung dort unbedingt nachsehen und die Aufnahme in den Verteiler bestätigen.

3.       Kommt zur Startveranstaltung! Wir laden herzlich ein, zu einer Startversammlung des Neuen Netzwerks (oder wie es auch immer heißen soll), auf der die Ergebnisse der Online-Kommentierung vorgestellt und diskutiert werden sollen.
Zeit: Donnerstag, 5. Oktober, 18 bis 21 Uhr.
Ort: Fabrique im Gängeviertel, Seminarraum im 4. OG Nord (Aufzug vorhanden), Valentinskamp 34A (nächste U-Bahn: Gänsemarkt)

Anmeldung bei Ines Behrends vom Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche (KED): ines.behrends@ked.nordkirche.de oder (040) 881 81 240

 

Wir freuen uns auf Eure Kommentare und auf die Diskussion Euch!

Eure (offene, fluide, erweiterte) AG „Neues Netzwerk“

Hamed Abbaspur (G&N – Sustain Life, EWNW e.V.)
Hans-Christoph Bill (Mobile Bildung e.V.)
Ursula Gröhn-Wittern (Agrar Koordination e.V.)
Gerrit Höllmann (EWNW e.V.)
Blessing Hoppe (FARD e.V.)
Christine Prießner (Mobile Bildung e.V.)
Ellen Prowe (Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche)
Martin Schellhorn (Aktivist)
Klaus Täger (Bramfelder Laterne – Infozentrum Globales Lernen)