Geflüchtete Frauen in Hamburg

Geblieben und angekommen?

In Zusammenarbeit mit „Umdenken“ veranstaltet das Diakonische Werk Hamburg in diesem Jahr vom 9. bis 13. April einen Bildungsurlaub in Hamburg, der sich mit der Situation geflüchteter Frauen beschäftigt.

Die besonderen Fluchtgeschichten von Frauen und Mädchen begründen spezifische Bedarfe für ihre Integration hierzulande wie z.B. besonderen Schutz in Unterkünften und Hilfen bei der Bewältigung von Gewalterfahrungen. Auch Spracherwerb, familiäre Situation und mitgebrachte Geschlechterrollen beeinflussen den Integrationsprozess. Wir diskutieren politische und gesellschaftliche Bedarfe – auch in Hinblick auf Arbeitsmarktintegration – und machen uns durch Exkursionen und Fachgespräche ein Bild vor Ort.

Kosten: 130€/erm. 50€

Leitung: Bettina Clemens, Marjan van Harten – Diakonisches Werk Hamburg

Der genaue Veranstaltungsort wird mit der Anmeldebestätigung bekannt gegeben.

Hier können Sie sich anmelden:

http://calendar.boell.de/de/event/gefluechtete-frauen-hamburg

19. Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge

„Und er fragte: Was ist Wahrheit?“

Der diesjährige Kreuzweg für die Rechte der Flüchtlinge am Karfreitag, 30. März, beginnt um 12.30 Uhr vor dem Hamburger Rathaus.

Kreuzwege in der Passionszeit sind eine alte christliche Tradition. Bevor der römische Statthalter Pilatus Jesus kreuzigen ließ, fragte er ihn während seiner gerichtlichen Verhandlung: „Was ist Wahrheit?“.

Auch heute müssen sich Flüchtlinge fragen lassen: „Ist es wirklich wahr, dass es überall gefährlich ist in Afghanistan? Bist Du wirklich ein Christ geworden, oder versuchst Du Dir so Asyl zu erschleichen? Warum solltest Du Probleme in unseren europäischen Nachbarländern haben, in die wir dich zurückschicken werden?“ und unterstellen damit die mangelnde Glaubwürdigkeit ihrer Aussagen!

Dieser Kreuzweg ist eine christliche Demonstration und ein politischer Gottesdienst, indem wir diese Fragen um Wahrheit und Glaubwürdigkeit öffentlich aussprechen und dabei auch vor Gott bringen und um Beistand bitten.

Zum 19. Mal führt der Kreuzweg für die Rechte Flüchtlinge durch Hamburgs Innenstadt, er wird unter anderem getragen von der evangelischen und der katholischen Flüchtlingsarbeit. Treffpunkt ist auf dem Hamburger Rathausmarkt um 12.30 Uhr.

Themen werden u.a. sein die Verlagerung der europäischen Außengrenzen vor die Tore der EU, die dramatische Situation in Syrien und was unsere Politik damit zu tun hat, sowie die Forderung, den Familiennachzug für Geflüchtete im März 2018 sofort wieder in Kraft zu setzen.

 

Beginn: 12.30 Uhr vor dem Hamburger Rathaus

Abschluss gegen 15 Uhr in der Kapelle des Ökumenischen Forums HafenCity (Shanghaiallee 12-14)

 

 

MitträgerInnen des Kreuzwegs 2018:

Brot & Rosen. Diakonische Basisgemeinschaft, AG Kirchliche Flüchtlingsarbeit Hamburg, Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Ökumenisches Forum HafenCity, Zentrum für Mission und Ökumene, Katholische Flüchtlingsseelsorge in Hamburg , Mennonitengemeinde zu Hamburg und Altona, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hamburg

 

Weitere Infos bei Dietrich Gerstner, www.brot-und-rosen.de, Fon: 69702085 oder www.nordkirche-weltweit.de.

Fotos © Dietrich Gerstner und Kai-Thilo Martin

¡Maíz! Oder wer ernährt die Welt?

