Schlagfertigkeitstraining ALTE SCHULE

Workshop „Haltung zeigen – Ruhe bewahren, (Schlagfertigkeits-) Training für Toleranz und Vielfalt“

Referentin: Turid Müller, Schauspielerin und Kommunikationspsychologin
Kostenlos!
Anmeldung erforderlich: alteschule@kirche-in-niendorf.de

Wann: Samstag, 27.06.2020, 09:30 Uhr – 16:30 Uhr ( Mittagspause 12:30 – 13:30 Uhr)
Wo: Begegnungszentrum ALTE SCHULE, Tibarg 34 (Hinterhof!)

Ob im Arbeitskontext oder im Alltag, manchmal steht uns einfach der Mund offen angesichts des Ausmaßes der Ignoranz! Aber der wollen wir ja nicht das Feld überlassen, oder?
Gegen die Sprachlosigkeit hilft Schlagfertigkeit. – Die ist uns in die Wiege gelegt oder eben nicht? Falsch! Schlagfertigkeit lässt sich trainieren:
Den Frosch im Hals können wir verstehen lernen und die verschluckte Zunge locken wir wieder hervor. Mit Wissen aus der Kommunikationspsychologie, einer gut ausgestatteten Trick-Kiste und Improvisationstheater! Dabei lernen wir argumentative Strategien kennen, und lockern ganz allgemein unser Mundwerk. Mit Rollenspielen, Übungen und eigenen Fallbeispielen wird trainiert, Stammtischparolen und Vorurteilen Paroli zu bieten.
Turid Müller zeigt wie man kontert und brenzlige Situationen entschärft – auch mal mit Humor.

Veranstaltungsflyer

Online Lesung aus dem Buch „UNERWÜNSCHT“

Anlässlich des Tages der offenen Gesellschaft 2020 lädt das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.  zur Online Lesung ein.

„Unerwünscht. Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte“

mit den Autoren Mojtaba und Masoud Sadinam

vom 20. Juni bis 27. Juni 2020

unter www.diakonie-mv.de

Über das Buch: Mojtaba, Masoud und Milad Sadinam wachsen im Iran der 1980er Jahre als Kinder regimekritischer Eltern auf. Als ihre Mutter bei einer verbotenen Flugblattaktion aufliegt, fliehen sie im

Sommer 1996 nach Deutschland. Ohne Geld, ohne Papiere und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen, landen sie in einem Auffanglager bei Münster. Doch ihr Asylantrag wird abgelehnt und sie werden zur sofortigen Ausreise aufgefordert. Trotz vieler Rückschläge gelingt ihnen der Sprung aufs Gymnasium, dem der Universitätsbesuch folgt.

In ihrem Buch „Unerwünscht – Drei Brüder aus dem Iran erzählen ihre deutsche Geschichte“ schreiben die Brüder über ihre Flucht, den langen Kampf mit den Behörden und ihrem Wunsch, endlich in Deutschland anzukommen. Es ist die bewegende Geschichte dreier junger Menschen auf der Suche nach Heimat, Freiheit sowie dem Wunsch, dazuzugehören.

Die Lesung in Greifswald war Teile von fünf Lesereisen durch Mecklenburg-Vorpommern, die zwischen 2015 und 2019 stattfaden, organisiert vom Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern, dem Flüchtlingsrat MV e.V. und weiteren Partner*innen vor Ort.

Mehr Informationen zu den Autoren und ihrem Buch unter:

https://de-de.facebook.com/brueder.sadinam/

http://www.sadinam.de/

Dahin, wo der Pfeffer wächst

Online-Diskussion – Die schwierige Positionierung der zivilgesellschaftlichen Akteur*innen

Wann: Fr. 19.06. / 11-12.15 Uhr

Wo: Die Veranstaltung findet auf der Plattform zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte an anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Dem Recht auf Schutz bei positiv beschiedenem Asylantrag steht die Pflicht zur Ausreise bei einem negativen Bescheid gegenüber. Diese durchzusetzen trifft jedoch auf vielerlei Schwierigkeiten. Bund und Länder bieten daher Zugewanderten materielle Anreize, damit sie „freiwillig“ in ihre Herkunftsländer zurückkehren. Auch in den Herkunftsländern selbst entstehen mit deutschen Geldern Migrationsberatungszentren, die potentiellen Migrant*innen von einer Auswanderung abraten und Rückkehrer*innen re-integrieren sollen. Hierzulande ist Rückkehrberatung aus zivilgesellschaftlicher Perspektive eine moralisch heikle Aufgabe: Einerseits unterstützt sie indirekt die deutsche Abschiebepolitik, andererseits kann sie durchaus helfen, Re-Migrationsprozesse nachhaltig zu gestalten. Auf der Veranstaltung diskutieren wir die unterschiedlichen Perspektiven und setzen uns mit der schwierigen gesellschaftspolitischen Positionierung auseinander.

