Wie soll die deutsche Gesellschaft aussehen?
Kulturwochen Mittlerer Osten in Hamburg 2018
Uni Hamburg, Westflügel, Raum 221 (ESA W 221)
Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg
„Weil ich Jesidin bin und die demokratischen Werte verteidige, erhalte ich Todesdrohungen.“ So beginnt Düzen Tekkals Buch „Deutschland ist bedroht. Warum wir unsere Werte jetzt verteidigen müssen“. Unerschrocken spricht die Fernsehjournalistin und
Filmemacherin die deutsche Türkeipolitik, IS-Terror in Europa und Fehler der deutschen Integrationspolitik an. Sie warnt vor den „bösen Zwillingen“ des islamistischen und des nationalistischen Extremismus und fordert die deutsche Gesellschaft auf, ihre
demokratischen Werte zu verteidigen. Wie können Demokratie, Minderheitenschutz und Religionsfreiheit gestärkt werden und was tragen die Kirchen dazu bei?
Mit Düzen Tekkal diskutieren:
Dr. Ursula Günther, Arbeitsstelle Ökumene – Interkulturelle Kirche im Kirchenkreis HH-Ost und
Pater Richard Nennstiel, Beauftragter für interreligiöse Beziehungen im Erzbistum Hamburg.
Der Mittlere Osten ist in Europa angekommen. Unsere Welten greifen ineinander. Menschen aus dem Mittleren Osten bringen ihre Diversität, ihre Erfahrungen, Gesellschaftskonzepte, Konflikte und Hoffnungen mit nach Deutschland. Was machen wir gemeinsam daraus? Das wird entscheidend auch davon abhängen, wie viel wir von den vielfältigen Facetten des mittelöstlichen Kulturkreises kennenlernen und Erfahrungen „aus erster Hand“ hören.
Das Programm der Kulturwochen Mittlerer Osten bietet wieder viele Möglichkeiten, über die religiöse und kulturelle Prägung des Orients, seine geschichtlichen Erfahrungen, die Dramen seiner politischen Konflikte, die Vielgestaltigkeit seiner Völker, Religionen und Kulturen, die Schönheit seiner Altstädte und die Tränen ihrer Bewohner mehr zu erfahren. Gemeinsam mit den in Hamburg vertretenen orientalischen Kirchen und der Hauptkirche St. Petri laden wir am 26. Oktober zu einem Friedensgebet für die Menschen im Mittleren Osten ein.
Ein herzliches Willkommen allen Interessierten!
Hanna Lehming | Nahostreferentin der Nordkirche
Abut Can | Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg
www.kulturwochenmittlererosten.de
Wir alle sind verschieden: Diversität begegnet uns täglich im Alltag und prägt unser gesellschaftliches Leben, ist Normalität.
Sie ist eine Bereicherung und gleichzeitig eine Herausforderung für das Zusammenleben und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.
„Zusammenleben in Vielfalt“ lautet daher das Motto eines Kurzfilmabends, der unterschiedliche künstlerische Perspektiven auf Diversity-Themen präsentiert. Er findet im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche statt, die vom 23. bis 29. September 2018 läuft.
Am 25.09.2018 um 19:15 werden verschiedene Kurzfilme gezeigt und Aktive aus den Arbeitsfeldern befragt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Veranstalter sind das Diakonische Werk Hamburg, das Zentrum für Mission und Ökumene sowie die Kirchenkreise Hamburg Ost sowie Hamburg West-Südholstein in Zusammenarbeit mit der KurzFilmAgentur Hamburg.
IM RAHMEN DER INTERKULTURELLEN WOCHEN 2018 IN NORDERSTEDT
LÄDT DAS PROJEKT INTERKULTURELLE ÖFFNUNG HERZLICH EIN ZUM WORKSHOP
Gelebte Vielfalt in Ausbildungsbetrieben
Woher kommen wir, wo stehen wir, wo wollen wir hin?
mit dem Vortrag: Einblicke in das moderne Ägypten von Mirghani Khiri
Wann?
Dienstag, 25. September 2018
10.00 – 13.00 Uhr
Wo?