Mit Musiker_innen, Künstler_innen  von Kollektiv Tonalli und vielen Referent_innen

Vier parallele Workshops eröffnen den thematischen, musikalischen und künstlerischen Zugang zu den The­men Megafusionen, Saatgutveränderungen und zu Menschenrechtsverletzungen durch Pestizideinsatz. Um 19 Uhr nimmt uns die zweisprachige Performance MAIZ – das was Leben trägt auf eine Reise von Ur­sprung und Mythologie der Pflanze Mais in Mexiko bis zu Einflüssen des Agrarindustriellen Systems und Verantwortung aus Deutschland, die wir in einer ab­schließenden Podiumsgespräch diskutieren werden.

Mehr zum Programm unter: www.w3-hamburg.de/zeitAlter

 

16 Uhr: Parallel stattfindende Workshops (um Anmeldung unter Angabe des gewünschten Workshops wird gebeten) Spendenvorschlag für die Workshops: 3-5€

1.    Menschenrechtsverletzungen durch Pestizide

mit Peter Clausing und Tamara Gripp (Pestizid Aktions- Netzwerk)

Ausgangspunkt ist der Artikel 12 des „Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte“, in dem den Menschen “das Recht eines jeden auf das für ihn erreichbare Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit“ zugesichert wird. Wie verträgt sich das mit dem Einsatz hochgefährlicher Pestizide, besonders in den Ländern des Südens? Welche Verpflichtungen haben Regierungen und Unternehmen und was können wir als Bürger_innen beitragen, dass diese ihren Verpflichtungen nachkommen?

2.    Mexikanischer Muralismo – Wandmalerei als Form politischer Intervention

mit Jaime Rodríguez (kollektiv tonalli) und Constanze Lemmerich (BTE*, kollektiv tonalli)

Die mexikanische Wandmalerei entstand in den 20er Jahren nach der Revolution und thematisiert unter anderem sozialkritische und historische Inhalte. Einige Bilder verurteilen Großgrundbesitz und stellen das prähispanische Leben der indigenen Urbevölkerung des Landes idealisiert dar. In dem Workshop malen wir gemeinsam ein Wandbild zum Thema Mais und Kapitalismus. Los geht’s beim Ursprung und  Mythologie der Kulturpflanze Mais und führt zu ihrer Reise durch die Welt.

*In Zusammenarbeit mit dem Programm Bildung trifft Entwicklung

3.    Ideen mit Musik verbreiten

mit Aline Novarro (kollektiv tonalli/Riosentí Música) und Josué Avalos (BTE*, kollektiv tonalli/Riosentí Música)

„Seit Jahren schon singt nicht mehr der Mais in an meinen Schläfen,
vom roten, vom schwarzen, vom goldnen Korn,
vom Mais in Blüte erzählt mir der Traum..“

Als Übermittler von sozialen, politischen und kulturellen Inhalten haben Lieder und Musik in ihrer Rolle als Übermittler von Inhalten bis heute nicht an Bedeutung und Relevanz verloren. Ausgehend von dem Gedicht „Mais“ von Gabriela Mistral sowie Interpretationen politischer Liedermacher_innen aus Lateinamerika singen und beschäftigen wir uns mit Liedern auf spanisch und deutsch . Es dürfen eigene Texte und Instrumente mitgebracht werden, ein Klavier ist vorhanden.

*In Zusammenarbeit mit dem Programm Bildung trifft Entwicklung

4.    Sin maiz no hay país! – Biodiversität und Widerstand gegen die Agrarindustrie in Mexiko

mit: Santiago Penedo (BTE*; kollektiv tonalli)

Zugang zur Ernährung ist ein Grundrecht. Doch wissen wir Konsumenten überhaupt noch woher unsere Lebensmittel kommen? Zu welchen Bedingungen werden sie produziert und wer kontrolliert und steuert die Produktion, die Verteilung und den Verkauf vom Saatgut? In dem Workshop beschäftigen wir uns am Beispiel des Mais und der Milpa, dem traditionellen Agrarraum Mesoamerikas. Wir gehen der Frage nach, warum die Erhaltung der Vielfalt von Saatgut die Grundlage von Ernährungssouveränität ist, welchen Einfluss transnationale Abkommen und Unternehmen im Saatgutbereich  haben und wie sich Widerstand vor Ort ausdrückt. Dabei schlüpfen die Teilnehmenden selbst in die Rolle der jeweiligen Akteur_innen.