Das Gespräch ist das dritte der dreiteiligen Reihe „Dahin wo der Pfeffer wächst“.

Mit
Solveigh Deutschmann Schwerpunkt Flucht und Migration, Diakonie Schleswig-Holstein
Prof. Claudia Olivier-Mensah Professur für Soziale Arbeit, IUBH Frankfurt a. M.

Moderation: Sally Riedel – Projektleitung MOSAIQ, Doktorandin, HCU Hamburg

Veranstaltungsflyer

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und Diakonie Hamburg

Webinar: Vollzugsaussetzungen des Bundesamtes in Dublin-Verfahren wegen der Corona-Pandemie: Welche Auswirkungen ergeben sich auf die Überstellungsfristen?

Mit Einsetzen der Corona-Krise kamen auch die Dublin-Überstellungen in andere EU-Staaten zum Erliegen. Das BAMF reagiert darauf in zahlreichen Fällen mit der Aussetzung des Vollzugs nach § 80 Abs. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung und beruft sich darauf, dass so die Überstellungsfristen unterbrochen würden. Somit wären Dublin-Abschiebungen auf derzeit unabsehbare Zeit möglich. Daran bestehen erhebliche Zweifel, sowohl mit Blick auf das deutsche Verfahrensrecht als auch auf die Dublin-III-Verordnung. In der Veranstaltung möchten wir die Rechtslage darstellen, Handlungsoptionen skizzieren und einen Überblick über die erste – uneinheitliche – Rechtsprechung der deutschen Verwaltungsgerichte zu dem Thema geben.

Referenten:                          fluchtpunkt, Uwe Giffei, Heiko Habbe

Anmeldungen an anmeldungen@diakonie-hamburg.de

Informationen zu den Kosten finden Sie hier: Ankündigung Webinar 15.06.2020

 

 

Dahin, wo der Pfeffer wächst

Online-Diskussion – Sichere Herkunftsländer?

Wann: Mi. 03.06.20 / 11-12.15 Uhr

Wo: Die Veranstaltung findet auf der Plattform zoom statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen bitte an anmeldung.me@diakonie-hamburg.de

Wohin abgeschoben wird, wird unter anderem nach dem Konzept der „sicheren Herkunftsländer“ entschieden: Es setzt voraus, dass in diesen Ländern Menschenrechte, wie beispielsweise der Schutz von Minderheiten, landesweit durchgesetzt und geachtet werden. Mit der Anerkennung als „sicheres Herkunftsland“ werden Asylsuchenden in Deutschland wichtige Rechte eingeschränkt (Klagefristen, Unterbringung, Arbeitsverbot). Demgegenüber steht das individuelle Schutzbegehren der Menschen, die nicht ohne Grund aus ihren Herkunftsländern migriert sind. Mit den Ländern Kosovo und Ghana werden zwei Beispiele für „sichere Herkunftsländer“ näher betrachtet. Vor ihrem Hintergrund wird das politische Konzept sicherer Herkunftsländer diskutiert.

Das Gespräch ist das zweite der dreiteiligen Reihe „Dahin wo der Pfeffer wächst“.

Mit: 

Kirsten Maas-Albert – Leiterin Referat Afrika bei der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin
Prof. Albert Scherr – Soziologe, Migrationsforscher, Pädagogische Hochschule Freiburg

Moderation: Sally Riedel – Projektleitung MOSAIQ, Doktorandin, HCU Hamburg

Weitere Termine der Reihe „Dahin, wo der Pfeffer wächst“ Fr. 19.06.20

Veranstaltungsflyer

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und Diakonie Hamburg.

