Fachtag Kinder ohne Papiere

Wann: Freitag, 14.02.2025, Ankommen mit Mittagsimbiss ab 12:30, Veranstaltungsende gegen 19:30 Uhr
Wo: Dorothee-Sölle-Haus (Königstraße 54, Hamburg)

Die Veranstaltung möchte einen praxisnahen Einblick in die Herausforderungen geben, mit denen Kinder ohne Aufenthaltsstatus in Hamburg konfrontiert sind und welche Hürden der Wahrnehmung ihrer Kinderrechte im Weg stehen. Gemeinsam mit Expert*innen und Vertreter*innen aus Politik, Behörden und der Praxis sollen bestehende Probleme beleuchtet, Lösungsansätze diskutiert und neue Perspektiven entwickelt werden.

Geplante Programmpunkte:

  • Einblicke in die Lebensrealität von Familien ohne Papiere
  • Keynote zur Kinderrechtskonvention und praktischen Hindernissen bei der Umsetzung für papierlose Kinder
  • Praxisorientierte Workshops:
    • Bildung (Leitung: Lena Raimbault, Clearingstelle Kita, Flüchtlingszentrum Hamburg).
    • Gesundheit (Leitung: Jacqueline Evers, open.med im westend, Hoffnungsorte Hamburg und Ulrike Jaenicke, AnDOCken, Diakonie Hamburg).
    • Kinderrechte und Kindeswohlgefährdung (Leitung: Kea Grönniger und Larissa Bode, AG Kinder- und Jugendschutz Hamburg e.V. | ajs).
    • Wohnungslose Familie  (Leitung: Marian Laue, Fachstelle Migration und Asyl, Kirchenkreis Hamburg-Ost).
  • Podiumsdiskussion mit Good-Practice-Beispielen zur Verwirklichung von Kinderrechten vom Sozialraum bis zur Landesebene.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte aus den Bereichen Sozialarbeit, Bildung und Gesundheit sowie an politisch Verantwortliche und Behördenvertreter*innen.

Organisiert wird der Fachtag vom Netzwerk Sans-Papiers.

Das Programm finden Sie hier.

Zur Anmeldung.

 

Bei Rückfragen: Christoph Johannsen, Marian Laue (Kirchenkreis Hamburg-Ost)

 

Gerechtigkeit pflanzen

Veranstaltung des Ökumenewerks der Nordkirche
„Gerechtigkeit pflanzen – Frieden und Versöhnung ernten“

Wann: Mittwoch, 5. März 2025,  19 Uhr
Wo:
St. Gertrud Kirche Hamburg (Immenhof 10, 22087 Hamburg)

Zu Gast sind Anton Goodman von der Organisation Rabbis for Human Rights aus Israel und Omar Haramy von der Organisation Sabeel aus Palästina.
Anton Goodman ist ein orthodoxer jüdisch-israelischer Friedensaktivist. Er arbeitet als Koordinator für Partnerschaften bei Rabbiner für Menschenrechte.
Omar Haramy trägt eine Kombination verschiedener Identitäten in sich: Araber, Palästinenser, Jerusalemer, Christ und Griechisch-Orthodox. Seit 2017 hat Omar als Direktor vom Sabeel, dem Ökumenischen Zentrum für Palästinensische Theologie gearbeitet.

Die Veranstaltung findet auf Englisch mit deutscher Übersetzung statt.

Vorher um 18 Uhr Möglichkeit zum Besuch der Andacht zum Aschermittwoch.

Infos zu:

Rabbis for Human Rights
Rabbis for Human Rights (RHR) wurde 1988 gegründet und widmet sich der Förderung und dem Schutz der Menschenrechte in Israel und den Palästinensischen Gebieten. Die RHR setzt sich aus Rabbinern und Rabbinerstudenten aus verschiedenen jüdischen Traditionen zusammen – darunter Reformierte, Orthodoxe, Konservative und Rekonstruktivisten – und wird von den tiefen jüdischen Werten Gerechtigkeit, Würde und Gleichheit angetrieben.     Unsere Mission ist es, die grundlegenden Menschenrechte aller Menschen zu wahren, inspiriert von den ethischen Lehren des Judentums. Wir glauben, dass jeder Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen ist und es verdient, in Würde und Respekt zu leben. Dieser Glaube leitet unser Interesse, unsere Bildungsmaßnahmen und direkte Aktionen.

Unablässig packen Freiwillige in Israel Lebensmittelpakete für notleidende palästinensische Familien in der Westbank. Sie helfen bei der Ernte und bei der Bestellung der Felder und der Pflege der Olivenbäume. Dies ist umso wichtiger, als die Westbank dieser Tage immer mehr abgeriegelt wird und die Passage für Palästinenserinnen und Palästinenser zu einer langwierigen, oft unmöglichen willkürlichen Tortur wird. Die Rabbis sind dabei beharrlich in ihrem Engagement.
Trotz des Krieges und massiver Gewalt von Seiten israelischer Siedler haben die Rabbis for Human Rights im Januar gemeinsam mit palästinensischen Bauern Tausende Olivenbäume im Westjordanland gepflanzt.
Innerhalb Israels organisieren sie regelmäßig interreligiöse Gebete und Treffen, bei denen Angehörige aller Religionen zusammenkommen und sich austauschen.