*In Zusammenarbeit mit dem Programm Bildung trifft Entwicklung

 

19 Uhr: Performance:  Spendenvorschlag für Performance und Diskussion: 5-15€

MAIZ – Das, was Leben trägt

Anhand des Länderkontexts Mexiko werden in der zwei-sprachigen Performance/Lesung MAIZ (spanisch- deutsch) Perspektiven und Gründe für das Aussterben des Getreides, dessen biologische Vielfalt, sowie historische, kulturelle und künstlerische Bedeutungen genauso aufgezeigt wie sozio-ökonomische Entwicklungen, globale Zusammenhänge und ihre Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Das kollektiv tonalli ist eine Gruppe deutsch/spanischsprachiger Künstler_innen und Referent_innen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit. Sie arbeiten mit Texten, Bildern und Geschichten, dem Spiel, Musik, Körper und Symbolik und vor allem mit Kopf und Herz. Der Name ›tonalli‹ bedeutet auf der indigenen Sprache Náhuatl so viel wie Ziel, Schicksal, Bestimmung, aber auch Glück, Seele und Anregung. Musik: Riosentí Música.

 

abschließende Podiumsdiskussion:

Wer ernährt die Welt und zu welchem Preis?

Im Jahr 2050 wird es ca.  9,7 Mrd. Menschen auf der Erde geben. Um diese ernähren zu können, setzt die Industrie auf agrochemische Mittel und verändertes Saatgut. Warum verkaufen transnationale Konzerne Pestizide im Globalen Süden, die hier schon lange verboten sind? Wie sollen sich die Menschen ernähren, die sich kein Bio leisten können? Und warum wird das agrarindustrielle Modell als angeblich einziges effizientes System auch durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit propagiert? Führt die Industrialisierung der Landwirtschaft eigentlich zu Flucht und Migration?

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion möchten wir  gemeinsam mit den Anwesenden diskutieren, wie ein gerechtes Welternährungssystem aussehen kann, was aktuell politisch passiert und wie wir von unseren Erfahrungen gegenseitig lernen können.

Gäste:
Peter Clausing, Pestizid Aktions- Netzwerk, PAN
Sandra Blessin, Agrar Koordination
Christian Schliemann, European Center for Human and Constitutional Rights, ECCHR
Mitglieder des kollektiv tonalli

Moderation:
Hauke Lorenz, Projekt: Generation Global, W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik

 

Um Anmeldung wird gebeten: zeitalter@w3-hamburg.de, 040-398053-83

Veranstalter: Generation Global (W3), Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Agrar Koordination, Amnesty International (CASA), Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit, treemedia e.V.

Lehren aus der Flüchtlingspolitik

Veranstaltungsreihe: Ergebnisse der Kommission Einwanderungsland Deutschland der Heinrich-Böll-Stiftung

Teil I: Lehren aus der Flüchtlingspolitik

Montag 26.03.18 / 11–13 Uhr mit anschließendem Mittagsimbiss
Diakonie Hamburg, Königstraße 54, Hamburg

Weltweit zählen die Vereinten Nationen 250 Millionen Migrant*innen. Weitere 65 Millionen Menschen befinden sich auf der Flucht, auf der Suche nach Sicherheit und besseren Perspektiven. In Deutschland beantragten seit 2015 etwa 1,4 Millionen Geflüchtete Asyl. Die Bundesrepublik gehört damit neben den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien zu den wichtigsten Einwanderungsländern unter den OECD-Staaten. Diese Rolle bringt Herausforderungen mit sich, für deren Bewältigung ein neuer, belastbarer Konsens gefunden werden muss. Aus diesem Grund hat die Heinrich-Böll-Stiftung vor zwei Jahren die Fachkommission Einwanderungsland Deutschland gegründet, die Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik formuliert. Nun liegt der Kommissionsbericht vor.

Zum Auftakt der dreiteiligen Reihe wird der Whole of Government-Ansatz, der in der Schweiz bereits praktiziert wird, vorgestellt. Er versteht eine intensivierte Koordination unterschiedlicher migrationspolitischer Institutionen als Schlüssel zu mehr Kohärenz und Synergie im Aufnahmeprozess. Doch was brauchen die unterschiedlichen Institutionen dazu? Wie kann bessere Koordination praktisch gelingen, wie kann sie dauerhaft etabliert werden? Und was können wir von unseren Nachbarn aus der Schweiz darüber lernen?