Webinarreihe „Menschenwürde in der Praxis“

„Menschenwürde in der Praxis“
Webinarreihe im Rahmen des 20. Berliner Symposiums zum Flüchtlingsschutz

Im Vorfeld des diesjährigen Flüchtlingsschutzsymposiums werden drei Webinare angeboten, bei denen relevante Fragestellungen ein Jahr nach Inkrafttreten des Migrationspakets sowie aktuelle Auswirkungen der Corona-Maßnahmen aufgeworfen werden.
Es richtet sich ausschließlich an PraktikerInnen mit fortgeschrittenen Rechtskenntnissen. Die aktive Teilnahme ist begrenzt. Jedes Webinar wird als Livestream im Internet zu verfolgen sein und ist auch hinterher online abrufbar. Das Webinar III ist für die aktive Teilnahme bereits ausgebucht. Melden Sie sich gern dennoch für den Livestream an. Sie erhalten kurz vor der Veranstaltung einen entsprechenden Link.

Donnerstag, 28. Mai 2020 – 10:00 bis 12:00 Uhr (aktive Teilnahme möglich)
I. Coronabedingte Freiheitsentziehungen
mit Rechtsanwalt Rolf Stahmann, Fachanwalt für Migrationsrecht Berlin
Moderation: Manuel Armbruster, AWO

Donnerstag, 04. Juni 2020 – 10:00 bis 12:00 Uhr (noch wenige Plätze für die aktive Teilnahme frei)
II. Praxis der Leistungskürzungen und Sanktionen im AsylbLG und die aktuelle Rechtsprechung
mit Rechtsanwalt Klaus Schank, Fachanwalt für Sozialrecht Passau
Moderation: Katharina Stamm, Diakonie Deutschland

Mittwoch, 10. Juni 2020 – 10:00 bis 12:00 Uhr (nur noch als Livestream möglich)
III. Identitätsklärung bei Geflüchteten
mit Oberregierungsrat Peter Schlotzer, Dezernatsleitung Einwanderungswesen im Regierungspräsidium Darmstadt
Moderation: Friederike Foltz, UNHCR Berlin

 

Menschen schützen statt Grenzen!

Die Situation für geflüchtete Menschen auf den griechischen Inseln ist seit Jahren katastrophal. Menschen harren unter widrigsten Bedingungen hinter dünnen Zeltwänden ohne ausreichenden Zugang zu gesundheitlicher Versorgung aus. In den vergangenen Monaten spitzte sich die Lage dramatisch zu und angesichts der drohenden Ausbreitung des Corona-Virus verstärkt sich der akute Handlungsbedarf weiter.

Der Mangel an fließendem Wasser und die Unmöglichkeit der Umsetzung von Hygienevorkehrungen verhindern, dass Menschen selbst Schutzmaßnahmen ergreifen können. Zudem ist der Zugang zu offizieller medizinischer Versorgung stark eingeschränkt. Sollte das Virus vermehrt in den Flüchtlingslagern der Ägäis eintreffen, müssten sich beispielsweise auf Lesbos 80.000 Einwohner*innen und 20.000 Geflüchtete eine Hand voll Intensivbetten teilen.

Was kann die asylpolitisch gespaltene EU angesichts der drohenden Pandemie unternehmen, der die Menschen in überfüllten Lagern schutzlos ausgeliefert sind? Das Versprechen einer „Koalition der Willigen“, insgesamt 1600 Kinder aus den Lagern aufzunehmen, geht nur schleppend voran. Sowohl die Menschen vor Ort als auch zahlreiche Initiativen, zivilgesellschaftliche Akteur*innen und Politiker*innen fordern ein Handeln der EU und die sofortige Evakuierung der Lager. Wie sieht die Situation vor Ort konkret aus? Was sollte und kann die EU jetzt tun? Diese und weitere Fragen werden bei dieser 90-minütigen Online Veranstaltung behandelt. Moderiert wird die Veranstaltung von Johanna Scherf. Die Psychologin engagiert sich seit 2016 politisch und in der humanitären Hilfe in der Ägäisregion für Geflüchtete.

Ein Gespräch mit:
Esra Simsir, die regionale Koordinatorin für die Ägäis Region der türkischen Organisation ASAM (Organisation für Solidarität mit Asylsuchenden und Migrant*innen), berichtet über die Situation von Flüchtenden in der Türkei und die Arbeit von ASAM im Gesundheitssektor.
Dr. Apostolos Veizis, der Leiter von „Ärzte ohne Grenzen“ in Griechenland, beleuchtet die Situation aus griechischer Perspektive sowie die Gesundheitsversorgung in den Camps.
Erik Marquardt, Mitglied des Europäischen Parlaments und der Fraktion Greens/EFA, der erst kürzlich auf Lesbos vor Ort war, berichtet über die Rolle der EU.