Sozialwerk Norderstedt e.V., Konferenzraum (Erdgeschoss, rechts neben dem Eingang), Ochsenzoller Straße 85, 22848 Norderstedt
Anmeldung bitte bis zum 18.09.2018 an interkulturelle.arbeit@diakonie-hhsh.de
Integration durch Begegnung
Donnerstag, 20.09.2018 um 19:30 Uhr
Café Mittenmang in der Alten Schule
Tibarg 34, 22459 Niendorf
• Kurze Information zu Iran: Von Fluchtursachen bis zu Kunst, Kultur und Alltagsleben
• Mit Bildern, Musik und persönlichen Geschichten wollen iranische Mitbürger*innen einen Eindruck von ihrem Heimatland vermitteln
• Dialog und Austausch
• Kleine Snacks
Veranstaltungsflyer
Nord-Süd-Austausch im Webinar
Wer ein interkulturelles Projekt starten und/oder sich mit Gleichgesinnten über Pflanzen, Gärtnern oder Kochen austauschen will, kann das im kostenlosen Internetseminar „Biologisch und interkulturell Gärtnern: Nord-Süd-Austausch“.
Seit 2017 führt die Caritas im Landkreis München das Gartenprojekt „Die Erde verbindet“ durch. Hier bauen Geflüchtete und Einheimische gemeinsam Nutzpflanzen auf den Flächen der „Ackerhelden“ an. Auch das Frauenwerk Hamburg-West/Südholstein gärtnert mit geflüchteten Frauen bei den „Ackerhelden“ auf dem Gut Wulksfelde.
Verantwortlich: Ruth Burchard (Caritas im Landkreis München) und Dr. Michaela Will
Montag, 10. September, 18 – 19 Uhr
Anmeldung: ruth.burchard@caritasmuenchen.de
Kino-Sondervorführung von FANNYS REISE am Mittwoch, den 5. September, um 20:00 Uhr in Hamburg im Kino Abaton (Allendeplatz 3 , 20146 Hamburg)
FANNYS REISE ist eine auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte über Mut, Stärke und Überleben, über ein junges Mädchen, das angesichts von Krieg und Flucht lernt über sich hinauszuwachsen. In erstaunlich leichtem Ton zeigt der Film, was es bedeutet, wenn Kinder auf sich allein gestellt vor Gewalt flüchten müssen und greift damit ein hochaktuelles Thema auf.
Nach dem Film findet ein Gespräch mit Dietlind Jochims, Flüchtlingsbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland statt.
Inhalt:
Frankreich 1943. Die 13-jährige Fanny und ihre jüngeren Schwestern sind zum Schutz vor den Nationalsozialisten in einem Waisenhaus versteckt, einem der letzten Zufluchtsorte für jüdische Kinder. Als die deutschen Truppen vorrücken und die Front sich weiter nach Süden verschiebt, ist die einzige Überlebenschance der Kinder die Flucht in die sichere Schweiz. Dabei wird Fanny unfreiwillig Anführerin einer Gruppe von jüdischen Kindern. Auf dem lebensgefährlichen Weg quer durch Frankreich muss sie ihren ganzen Mut aufbringen, um sich und die anderen zu schützen. Inmitten von Angst, Freude und unerwarteten Begegnungen entdecken die Kinder, wie viel Zusammenhalt und Freundschaft bedeutet.
Den Trailer können Sie sich hier ansehen:https://www.youtube.com/watch?v=8apmwGnNFoo
Mit der SEEBRÜCKE-Großdemonstration am 2.9.2018 wollen wir ein
gemeinsames Zeichen setzen gegen die Politik der Angst und der
Abschottung, wie sie von vielen europäischen Regierungen betrieben wird.
Die Demonstration wird getragen von aktiven Menschen, von Bündnissen und
Organisationen aus verschiedenen Bereichen der Zivilgesellschaft und der
antirassistischen Bewegung. Bei aller Unterschiedlichkeit sind wir uns
einig in drei zentralen Punkten:
1. Das Ertrinkenlassen von Menschen ist falsch und muss aufhören.
2. Seenotrettung ist eine humanitäre Pflicht und kein Verbrechen.
3. Es muss sichere Fluchtwege nach Europa geben.
Wir wollen, dass sich die Hansestadt Hamburg zu diesen Zielen bekennt
und entsprechend handelt. Unsere Stadt soll zum SICHEREN HAFEN werden,
in dem Gerettete und Geflüchtete Aufnahme finden und in Sicherheit leben
können.