Sabeel
Sabeel ist eine palästinensische christliche Organisation, die sich der Befreiungstheologie verschrieben hat. Sie propagiert eine Theologie der Inklusivität, Gerechtigkeit und Gewaltlosigkeit, während sie jede Theologie ablehnt, die Menschen manipuliert oder Unterdrückung und Gewalt rechtfertigt. Sabeel konzentriert sich auf die Förderung theologischer Diskussionen für junge Menschen und Frauen, die Förderung interreligiöser Beziehungen und Partnerschaften und das nachdrückliche Eintreten für verbesserte ökumenische Beziehungen innerhalb christlicher Gemeinschaften.
Sabeel hat in über 13 Ländern der Welt eigene Unterstützergruppen von Friends of Sabeel, darunter eine in Deutschland.
Gerade herausgekommen ist ein Buch, in dem sich Sabeel dem schwierigen und wichtigen Thema Antisemitismus in Palästina widmet. Das Ökumenische Zentrum für Befreiungstheologie Sabeel, gegründet 1989, hat 2023 in Jerusalem nach vier Jahren Arbeit einen Text vorgelegt, der die weltweite Auseinandersetzung mit der Frage des Antisemitismus – auch in der eigenen palästinensischen Gesellschaft – zum Thema hat. Der vorliegende Text ist ein lesenswerter Beitrag, der auch in der interessierten deutschsprachigen Welt zur Kenntnis genommen werden sollte. Bei der öffentlichen Vorstellungen nannte der Jerusalemer Jesuit P. David Neuhaus den Text wichtig, mutig, kreativ, kurz prophetisch. Wichtig sei der Text, weil er Antisemitismus und das Leid der Palästinenser in Zusammenhang bringe. Mutig sei der Text, weil dieser Diskurs in der palästinensischen Gesellschaft keinesfalls gewollt sei, weil es als Schwäche gesehen werde, wenn man das Leid und die Angst der anderen an sich heranlasse und so den eigentlichen Feind als Menschen wahrnehme. Kreativ sei der Ansatz deswegen, „weil darin das Bild einer Zukunft entworfen wird, in der es keinen Antisemitismus, keinen Rassismus, keine Islamophobie, aber auch keine Besatzung, keine Diskriminierung und keine Gewalt gibt“, sagte Neuhaus.

Reden wir über Migration!

Wann: 24.01.2025, 19:30 Uhr
Wo: Sasel-Haus (Saseler Parkweg 3, 22393 Hamburg)

Seit längerem beherrscht das Thema Migration die öffentliche Debatte und hat die Wahlkämpfe der letzten Monate dominiert. Dabei sind viele Behauptungen in Umlauf, die den Tatsachen nicht gerecht werden.

Dr. Katherine Braun, Referentin für Flucht und Menschenrechte der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, kennt die Situation Geflüchteter in vielen Lagern der Welt und kann sie in Bezug setzen zu dem, was in der öffentlichen Wahrnehmung kursiert. Sie ist eine ausgewiesene Kennerin der Menschenrechte und hat Erfahrung mit den Schicksalen vieler Geflüchteter in Hamburg und anderen Ländern. Dieser Abend mit Vortrag und Gespräch bietet die Möglichkeit, die Diskussion auf eine sachliche Grundlage zurückzuführen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich gemeinsam mit anderen Menschen aus dem Bezirk mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen, um begründet Stellung nehmen zu können in zu erwartenden kontroversen Gesprächen.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Zur Referentin: Dr. Katherine Braun war von 2019 bis 2020 als Referentin für Migration und Entwicklung für Brot für die Welt tätig. Als promovierte Soziologin hat sie zu den migrationsspezifischen Auswirkungen neoliberaler Strukturanpassungen in Südamerika sowie zu Lebensbedingungen illegalisierter und geflüchteter Menschen in Europa geforscht. Zudem hat sie zahlreiche Praxis- und Transferprojekte begleitet und in Göttingen, Osnabrück, Hamburg und Berlin gelehrt. Seit vielen Jahren ist Katherine Braun in der kritischen Migrationsforschung aktiv und setzt sich im engen Austausch mit zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren gegen Fluchtursachen wie Armut, Gewalt und den Folgen des Klimawandels ein. Zudem engagiert sie sich für legale und sichere Migrationswege sowie die Einhaltung von Menschenrechten auf den Gewässern als auch in Transit -und Zielländern.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Omas gegen Rechts Alstertal/Walddörfer, dem Freundeskreis Asyl und Wohnen in Bergstedt e.V., der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Oberalster-Bergstedt und dem Sasel-Haus e.V.
Unterstützer sind die Begegnungsstätte Bergstedt, Sasel bleibt bunt, Poppenbüttel hilft e.V., Poppenbüttel bleibt bunt und Freundeskreis des SNH e.V..

Zur Website Sasel-Haus e.V.

Feierabend mit Tanz

Im WillkommensKulturHaus zusammenkommen, essen, trinken, reden und tanzen.
Raum für Gespräche im Blauen Salon.  Im Saal legt DJ Faya auf!
Einem tollen Abend steht nichts im Wege.