Eine Anmeldung ist erforderlich, wenn Sie sich über die Chatfunktion an der Diskussion beteiligen möchten. Anmelden können Sie sich hier.
Das Livestreaming ohne Beteiligungsmöglichkeit wird auf unserem YouTube Kanal sowie Facebook Seite zu finden sein:
www.youtube.com/user/bildungswerkboell
www.facebook.com/bildungswerk.boell

Veranstalter*innen:
Heinrich Böll Stiftung Hamburg
Stiftung Leben & Umwelt, Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen
Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung
Diakonie Hamburg
Hamburgasyl
Flüchtling Magazin Hamburg

Dahin, wo der Pfeffer wächst

Online – Podiumsgespräch – Deutsche Abschiebepolitik im Praxistest

Abschiebungen und Rückkehrerzahlen zu erhöhen, ist fester Bestandteil der deutschen Migrationspolitik geworden, der Diskurs mittlerweile von einer starken „Vollzugsrhetorik“ geprägt.
Die Begründungen der politischen Entscheidungen sind allerdings oft widersprüchlich. Die Zahlen, die öffentlich herangezogen werden, um zu zeigen, dass das Abschiebungssystem verbessert werden muss, sind sehr wenig differenziert. Eine erfolgreiche Durchsetzung von Abschiebungen ist für Behörden nötig, für Betroffene eine hohe Belastung und in der politischen Debatte sehr brisant.
Die Online- Veranstaltung wird ein Überblick zu Gesetzen, Kosten und Entwicklungen deutscher Abschiebungspolitik gegeben und diskutiert, wie eine deutsche Migrationspolitik ohne Abschiebungen aussehen könnte.
Das Podiumsgespräch ist das erste der dreiteiligen Reihe „Dahin, wo der Pfeffer wächst“. Mit diesem Titel hat die Böllstiftung eine Veröffentlichung herausgegeben, die im Rahmen der Reihe vorgestellt und verteilt wird.

Mit

Prof. Dr. Sybille Münch Junior-Professur „Theory of Public Policy“ an der Leuphana Universität Lüneburg Zentrum für Demokratieforschung

Felix Wieneke Abschiebungsbeobachtung, Diakonisches Werk Hamburg

Moderation: Sally Riedel – Projektleitung MOSAIQ Hamburg, Doktorandin, HCU Hamburg

Anmeldungen bitte an anmeldung.me@diakonie-hamburg.de.

Angemeldete Personen erhalten kurz vor der Veranstaltung die zoom Zugangsdaten.

Weitere Termine der Reihe Dahin, wo der Pfeffer wächst Mi. 03.06. und Freitag, 19.06.20
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg. Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und Diakonie Hamburg

Info-Abend für Ehrenamtliche

Traumatisierte Geflüchtete  – Fortbildung für ehrenamtliche Helfer*innen

Dr. Ingrid Andresen-Dannhauer, Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Trauma-Therapeutin wird an diesem Abend einen Überblick über die Ursachen und Folgen von Traumatisierungen geben.

Themen sind:

Was sind Trauma, wie wirkt es sich aus?

Wie können Helfer*innen traumatisierte Geflüchtete gut unterstützen?

Wie gehen Behörden im Aufnahme- bzw. Asylverfahren damit um?

Welche Bemühungen und Modelle gibt es zur Verbessrung der Situation?

 

Wann: Montag, 9. März um 18 Uhr

Wo: Begegnungszentrum ALTE SCHULE (Tibarg 34)

Veranstaltungsflyer

Eltern-Info-Abend

Wir für Niendorf und die Hamburger Kinder- und Jugendhilfe e.V. lädt ein zum Eltern Info Abend in der ALTEN SCHULE Niendorf.

Arbeit und Leben Hamburg wird Auskunft geben über verschiedenste Themen, die das Arbeitsrecht betreffen, wie zum Beispiel: Arbeitsverträge, Kündigungsfristen, Krankmeldungen, Tariflöhne etc.

Es wird Dolmetscher*innen für die Sprachen Arabisch, Persisch und Tigrinja geben.

Wann: 05. März 2020 um 17:30 Uhr

Wo: ALTE SCHULE Niendorf – Tibarg 34 – Nähe U-Bahn Niendorf Markt

Falls noch Dolmetscher*innen für andere Sprachen gewünscht sind bitte rechtzeitig bei Gaby Arthur (gaby.arthur@hakiju.de) melden.

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