Dafür wollen wir am 2.9. demonstrieren. Wir fordern alle Hamburgerinnen
und Hamburger auf, sich uns anzuschließen.
Treffpunkt: Landungsbrücken – Sonntag, 2.9.2018, 14:30 Uhr
Weitere Informationen finden Sie hier: http://seebruecke-hamburg.de/
Am Freitag, den 31. August 2018 findet ab 18 Uhr in der Hauptbücherei Norderstedt-Mitte, Rathausallee 50 die veranstaltung Besser Verstehen: Judentum statt.
Veranstalter sind das Willkommen-Team Norderstedt e.V., die Stadtbücherei Norderstedt und die diakonische Einrichtung „Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt“, sowie das Projekt Interkulturelle Öffnung, in Trägerschaft der Diakonie.
Programm
- Impuls-Vortrag über das Judentum von Frau Ayala Nagel, erste Vorsitzende vom Verein Chaverim-Freundschaft mit Israel e.V.
- Fragen und Antworten
Fragestellung
- Wie hat sich das Gemeindeleben durch die Geflüchteten verändert?
Wie geht es Geflüchteten der jeweiligen Religion mit der Gemeinde?
- Gibt es Berührungspunkte mit dem Judentum durch die Geflüchteten?
- Welche Themen verbinden die Geflüchteten mit dem Judentum?
- Wie geht die Gemeinde damit um?
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Hier geht es zum Flyer der Veranstaltung
Am 31.08.2018 findet zum 4. Mal das Forum Flüchtlingshilfe auf Kampnagel statt. Das diesjährige Motto lautet: AN(GE)KOMMEN IN HAMBURG – wie Integration gelingen kann.
Um 14:30 Uhr eröffnet der erste Bürgermeister, Dr. Peter Tschentscher das Forum. Viele Initiativen und Organisationen präsentieren auf dem „Markt der Akteure“ ihre Arbeit und Projekte, es gibt Raum für Austausch und Diskussionen.
Die Arbeitsgemeinschaft Kirchliche Flüchtlingsarbeit wird mit einem Stand vertreten sein. Kommen Sie gerne vorbei.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie hier https://www.hamburg.de/forum-fluechtlingshilfe/10924150/forum-kampnagel-18/
Viele Augen, eine Welt – gemeinsam sehen wir mehr
Das Projekt Interkulturelle Öffnung freut sich, gemeinsam mit der Künstlerin Karin Dürmeyer die Ausstellung Viele Augen, eine Welt – gemeinsam sehen wir mehr zu eröffnen:
Am Donnerstag, den 30.08.2018, von 14 Uhr bis 16 Uhr
Im Sozialwerk Norderstedt, Ochsenzoller Straße 85
Das Projekt Interkulturelle Öffnung in Trägerschaft des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein ist ein Teilprojekt des Netzwerks Mehr Land in Sicht! – Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein.
Die Bilder entstanden im Rahmen der Kurse der Kreativen Malschule in Norderstedt unter der Leitung von Karin Dürmeyer. Die Ausstellung thematisiert gesellschaftliche Vielfalt. Diversität im weiten Sinne spiegelt auch die Unterschiedlichkeit der Bilder:
- Vielfalt im Auge des Malers und des Betrachters
- Vielfalt in der Auswahl der Porträts (vom Baby bis zur alten Frau, Menschen aller Hautfarben und Kulturen)
- Vielfalt in der gewählten Technik (Bleistift, Kohle, Rötel, Aquarell, Acryl)
Und der Künstler:
- Menschen unterschiedlichsten Alters (10 – 84 Jahre)
- Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen (Anfänger bis „Profi“)
- Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturkreisen.
Die Ausstellung ist bis Januar 2019 im Sozialwerk zu sehen. Das Projekt Interkulturelle Öffnung stellt dort seit Oktober 2017 Bilder aus. Die Pilotausstellung hieß Menschen-Feste-Schicksale, Interkulturelle Feste – ein Anker für die Seele. Diese war zusammen mit einer gleichnamigen Broschüre entstanden. Von März bis August 2018 wurden in Kooperation mit der KiTa Unter der Eiche des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein Bilder junger Künstler gezeigt.