PS: Wir freuen uns über leckere Beiträge fürs Büffet.

Herzliche Einladung in die Bernadottestraße 7
Marina & Antje

Veranstaltungsflyer

Wann: Freitag, 24. Januar, 19 Uhr
Wo: WillkommensKulturHaus (Bernadottestraße 7, 22763 Hamburg)

100 Boote

“100 Boote – 100 Millionen Menschen“, ein deutschlandweites Kunstprojekt mit über 100 Kreativhäfen.
Offener Kunstworkshop unter Anleitung der beiden Künstler*innen Michael Dietrich und Bahareh Fahimi.

Gemeinsam wollen wir ein 5 Meter großes Origami Boot gestalten, mit Botschaften zum Thema Flucht und Vertreibung. Die Boote werden am 12. Mai 2025 mit ca. 130 anderen Booten in Brüssel symbolisch „zu Wasser gelassen“, um eine bunte Botschaft derSolidarität zu senden.

Ein Projekt der AWO Ehrenamtsakademie und 100 anderen Inititiativen deutschlandweit.

Workshop im Willkommenskulturhaus Ottensen, Bernadottestrasse 7, 22763 Hamburg
Freitag (24.1.),16:00 Uhr bis 18:30 Uhr,
Samstag (25.1.),12:00 Uhr bis 16:30 Uhr.

Anmeldung unter anmeldung@wirfuerniendorf.de.

Eine Kooperation des WillkommensKulturHauses mit Wir für Niendorf, Team Sozialraumentwicklung der Caritas, krass.ev, Regerhof der Luthergemeinde Bahrenfeld und hamburgasyl.

Asylfolgeanträge

Fortbildung mit Referent*innen von Fluchtpunkt.

Wann: Montag, 20. Januar 2025 9:00-11:00 Uhr
Wo: online

Kosten: 50,00 € für Mitgliedseinrichtungen, 70,00 € für Externe

Zur Anmeldung
Anmeldeschluss:
29.Dez. 2024

Theater zum Leben

Theater zum Leben: Gemeinschaft erfahren.
Wir begegnen uns und treten miteinander in Kontakt. Wir nutzen dabei die Sprache des Theaters zum Leben, mit unseren Körpern als „Instrument“.  Vor dem Hintergrund der Pandemie bekam Gemeinschaft noch einmal eine besondere Bedeutung. Wir wollen sie gemeinsam erleben und uns an ihr erfreuen.

Es ist keine Vorerfahrung nötig. Jede und jeder ist herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns über Spenden.

Gern anmelden unter antje.kurz@kirche-ottensen.de

Wann: Freitag, 10. Januar, 17 – 19 Uhr
Wo: WillkommensKulturHaus (Bernadottestraße 7, 22763 Hamburg)

Veranstaltungsflyer

Ferienprogramm WKH

Ferienprogramm für Eltern mit und ohne Kinder und für alle Anderen.

Ab 10:30 Uhr Kinozeit (Dschungelbuch oder Ein Schweinchen namens Babe.)
Im Anschluss gemeinsames Tanzen für Frauen und Kinder, ab 13:30 Uhr Sprech-Café.

Gern anmelden unter antje.kurz@kirche-ottensen.de
Veranstaltungsflyer

„So viel Zorn in der Luft. Aber nicht nur Zorn! Auch Hoffnung!“

Darüber laßt uns sprechen, an Hand von literarischen und philosophischen Texten.
Jeden 1. Donnerstag im Monat von 19 bis 21 Uhr im WillkommensKulturHaus Ottensen.

Rückfragen unter carola.siepmann@t-online.de

Wo: WillkommensKulturHaus (Bernadottestraße 7, 22763 Hamburg)

 

Ausflug mit dem WKH

… ins Zoologische Museum 

Gehen, sprechen, lernen und einander kennen lernen. Gemeinsam entdecken wir die Vielfalt der Arten ebenso wie die Entwicklung des Lebens. Neben riesigen Walskeletten werden in der Ausstellung Bären und Raubkatzen, Nashorn und Krokodil sowie Vögel und Insekten präsentiert.

Wir freuen uns über viele Mitspaziergänger*innen!
Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen.
Gern unter antje.kurz@kirche-ottensen.de oder 0176 43 789 200 (WA) anmelden.

Wann: Samstag, 14. Dezember, 12 Uhr
Wo: Treffpunkt Hauptbahnhof, Blumenpavillon Ausgang Steintorplatz / Museum für Kunst & Gewerbe

Veranstaltungsflyer

Adventskaffee

Wir wollen zusammen einen schönen Nachmittag haben.
Bringt gern etwas zu essen mit: Kekse, Stollen, Nüsse oder auch kleine, kostenfreie Julklappgeschenke. Aussortieren statt kaufen 😉

Wir freuen uns auf Euch!

Wann: Mittwoch, 11. Dezember, 14:30 – 16:30 Uhr
Wo: Willkommenskulturhaus Ottensen (Bernadottestraße 7, 22763 Hamburg)

Veranstaltungsflyer