Podiumsdiskussion mit
Dr. Eduard Gnesa – ehemaliger Leiter des Bundesamts für Migration der Schweiz
Anselm Sprandel – Leiter Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF), Stadt Hamburg
Dr. Dirk Hauer – Fachbereichsleitung Migration und Existenzsicherung – Diakonisches Werk   Hamburg
Moderation: Mekonnen Mesghena – Heinrich-Böll-Stiftung, Referent Migration und Diversity

 

Eine Veranstaltung von umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. in Kooperation mit Diakonie Hamburg
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

Das Frühlings- und Nouruzfest in Norderstedt

Der Interkulturelle Garten für Norderstedt e.V., der Norderstedter Förderverein Flüchtlingshilfe e. V., die Flüchtlings- und Migrationsarbeit Norderstedt in Trägerschaft des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein mit den Projekten „Partizipieren statt Resignieren“, „Asylverfahrensberatung von Geflüchteten und Asylsuchenden in Norderstedt“, die von der Deutschen Fernsehlotterie gefördert werden, laden in Kooperation mit dem Projekt  „Interkulturelle Öffnung“ ein:

 

 

Zum Frühlings- Nouruzfest,

am Samstag, den 24.03.2018 von 14 bis 18 Uhr

In den Interkulturellen Garten für Norderstedt e.V im „Feldpark“.
Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der LionsWerkstatt im Stadtpark statt.

Was verbindet uns?..

..Was unterscheidet uns?

Ein Training zum diskriminierungssensiblen und vorurteilsbewussten Handeln.

Samstag, 24. März, 10:00 -17:00 Uhr
Ort: Saal der W3, Nernstweg 32-34, Hamburg
Referentinnen: Žaklina Mamutovič, Nele Kontzi (Anti-Bias-Netz Berlin, www.anti-bias-netz.org )
Spende: 7,- bis 15,- inkl. Mittagsimbiss

 Wer kennt das nicht: automatisch wecken bestimmte Situationen, Personen, Orte bei einem selbst Bilder, Erfahrungen und Erwartungen. Diese wirken sich unmittelbar auf unser Denken, Sprechen und Handeln aus – obwohl wir oft genug wenig über das wissen, was wir da vermeintlich leicht zuordnen können. Und auch Ausgrenzung hat jede_r von uns schon mal persönlich erlebt – sei es aufgrund des eigenen Alters, physischer Merkmale oder der Geschlechtszugehörigkeit um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Wir begeben uns an diesem Tag mit Hilfe des Anti-Bias-Ansatzes (engl. „Bias“: Voreingenommenheit) auf die Suche nach Wurzeln für Vorurteile und Mechanismen von Diskriminierung entlang verschiedener Dimensionen, die in unserer Gesellschaft tagtäglich wirksam werden. Dabei arbeiten wir praxisorientiert an persönlichen Erfahrungen und Beispielen der Anwesenden. Denn nur durch die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte und Identität lassen sich gesellschaftliche Prozesse und Machtstrukturen verstehen und benennen. Ausgehend vom geschärften Blick dafür laden uns die Trainerinnen ein, gemeinsam Chancen zur Überwindung von Trennung und Spaltung zu ergründen und im Rahmen des eigenen Alltags umzusetzen.

„Sich in Zeiten des Wandels bewegen lassen – Gesprächsimprovisation“

Seminarangebot für Haupt- und Ehrenamtliche

  1. Abend: 20.03., 2. Abend: 18.04. und 3. Abend: 07.05.2018

„Sich in Zeiten des Wandels bewegen lassen – Gesprächsimprovisation“

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Gerne würden wir Sie hiermit zu unserer besonderen Gesprächsreihe einladen:

„Sich in Zeiten des Wandels bewegen lassen – Gesprächsimprovisation“

  • Welche Vorstellungen habe ich von einem guten Leben?
  • Was braucht es in unserer Gesellschaft, um zu einem guten Miteinander zwischen den Kulturen zu kommen?

Gesellschaftliche Umbrüche werden gleichermaßen als spannend und bedrückend erlebt. Es gilt, die lebensbejahende Kraft zu entdecken. Der Dialog nach David Bohm (Quantenphysiker und Philosoph) ist eine Methode, um offen ins Gespräch zu kommen. Er soll den „Zwischenraum“ zwischen den Teilnehmenden öffnen, um neue Gedanken entstehen zu lassen. Es geht nicht darum ein Ziel zu erreichen, sondern ein Gespräch zu führen, das mehr dem Zuhören als dem Diskutieren verpflichtet ist. Nicht der eigene Standpunkt steht im Mittelpunkt, sondern die Begegnung auf Augenhöhe und darum, mit Respekt zueinander zu sprechen. Man kann den Dialog als eine Gesprächsimprovisation mit klarem Rahmen und Regeln beschreiben. Es ist ein Spiel – ohne Sieger und Verlierer, das nicht von ungefähr aus der Friedensarbeit kommt.

Das Angebot richtet sich an haupt- und ehrenamtlich Engagierte, vor allem in der interkulturellen Arbeit. Diese Gesprächsreihe findet am 20. März, am 18. April und am 07. Mai 2018 statt. Man kann auch an einzelnen Abenden teilnehmen.

Ort: Rockenhof 1, 22359 Hamburg

Leitung: Annette Janssen

Teilnahmebeitrag: kostenfrei

Wir würden uns über eine Anmeldung bis eine Woche bis zum jeweiligen Abend freuen. Bitte melden Sie sich gerne telefonisch unter 040-519000195 oder per E-Mail

info@ife-hamburg.de an.

Herzliche Grüße

Annette Janssen

Institut für Engagementförderung

Identität versus Integration?

Lesung und Kurzvorträge

TERMIN Freitag, 16. März 2018, 19:00 Uhr
ORT WillkommensKulturHaus
Bernadottestraße 7, 22763 Hamburg

„Ich bin Ausländer und das ist auch gut so“, lautet der Titel eines Buches des Schriftstellers Mahmood Falaki. Am Freitag, 16. März um 19 Uhr wird er aus seinem Buch lesen. Im Anschluss werden die Psychoanalytikerinnen Katja Westlund-Morgenstern und Gabriele Amelung die Begriffe Identität und Integration aus psychoanalytischer Sicht beleuchten.

Veranstaltungsflyer

Fortbildung fürs Ehrenamt

Umgang mit Diskriminierungen

Fortbildung für ehrenamtliche Begleiter_innen von geflüchteten und migrierten Menschen in Hamburg

Dienstag,  27. Februar 2018 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
Diakonischen Werk, Königstraße 54,  22767 Hamburg

Referentin: Frau Editha Masberg, basis & woge e.V. , Arbeitsbereich Antidiskriminierung

  • Was bedeutet Diskriminierung und wie ist diese zu erkennen?
  • Welche Diskriminierungsrisiken gibt es bei der Begleitung von migrierten und geflüchteten Menschen? (bei Behörden, im Alltag, bei der Wohnungssuche etc.)?
  • Arbeit anhand von Fallbeispielen
  • Wie kann man sich bei Diskriminierungen in Begleitungen oder persönlichen Situationen verhalten? An welche Beratungsstelle kann ich mich wenden?
  • Zeit für Diskussion und Fragen

Eine Anmeldung ist erforderlich, bitte bis zum 20. Februar 2018 unter: fluechtlingslotsen@diakonie-hamburg.de  Bitte geben Sie dabei auch an, wo Sie sich ehrenamtlich engagieren und in welchem Rahmen Sie dort tätig sind.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung und freuen uns auf eine spannende Fortbildung!
Projekt Flüchtlingslotsen
Nancy Hochgraef

fluechtlingslotsen@diakonie-hamburg.de
Tel.: 040- 30620-409

Länderabend Afghanistan

Die Flüchtlingsinitiative „Wir für Niendorf“ gemeinsam mit Mitbürger*innen afghanischer Herkunft und das ESF-Projekt „BIB – Bildung | Integration | Begleitung“ lädt zum Länderabend Afghanistan ein.

Das Besondere: Gäste des Café Mittenmangs im Begegnungszentrum Alte Schule berichten über ihr Heimatland. Aber nicht nur über Unterdrückung, Krieg und Verfolgung, sondern sie möchten auch die schönen Seiten ihres Landes zeigen, über Kultur, Kunst und Geschichte erzählen. Außerdem bereiten sie einen kleinen Imbiss vor.

Dienstag 13.02.2018 um 19:30 Uhr
Café Mittenmang in der Alten Schule, Tibarg 34, 22459 Niendorf

Hier finden Sie die Einladung zum herunterladen.